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Film-Codecs: Amazon gibt 500 Millionen Dollar für Startup aus

Amazon gibt viel Geld für ein Startup aus, das auf Codier- und Decodier-Software für hochauflösende Filme spezialisiert ist. Elemental Technologies wird bei AWS integriert.

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Werbefoto von Elemental Technologies
Werbefoto von Elemental Technologies (Bild: Elemental Technologies)

Amazon kauft das Startup Elemental Technologies. Das teilte Amazon mit. Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Nach Informationen des Onlinemagazins The Information liegt der Kaufpreis bei 500 Millionen US-Dollar. Der Kauf soll im letzten Quartal dieses Jahres abgeschlossen werden.

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Das Unternehmen erhielt rund 44 Million US-Dollar, unter anderem von General Catalyst Partners, Voyager Capital, Steamboat Ventures und Norwest Venture Partners.

Das Startup aus Portland im US-Bundesstaat Oregon wurde im Jahr 2006 gegründet und bietet Codier- und Decodier-Software für Filme an. Die Technologie von Elemental Technologies steckt in BBCs iPlayer, CNNGo, ESPN ScoreCenter, HBO GO, MSNBC Shift sowie Sky Go und Sky Now.

2009 hatte Elemental Technologies mit seinem Elemental Server ein System zur parallelen Videoverarbeitung auf GPUs vorgestellt. Der Server sollte Videos schneller und günstiger codieren können als herkömmliche Systeme. Angesprochen wurde der Elemental Server über REST- und XML-Schnittstellen. Neben dem Elemental Server bot das Unternehmen mit Badaboom auch eine Encoding-Software für Endnutzer sowie mit RapidHD eine Beschleunigungslösung für Adobe Premiere an.

Die französische Sagemcom und Elemental Technologies präsentierten im Jahr 2014 Technik für die Codierung und Decodierung von 4K-HEVC in Echtzeit. Die UHD-HEVC-Set-Top-Box von Sagemcom versprach beschleunigte Navigation zwischen den einzelnen Kanälen, Bild-in-Bild-Technik, Time-Shifting und Aufnahme.

Die Übernahme wurde von der Cloud-Sparte Amazon Web Services durchgeführt und Elemental Technologies wird in den Bereich integriert. Die Produkte sollen offenbar bei Amazon Web Services angeboten werden.

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Sharra 05. Sep 2015

Also die vom Startup. Facebook hätte doch mindestens elfunddrölfzig Milliarden bezahlt.


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