Abo
  • Services:
Anzeige
Samsung bekommt im Patentstreit mit Apple Unterstützung.
Samsung bekommt im Patentstreit mit Apple Unterstützung. (Bild: David Ramos/Getty Images)

Apple vs. Samsung: US-Unternehmen befürchten gefährlichen Präzedenzfall

Samsung bekommt im Patentstreit mit Apple Unterstützung.
Samsung bekommt im Patentstreit mit Apple Unterstützung. (Bild: David Ramos/Getty Images)

Im andauernden Patentstreit zwischen Apple und Samsung haben sich namhafte US-Unternehmen auf die Seite Samsungs geschlagen. Sollte das Urteil gegen Samsung Bestand haben, könnten nur kleine Patentverletzungen viel zu hohe Strafzahlungen zur Folge haben, befürchten sie.

Anzeige

In einer gemeinsamen Eingabe haben sich unter anderem Dell, Ebay, Facebook, Google und HP gegen die von einem US-Gericht verfügten Strafzahlungen gegen Samsung ausgesprochen. Das koreanische Unternehmen wurde in erster Instanz dazu verurteilt, wegen Patentverletzungen einen Anteil seines Gewinns an Apple zu zahlen. Die US-Unternehmen fürchten einen gefährlichen Präzedenzfall.

Wenn wegen eines vergleichsweise kleinen Patentverstoßes der Gewinn eines Unternehmens als Basis für Vergleichszahlungen verwendet werde, könne das zu "absurden Resultaten" führen und "verheerende Auswirkungen" auf Firmen haben, die selbst mehrere Milliarden in die Entwicklung komplexer Technologien und deren Komponenten investieren, heißt es laut der Webseite Insidesources in der Eingabe.

Hohe Strafen wegen belangloser Patente

Moderne Geräte bestünden aus Tausenden individuellen Komponenten. Sollte das Berufungsgericht das Urteil gegen Samsung in dieser Weise aufrechterhalten, könne das bedeuten, dass Unternehmen wegen der Patentverletzung einer einzelnen - möglicherweise sogar unerheblichen - Komponente für den Gewinn des gesamten Geräts bestraft würden, heißt es weiter. Das Urteil könne auch verheerende Folgen für die Software-Industrie haben, da nur einige aus Millionen Code-Zeilen eine gewinnbasierte Strafzahlung nach sich ziehen könne.

Die sogenannte Amicus Curiae ging bei dem US-Bundesgericht ein, das aktuell das Urteil gegen Samsung prüft. Im August 2012 hatten Geschworene in Kalifornien Apple in einem Verfahren zunächst 1,05 Milliarden US-Dollar zugesprochen. Inzwischen wurde der Betrag um 382 Millionen US-Dollar reduziert. Ein Berufungsgericht hatte entschieden, dass Apple nicht ausreichend nachgewiesen habe, dass das sogenannte Trade Dress - das äußere Design des Geräts - schützbar gewesen sei.

Im Juni 2015 ging Samsung erneut gegen das Urteil in Berufung. Der koreanische Hersteller befürchtet einen zu fürsorglichen Patentschutz im technischen Bereich und eine "explosionsartige" Ausweitung vom Patentklagen. Apple lehnt die Eingabe der US-Unternehmen ab. Besonders Google habe als Android-Hersteller ein eigenes Interesse an dem Ausgang des Berufungsverfahrens.


eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 22. Jul 2015

Das meine ich ehrlich. Es wird auch weiter Erfindungen geben. Das Problem mit den...

Omnibrain 22. Jul 2015

Der Fehler ist das es sowas überhaupt gibt. Es würden immer noch neue Produkte auf den...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Habermaaß GmbH, Bad Rodach
  2. fluid Operations AG, Walldorf
  3. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  4. Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau, Rendsburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 629€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. 10,99€
  3. 7,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Vernetztes Fahren

    Stiftung Warentest kritisiert Datenschnüffelei bei Auto-Apps

  2. Ransomware

    Redboot stoppt Windows-Start und kann nicht entschlüsseln

  3. Dan Cases C4-H2O

    9,5-Liter-Gehäuse mit 240-mm-Radiator

  4. iPhone 8 Plus im Test

    Warten auf das X

  5. Office

    Microsoft 365 zeigt LinkedIn-Informationen von Kontakten an

  6. Twitter

    Aggressive Trump-Tweets wegen Nachrichtenwert nicht gelöscht

  7. Mototok

    Elektroschlepper rangieren BA-Flugzeuge

  8. MacOS High Sierra

    MacOS-Keychain kann per App ausgelesen werden

  9. Sendersuchlauf

    Unitymedia erstattet Kunden die Kosten für Fernsehtechniker

  10. Spielebranche

    US-Synchronsprecher bekommen mehr Geld und Transparenz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
VR: Was HTC, Microsoft und Oculus mit Autos zu tun haben
VR
Was HTC, Microsoft und Oculus mit Autos zu tun haben
  1. Zukunft des Autos "Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
  2. Concept EQA Mercedes elektrifiziert die Kompaktklasse
  3. GLC F-Cell Mercedes stellt SUV mit Brennstoffzelle und Akku vor

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Die Woche im Video Schwachstellen, wohin man schaut
  2. Drei Modelle vorgestellt Elektrokleinwagen e.Go erhöht die Spannung
  3. Automated Valet Parking Lass das Parkhaus das Auto parken!

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

  1. Re: Gut für den Kunden

    tietze111 | 13:14

  2. Re: Vergleich Tests Note 8 <-> iPhone 8 Plus

    Markus08 | 13:14

  3. Kasse machen mit neuen Chipsätzen, Intel hat es...

    DY | 13:13

  4. OT: Wann wird vom neuen iMac Pro berichtet? kT

    bennob87 | 13:12

  5. Re: Dann genügt doch ein simples MBR Backup, oder?

    foho | 13:11


  1. 12:57

  2. 12:42

  3. 12:22

  4. 12:02

  5. 11:55

  6. 11:43

  7. 11:28

  8. 11:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel