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Expansion: Rocket Internet will 550 Millionen Euro einsammeln

Nicht weniger als die größte Internet-Plattform außerhalb der USA und Chinas will Rocket Internet laut eigenen Aussagen werden. Für seine Pläne beschafft sich das Unternehmen jetzt neues Geld - mehr als eine halbe Milliarde Euro.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Rocket Internet beim Börsengang im Oktober 2014
Rocket Internet beim Börsengang im Oktober 2014 (Bild: Hannelore Foerster/Getty Images)

Der Berliner Startup-Finanzierer Rocket Internet will sich mehr als eine halbe Milliarde Euro für seine Expansionspläne beschaffen. Das erst seit vergangenem Herbst an der Börse notierte Unternehmen gibt dazu Wandelanleihen im Volumen von 550 Millionen Euro aus, die in 10,2 Millionen Rocket-Internet-Aktien getauscht werden können, wie das Unternehmen mitteilt. Das Geld will Rocket Internet in bestehende und künftige Geschäftsmodelle stecken.

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Die Wandelanleihen haben eine Laufzeit von sieben Jahren und sollen jährlich mit 2,25 bis 3,00 Prozent verzinst werden. Die genaue Verzinsung orientiert sich an der Nachfrage und soll noch am heutigen Dienstag festgelegt werden. Damit sich der Tausch der Papiere in Aktien für die Anleger künftig lohnt, müsste der Kurs der Anteilsscheine in den kommenden Jahren deutlich steigen.

Bereits im Juni hatte der Vorstand auf der Hauptversammlung seine Aktionäre zustimmen lassen, im Zeitraum bis Juni 2020 Wandelanleihen im Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro ausgeben zu dürfen.

Rocket Internet ist an etwa 140 Firmen beteiligt

Zu den bekannten Rocket-Beteiligungen gehören das Online-Möbelhaus Home24, der Essenslieferdienst Foodpanda und der Reinigungskräftevermittler Helpling. Zuletzt hatte Rocket nach eigenen Angaben Mittel in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit dem Börsengang im Oktober 2014 hatte Rocket rund 1,5 Milliarden Euro eingenommen. Im Februar besorgte sich die Gesellschaft zusätzlich 590 Millionen Euro durch die Ausgabe neuer Aktien.

Derzeit ist die Rocket Internet SE an etwa 140 Firmen beteiligt, die Hälfte davon sind eigene Gründungen. Die Unternehmen sind in 110 Ländern tätig und haben zusammen gut 30.000 Mitarbeiter, davon 9.300 in Indien und Südostasien, 7.800 in Südamerika und 5.300 in Westeuropa.



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azeu 14. Jul 2015

Können die auch was Anderes als nur betteln? Wann "wollen" die mal echtes Geld verdienen?

Little_Green_Bot 14. Jul 2015

Ich kenne auch gute Start-Ups. =) Bei diesem wilden Portfolio sehe ich allerdings auch...

simotroon 14. Jul 2015

Für 550 Millionen kann man schon eine echte Rakete bauen und mit einem großen Feuerwerk...

Prinzeumel 14. Jul 2015

.

ohinrichs 14. Jul 2015

(kwt)


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