Asus hat einen WLAN-Adapter auf den Markt gebracht, mit dem die von vielen Routerherstellern beworbenen Datentransferraten tatsächlich möglich sein sollten. Aber nur dank einer 4x4-Antennenkonfiguration und einer nicht standardkonformen Modulationsdichte.
Update Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia will bis Ende des Jahres 1,5 Millionen WLAN-Hotspots anbieten. Dazu wählt er ein Verfahren, das Verbraucherschützer für unzulässig halten. Die Bundesnetzagentur prüft inzwischen den Fall.
Vectoring sei eine Brückentechnologie, die wichtige Ausbauimpulse liefern könne. Langfristig werde jedoch kein Weg an einem vollständigen Netzinfrastrukturwandel - weg von Kupfer, hin zu Glasfaser - vorbeiführen, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
IMHO Unrühmliche drei Jahre haben Union und SPD für die Abschaffung der Störerhaftung gebraucht. Die peinlichen Pläne der Regierung konnten die Netzpolitiker aber nur mit Hilfe gewichtiger Unterstützer stoppen.
Update Kein Captive Portal, keine Verschlüsselung: Private und gewerbliche Anbieter können in Zukunft ohne technische Hürden offene WLANs betreiben. Gewisse Auflagen bleiben trotz Abschaffung der Störerhaftung. Die Freifunker bleiben skeptisch.
Vor der Sommerpause sollte es eine Einigung beim Streitthema Störerhaftung geben - das hatte Kanzlerin Merkel in der vergangenen Woche gefordert. Jetzt stehen die Regierungsfraktionen angeblich kurz vor einer Einigung.
Die EU-Kommission wird die exklusiven Vectoring-Rechte für die Telekom eingehend prüfen. Das wird den Vectoring-Ausbau verzögern, doch ein echtes Vetorecht hat die EU nicht. Die Telekom erwartet aber, dass die vorherige Entscheidung Bestand haben wird.
Ubiquiti Networks entwickelt sich zum Vollsortiment-Netzwerkanbieter. Neuerdings bietet das Unternehmen auch einen Heimrouter an. Der fällt vor allem dadurch auf, dass er auf eine Webkonfiguration verzichtet. Bluetooth Smart ist Pflicht.
Nutzer wollen schnelles Internet. Immer wenn eine neue Speedklasse kommt, setze ein Trend hin zu den höheren Geschwindigkeiten ein, sagte ein Sprecher von Unitymedia.
Um die Analogabschaltung zu beschleunigen, sollen die öffentlich-rechtlichen Sender die analoge Verbreitung einstellen. Das forderte der Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt. Doch die Fernsehsender wollen kein schnelles Ende des Analogen im TV-Kabelnetz.
DHL testet seit einiger Zeit Drohnen für die Paketbeförderung. Die Version 3 des Paketkopters fliegt eine spezielle Packstation an und holt sich die Sendungen zum Transport heraus. Am Ziel werden sie ebenfalls in einer Packstation abgelegt.
Vodafone schreibt DSL-Kunden an. "Ihren bisherigen DSL-Tarif wird es in der jetzigen Form nicht mehr geben. Daher behalten wir uns vor, Ihren Vertrag zum Ende der Vertragslaufzeit ordentlich zu kündigen." Gilt damit das ISDN-Versprechen nicht mehr?
Die Telekom und die Bundesnetzagentur dürften mit ihrem Vorstoß für exklusives Vectoring bei der EU-Kommission nicht schnell durchkommen. Oettinger soll ein vertiefendes wettbewerbliches Prüfverfahren planen, das Verzögerungen bedeuten würde.
Der Siemens-Chef hat von einem fatalen Fehler in der Geschichte des Konzerns erzählt. Drei junge Männer aus Kalifornien seien mit der Geschäftsidee zu dem Konzern gekommen, über das Internet zu telefonieren. Sie wurden mit den Worten abgewiesen: "Wenn das ginge, hätten ja wir es erfunden."
Wenige Monate vor Abschaffung des Routerzwangs gibt es immer noch keine Schnittstellenbeschreibung für die Kabelnetze. Nun befürchten die Routerhersteller offenbar, dass Netzbetreiber nur zertifizierte Geräte zulassen könnten.
Telekom-Chef Timotheus Höttges kündigt für 2018 mit Super-Vectoring Bandbreiten bis zu 250 MBit/s im Kupfernetz an. Mit der nächsten Technologie, G.fast, seien bis zu 500 MBit/s möglich.
Seit Monaten stocken die Verhandlungen zur Abschaffung der Störerhaftung bei offenen WLANs. Nun soll Kanzlerin Merkel ein Machtwort gesprochen haben, um eine Einigung in den nächsten Wochen zu erzielen.
Um die Probleme der OpenWRT-Community zu lösen, starten einige der Kernentwickler unter dem Namen Lede ein Projekt, das offener und zuverlässiger sein soll. Dieser Fork wird konsequenterweise als Neustart der Gemeinschaft bezeichnet.
Die Nerven der Telekom-Konzernführung liegen beim Thema FTTH blank. Konzernchef Timotheus Höttges reagiert gereizt auf die Frage nach der Anzahl der FTTH-Anschlüsse, die es in Deutschland kaum gibt.
Wegen Regen konnte die Deutsche Telekom weniger in den Netzausbau investieren. Im Jahresverlauf sollen die Ausgaben aber steigen. Die FTTH-Anschlüsse bleiben ein Geheimnis. Nicht einmal zum Vectoring gibt es echte Angaben.
Die Gerüchte haben sich bestätigt. Google kooperiert mit Fiat Chrysler für den Bau autonomer Autos. Andere Autohersteller fühlen sich offenbar nicht zu schwach für solch einen Deal.
In einem dünn besiedelten Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern ist der Vectoring-Ausbau nicht einfach. Das exklusive Vectoring-Angebot der Deutschen Telekom halte nicht, was es verspricht, meint der Branchenverband VATM.
Laut DNS:NET ist das Vectoring der Deutschen Telekom nicht einfach ein Schritt zum Glasfaserausbau. Nur rund jeder dritte Kabelverzweiger (KVz) erhält so direkt eine Glasfaseranbindung, die anderen werden demnach mit Kupfer versorgt.
Ein WLAN mit einem unheimlichen Namen hat einigen Passagieren eines Qantas-Flugs so viel Angst eingejagt, dass sich der Abflug um mehrere Stunden verzögerte. Letztlich hob die Maschine aber mitsamt der bösen SSID ab.
Die Swisscom gibt trotz leicht sinkendem Umsatz mehr für den Netzausbau aus. Mehr Haushalte und Geschäfte bekommen Glasfaser. Fast ein Drittel aller Schweizer Haushalte hat FTTH.
Deutschland habe eine der besten Telekom-"Infrastrukturen in Europa", so der Deutschlandchef der Telekom. Dies dürfe in der Debatte um exklusives Vectoring für die Telekom nicht schlechtgeredet werden.
Mobilcom-Debitel, der neue Besitzer der DVB-T2, macht Angaben zum HD-Angebot Freenet TV. Es ist anfangs gratis: Die Freischaltung soll später ohne eine Vertragsbindung erfolgen, etwa über Prepaid.
Ein Verband kleiner Kabelnetzbetreiber wehrt sich gegen die Rücknahme einer Kartellbeschwerde der Telekom gegen den Kauf von Kabel Baden-Württemberg durch Liberty Global. Angeblich sollen 300 Millionen Euro geflossen sein, damit die Beschwerde zurückgezogen wird. Das Kartellamt soll von allem wissen.
Die Webseite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur war für eine seit fast zwei Jahren geschlossene, kritische Sicherheitslücke anfällig. Das kompromittierte Zertifikat wird weiterhin verwendet.
Das Unternehmen Devolo beschäftigt sich nun erstmals auch mit dem Thema WLAN. Das erste Angebot für Geschäftskunden gibt es bereits. Drei Access Points, die dem Standard 802.11ac entsprechen, werden ausgeliefert.
Für den Bau seiner selbstfahrenden Autos hat Google offenbar einen Partner gefunden. Weitere Berichte deuten an, dass die ambitionierten Pläne bald umgesetzt werden könnten.
Update Nach den ersten Kleckerbeträgen gibt der Bund nun deutlich mehr Geld für den Breitbandausbau aus. Davon sollen 500.000 Haushalte profitieren. Der Wahlkreis von Kanzlerin Merkel sahnt besonders viele Mittel ab.
Das geplante 5G-Netz in Berlin wird gebaut, alle Haushalte sollen 50 MBit/s als Mindeststandard erhalten, 200 MBit/s erhalten die digitalen Zentren. Und U-Bahnhöfe bekommen ein offenes Wifi.
Air Berlin hat angefangen, auch seine Mittelstreckenflugzeuge mit WLAN auszustatten. Gezielt für ein Flugzeug mit diesem Angebot entscheiden können sich aber vorerst nur Spontanbucher.
Die Telekom hat einen Bürgermeister gefunden, der dem Unternehmen Micro-Trenching erlaubt - er ist ein früherer Telekom-Manager. Mit dem Verfahren soll Glasfaser schnell und billig zum grauen Kasten gelegt werden. Wir haben uns das genau angesehen.
Der Eigner von Unitymedia in Deutschland darf Time Warner Cable kaufen. Das Gemeinschaftsunternehmen darf über sieben Jahre nicht drosseln, weil das Netflix oder Hulu behindern würde.
Der Chef des größten niederländischen Anbieters verschlüsselter Kommunikation ist von der Polizei festgenommen worden. Ihm wird aber nicht der Betrieb des Netzwerkes zur Last gelegt - auch wenn es der Polizei ein Dorn im Auge ist.
Internetkunden der TV-Kabelnetzbetreiber wollen hohe Datenübertragungsraten, die im Koaxialnetz oft preisgünstig angeboten werden. Die Branche erwartet, dass Docsis 3.1 im Jahr 2017 kommt.
Es ist verboten, WLAN-Kameras anzubieten, die in Alltagsgegenständen wie Feuerzeugen oder Powerbanks versteckt sind. Die Bundesnetzagentur geht jetzt gegen solche Angebote und die Käufer vor.
Sigmar Gabriel fordert mit "Gigabitnetzen die beste digitale Infrastruktur der Welt" für Deutschland. Davon ist das Land noch sehr weit entfernt. Das Geld dafür soll aus dem Juncker-Fonds kommen.
Ein lokaler Kabelnetzbetreiber hat sein gesamtes Netz auf eine hohe Datenrate ausgebaut. Der Zugang kostet 89 Euro, die ersten drei Monate werden nicht berechnet. Doch den Tarif gibt es nur für Neukunden.
Funkwerk, der Experte für Kommunikationssysteme aus dem thüringischen Kölleda, schreibt wieder schwarze Zahlen. Wichtig für das Unternehmen war ein Großauftrag der KPN für die Umrüstung aller Zugfunkanlagen im Personenverkehr auf GSM-R.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern dürfte bald besser mit schnellem Internet versorgt sein, denn bei seinen Förderanträgen hatte das Land einen guten Lauf. Genaue Zusagen kommen nächste Woche.
Thecus bringt ein kleines NAS-System mit dem Windows Storage Server auf den Markt. In der Regel werden solche Systeme mit Linux betrieben. Untypisch für ein so kleines System ist die gute Ausstattung.
Trotz 4,21 Milliarden US-Dollar Gewinn liegt Googles Mutterkonzern Alphabet unter den Analystenprognosen. Der Verlust in anderen Bereichen außerhalb des Kerngeschäfts der Suchmaschine ist stark gestiegen. Besonders Google Fiber erfordert hohe Investitionen.
Eine Vielzahl von Verbänden will das exklusive Vectoring durch die Telekom noch im letzten Moment bei der EU-Kommission verhindern. Unter den Unterzeichnern finden sich auch unerwartete Namen.
Konkurrenten, die das Netz der Deutschen Telekom anmieten, sollen weniger zahlen. "Statt selbst zu investieren, setzen die Wettbewerber lieber auf die Nutzung unseres Netzes und niedrige Vorleistungspreise", meint dazu ein Telekom-Sprecher.
Hamburg bekommt als erste Großstadt VDSL mit 100 MBit/s von der Telekom. Alle Kunden müssen auf VoIP migrieren. Die anderen Metropolen müssen bis 2017 auf Vectoring warten.