Abo
  • Services:
Anzeige
Das Nymi-Armband fertigt ein  Elektrokardiogramm an.
Das Nymi-Armband fertigt ein Elektrokardiogramm an. (Bild: Nymi)

Nymi: Mit dem Herzschlag bezahlen

Das Nymi-Armband fertigt ein  Elektrokardiogramm an.
Das Nymi-Armband fertigt ein Elektrokardiogramm an. (Bild: Nymi)

Nymi entwickelt ein Armband, das den Herzrhythmus des Trägers erkennt, der ähnlich wie ein Fingerabdruck individuell ist. Eine Mastercard-Kreditkartenzahlung ist bereits mit einem Prototypen erfolgt. In Zukunft könnten die Sensoren auch in Uhren und anderen Wearables stecken.

Anzeige

Statt per PIN, Fingerabdruck oder Unterschrift sollen Kunden künftig ihre Kreditkartenzahlungen mit einem Armband authentifizieren. Das Armband stammt vom Startup Nymi aus Kanada und kann den Herzrhythmus erkennen. Dieses Muster ist von Mensch zu Mensch so verschieden, dass es sich als Authentifizierungsmerkmal eignet - genau wie ein Fingerabdruck, das Iris- oder das Handvenenmuster. Der Herzrhythmus ist indes wesentlich schwerer nachzuahmen als beispielsweise ein Fingerabdruck. Das Nymi-Armband fertigt ein Elektrokardiogramm an.

Hat das Armband das EKG genommen, dient der Herzrhythmus als biometrisches Merkmal. Per Bluetooth Low Energy (BLE) oder NFC kommuniziert es mit Geräten, die ein Passwort abfragen. Dies hat Mastercard nun mit einem Kreditkartenterminal mit Paypass-Unterstützung erfolgreich durchgeführt, um eine Transaktion zu autorisieren. Bisherige Prototypen des Bandes waren nur Bluetooth-fähig und konnten beispielsweise eingesetzt werden, um Smartphones, Tablets und PCs zu entsperren, wenn sich der Anwender dem Gerät näherte.

Das Armband verfügt zudem über einen Beschleunigungsmesser und ein Gyroskop, die eine einfache Gestenerkennung ermöglichen. Der Träger kann auch durch Gesten Eingaben machen: Er gibt sich per EKG etwa bei seinem Auto zu erkennen und öffnet durch eine Drehung des Handgelenks das elektronische Schloss. Noch gibt es das Nymi-Band nur in einer Entwicklerversion. Der Sensor könnte aber auch in anderen Wearables wie Uhren eingebaut werden, die dann zum sicheren Authentifizieren und Bezahlen genutzt werden könnten.

In einigen Städten Kanadas startete ein Feldversuch mit 100 Personen. Darüber hinaus soll das System mit mehreren Banken getestet werden. Mastercard ist Investor von Nymi.

  • Das Armband Nymi - oben ist die Elektrode zu erkennen. (Bild: Bionym)
  • Das Armband nutzt den Herzrhythmus als biometrisches Erkennungsmerkmal.(Bild: Bionym)
  • Ausgeliefert werden soll Nymi Anfang kommenden Jahres. (Bild: Bionym)
Das Armband Nymi - oben ist die Elektrode zu erkennen. (Bild: Bionym)

Auf den Herzrhythmus verlässt sich auch das Projekt Heart-to-Heart, mit dem Forscher sicherstellen wollen, dass Herzschrittmacher und Insulinpumpen nicht gehackt werden können. Dabei soll die Schnittstelle mit einem Passwort geschützt werden, das der Träger selbst liefert: sein Herzschlag.


eye home zur Startseite
Bouncy 14. Aug 2015

die Wahrscheinlichkeit ne PIN zu erraten. Was nichts aussagt ohne Vergleichswerte, und...

Anonymer Nutzer 14. Aug 2015

Zitat Artikel:"Hat das Armband das EKG genommen, dient der Herzrhythmus als...

Rababer 13. Aug 2015

Das ist es! Um so mehr Herzschläge man hat, um so mehr Vergünstigungen bekommt man. 2050...

Anonymer Nutzer 13. Aug 2015

Das ist ne gute Idee, denn Herzschlag habe ich garantiert bis zum Lebensende. Beim...

JochenEngel 13. Aug 2015

...ist auch viel unauffälliger



Anzeige

Stellenmarkt
  1. I.T.E.N.O.S. International Telecom Network Operation Services GmbH, Bonn
  2. WKM GmbH, München
  3. Deutsche Telekom AG, Darmstadt
  4. FILIADATA GmbH, Karlsruhe


Anzeige
Top-Angebote
  1. 59,00€
  2. (u. a. PlayStation 4 + Horizon Zero Dawn + 2 Controller 269,00€, iRobot Roomba 980 nur 777€)
  3. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Yakuza Zero PS4 29€ und NHL 17 PS4/XBO 25€)

Folgen Sie uns
       


  1. Service

    Telekom verspricht kürzeres Warten auf Techniker

  2. BVG

    Fast alle U-Bahnhöfe mit offenem WLAN

  3. Android-Apps

    Rechtemissbrauch erlaubt unsichtbare Tastaturmitschnitte

  4. Electro Fluidic Technology

    Schnelles E-Paper-Display für Video-Anwendungen

  5. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  6. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  7. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  8. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  9. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  10. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten
  3. Onlinebanking Betrüger tricksen das mTAN-Verfahren aus

Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

  1. Re: 1400W... für welche Hardware?

    Ach | 20:24

  2. Re: Ich weiss wie man das hin bekommt

    DG-82 | 20:15

  3. Re: Telekom-Termin = irgendwann zwischen 8 und 21 Uhr

    DG-82 | 20:14

  4. Re: Sicherheit von öffentlichen wlans

    pointX | 20:07

  5. Re: Unangenehme Beiträge hervorheben statt zu...

    plutoniumsulfat | 19:53


  1. 12:31

  2. 12:15

  3. 11:33

  4. 10:35

  5. 12:54

  6. 12:41

  7. 11:44

  8. 11:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel