Intelligent Energy: iPhone 6 mit interner Brennstoffzelle als Prototyp

Das Unternehmen Intelligent Energy will eine Brennstoffzelle entwickelt haben, die so kompakt gebaut ist, dass sie in das Gehäuse des iPhone 6 passt. Angeblich besitzt das Unternehmen enge Kontakte zu Apple, doch einen Beleg dafür gibt es nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein iPhone 6 soll von Intelligent Energy mit einer  Brennstoffzelle ausgerüstet worden sein.
Ein iPhone 6 soll von Intelligent Energy mit einer Brennstoffzelle ausgerüstet worden sein. (Bild: iFixit)

Das britische Unternehmen Intelligent Energy hat nach eigenen Angaben eine Brennstoffzelle entwickelt, die so klein ist, dass sie in das iPhone 6 passt und dessen Akku aufladen kann. Der britische Telegraph konnte den Prototyp bei Intelligent Energy in Loughborough sehen, wie die Zeitung berichtete. Demnach wird die Brennstoffzelle über eine ungewöhnliche Öffnung mit einem Wasserstofflieferanten versorgt: Die Forscher bauten die Kopfhörerbuchse aus und nutzen diese als Tankstutzen. In das Gehäuse wurden kleine Lüftungsschlitze für den entweichenden Wasserdampf eingebaut.

Stellenmarkt
  1. Test Automatisierer (m/w/d) IT
    M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. Project Coordinator (all genders) JIS - Supply Chain Management
    Joyson Safety Systems Aschaffenburg GmbH, Aschaffenburg
Detailsuche

Fotos von der Brennstoffzelle oder dem umgebauten iPhone gibt es allerdings nicht. Wie eng das Unternehmen mit Apple zusammenarbeitet, ist nicht belegbar. Entsprechende Fragen des Telegraph beantworteten die Manager des Unternehmens nicht.

Intelligent Energy entstand aus einem Spin-off der Loughborough University, hält zahlreiche Patente für Protonenaustauschmembran-Brennstoffzellen und verkauft größere Modelle für den industriellen Einsatz.

Preisfindung für die Kartuschen läuft

Später soll der Tank als Wegwerfkomponente angeboten werden, ähnlich wie eine Druckerpatrone. Schon jetzt gibt es mit Upp in Großbritannien eine externe Brennstoffzelle zum Mitnehmen, die über USB zum Beispiel ein Smartphone aufladen kann. Die Kartuschen können für umgerechnet rund 8,50 Euro an einigen Stützpunkten in Großbritannien wieder aufgefüllt werden. Das Upp-Ladegerät selbst wird für rund 210 Euro angeboten.

Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Wann genau Smartphones mit Brennstoffzelle in den Handel kommen werden, ist nicht bekannt. Der Finanzchef des Unternehmens, Mark Lawson-Statham, teilte mit, dass dies erst in einigen Jahren der Fall sein werde. Derzeit sei man bei der Preisfindung für die Kartuschen. Diese sollen offenbar nicht mehr als etwa vier bis fünf Euro kosten. Das wäre indes viel teuer als das Laden eines Smartphones über die Steckdose.

Beim Kraftwerk genannten mobilen Brennstoffzellenmodell von Ezelleron aus Dresden wurden ein Akku und ein Gastank in ein handliches Gehäuse eingebaut. Das Unternehmen Ezelleron ist ein Spin-off eines Fraunhofer-Instituts. Der Wasserstoff stammt aus normalem Feuerzeuggas (Butan), das in den Tank des Geräts umgefüllt wird. Der Betankungsvorgang erfolgt wie bei einem Gasfeuerzeug innerhalb weniger Sekunden. Wer unterwegs Feuerzeuggas erstehen kann, sichert sich die weitere Stromversorgung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


igor37 27. Aug 2015

Wie, du kannst einen 3450mAh-Akku "locker" mit einem 2000mAh-Akku aufladen? Ich glaube...

plutoniumsulfat 24. Aug 2015

Made my day :D

Garius 24. Aug 2015

Naaaarrrghghgh....das gehört in den Titel!

Garius 24. Aug 2015

Naja, da kann man jetzt streiten was schlimmer ist. Unwissendlich eine Unwahrheit weiter...

Nostromo 24. Aug 2015

Soweit ich weiß ist zumindest das "Kraftwerk" FAA-Approved für Kabinengepäck.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Streaming
Squid Game soll Netflix 900 Millionen US-Dollar bringen

Die südkoreanische Serie Squid Game ist dabei, sich zu Netflix' größtem Erfolg zu entwickeln: Die Survival-Serie bricht mehrere Rekorde.

Streaming: Squid Game soll Netflix 900 Millionen US-Dollar bringen
Artikel
  1. Drucker: Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon
    Drucker
    Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon

    In den USA wurde eine Sammelklage gegen Canon eingereicht: Klagegrund ist, dass einige 3-in-1-Geräte nur scannen, wenn Tinte vorhanden ist.

  2. Videoschalte: VW-Chef spricht mit Elon Musk auf eigenem Managertreffen
    Videoschalte
    VW-Chef spricht mit Elon Musk auf eigenem Managertreffen

    Tesla-Chef Elon Musk hat auf Einladung von VW-Chef Herbert Diess an einem Treffen von Führungskräften teilgenommen und gab ihnen viele Tipps.

  3. Ökostrom: Tesla will in Deutschland Stromtarif anbieten
    Ökostrom
    Tesla will in Deutschland Stromtarif anbieten

    Tesla will einem Bericht zufolge einen eigenen Ökostrom-Tarif in Deutschland anbieten - allerdings nur den eigenen Kunden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 37% Rabatt auf Corsair-Produkte • Mehrwertsteuer-Aktion bei MediaMarkt • Crucial BX500 1 TB 69€ • Aerocool Aero One White 41,98€ • Creative Sound BlasterX G5 89,99€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 248,99€) • Gamesplanet Anniv. Sale Classic & Retro [Werbung]
    •  /