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Lebensmittel: Rocket beendet Lieferservice Shopwings in Deutschland

Rocket Internet hat seinen Lebensmittel-Lieferservice Shopwings scheinbar nicht richtig geplant. Der Dienst wird offenbar in Deutschland nach nur zehn Monaten wieder geschlossen.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbeaufnahme von Shopwings
Werbeaufnahme von Shopwings (Bild: Shopwings)

Der Rocket-Lieferdienst Shopwings zieht sich vom deutschen Markt wieder zurück. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin Capital aus Branchenkreisen. Nur zehn Monate nach dem Start soll Shopwings kommende Woche seinen Dienst einstellen. Gründe seien Auflagen für Verbraucherinformationen und mangelnde Kooperation des Einzelhandels.

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Rocket Internet erklärte Golem.de, das Unternehmen rücke Australien sowie Südostasien in den Fokus seiner Expansionsstrategie. Derzeit würden Expansionen nach Malaysia, Thailand, Vietnam, Indonesien und den Philippinen vorbereitet. "Zu Deutschland können wir nur sagen, dass es kein weiteres Wachstum geben wird", sagte ein Sprecher.

Lebensmittelhandel will Shopwings nichts bezahlen

Shopwings war im Börsenprospekt mit dem Geschäftsmodell angekündigt worden, Online-Bestellungen aus Supermärkten am selben Tag von Einkäufern zustellen zu lassen. Neben Rocket sind an Shopwings auch Tengelmann und Holtzbrinck-Ventures beteiligt. Die Liefergebühr beginnt bei 4,90 Euro. Dazu kommen Preisaufschläge auf die Produkte.

Im Juni 2015 hatte der Geschäftsführer der Berliner Niederlassung, Conrad Bloser, noch erklärt, bald in Hamburg, Frankfurt, Köln und anderen Metropolen mit dem Service beginnen zu wollen. In München und Berlin gab es den Dienst bereits für die Märkte Aldi, Lidl, Edeka und Alnatura.

Die Boten arbeiten freiberuflich. Shopwings wollte von großen Einzelhandelsketten für zusätzlich erwirtschafteten Umsatz eine Plattformgebühr kassieren. Doch dazu habe es bislang keine Einigungen gegeben, erfuhr Capital.

Zudem müssen seit Januar 2015 nach der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) auch online Verbraucherinformationen wie Herkunft, Nährwert und Zutaten angegeben werden. Nach einer einstweiligen Verfügung, die ein bayerischer Webshop erwirkte, pflegte Shopwings für rund 10.000 Artikel diese Angaben ein. Der Handel lehnte einen autmatisierten Datenaustausch mit dem Startup ab.



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mucpower 17. Jul 2015

Super. Sollte in 2 Stunden kommen und "Da wir unser Geschäft in Deutschland morgen...

M.P. 16. Jul 2015

Es kommt auf das Getränk an, wie viele Flaschen ein "Jahresvorrat" sind - ich habe eine...

AlexanderSchäfer 15. Jul 2015

Naja, man könnte es auch auf Produktebene, ähnlich der Handelspanne, interpretieren. So...

deefens 15. Jul 2015

Warenkorbpreis um eine kostendeckende Lieferpauschale ergänzen, dann bleibt die...

chewbacca0815 15. Jul 2015

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sehen das sowohl das Finanzamt als auch...


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