Abo
  • IT-Karriere:

Bayern: Kommendes Jahr schnelles Internet für jede Gemeinde

In Bayern sollen 14.700 Kilometer Glasfaser verlegt werden, um alle Gemeinden mit schnellen Internetzugängen zu versorgen. Die Ziele für den Ausbau sollen schon im Jahr 2017, nicht erst 2018 erreicht werden. Gefördert wird eine Datenrate von mindestens 50 MBit/s.

Artikel veröffentlicht am ,
Bayerns Finanzminister Söder
Bayerns Finanzminister Söder (Bild: Alexander Klein/AFP/Getty Images)

Im nächsten Jahr soll jede Gemeinde in Bayern über schnelle Internetzugänge verfügen. Das sagte Finanzminister Markus Söder (CSU) am 6. Juni 2016. Er sei zuversichtlich, dass dies gelingen werde: "Wir sind gut im Zeitplan."

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, Stuttgart Vaihingen
  2. Stromnetz Hamburg GmbH, Hamburg

Gegenwärtig hätten 55 Prozent aller Haushalte in ländlichen Gemeinden einen Internetanschluss mit 30 MBit/s. Im Oktober 2013 seien es erst 27 Prozent gewesen.

Rund 95 Prozent aller rund 2000 bayerischen Gemeinden befänden sich inzwischen im Förderverfahren, bei der Hälfte davon sind die Zuschüsse bewilligt. Dazu würden 14.700 Kilometer Glasfaser verlegt, sagte Söder. Heute hätten 14 Gemeinden aus Oberfranken insgesamt rund sechs Millionen Euro Förderung erhalten, erklärte Söder bei der Übergabe der Förderbescheide an die Kommunen. "Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 MBit/s." 30 Gemeinden aus Mittelfranken bekamen insgesamt rund 10 Millionen Euro Förderung.

Bayern fördert am stärksten

Die Staatsregierung will bis 2018 bis zu 1,5 Milliarden Euro an Fördergeldern bereitstellen. Hinzu kommen noch bis zu 165 Millionen Euro, um das Förderprogramm des Bundes aufzustocken.

Die Bundesregierung hatte beschlossen, zwei Milliarden Euro in den Breitband-Ausbau zu investieren. Beim bayerischen Programm können Kommunen in strukturschwachen Gebieten mit einem Fördersatz von 80 bis 90 Prozent rechnen. Der Bund gibt dagegen nur 50 Prozent.

"Bayern will bis 2018 ein flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz schaffen und das modernste Breitband zum Standard machen", hatte das Finanzministerium des Bundeslandes im Januar 2014 mitgeteilt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. GTA 5 12,49€, GTA Online Cash Card 1,79€)
  2. (aktuell u. a. Dell-Notebook 519€, Dell USB-DVD-Brenner 34,99€)
  3. 88,00€
  4. 107,00€ (Bestpreis!)

NobodZ 07. Jun 2016

Ein Klassiker, unter denen die den Knall noch nicht gehört haben.

postb1 07. Jun 2016

Stimmt definitiv nicht! Die meisten Ausschreibungen fordern definitiv mindestens 50...

RipClaw 07. Jun 2016

Was den Ausbau von einer Menge aktiver Technik erfordert und näher bedeutet für einige...

RipClaw 07. Jun 2016

Die beste Informationsquelle für Bayern dürfte diese Seite hier sein: http://schnelles...

Michael H. 07. Jun 2016

Und ich hatte schon ein schlechtes Gewissen mich zu beschweren, als hier noch 3000 lagen...


Folgen Sie uns
       


Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


    Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
    Radeon RX 5700 (XT) im Test
    AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

    Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
    2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
    3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

    In eigener Sache: Golem.de bietet Seminar zu TLS an
    In eigener Sache
    Golem.de bietet Seminar zu TLS an

    Der Verschlüsselungsexperte und Golem.de-Redakteur Hanno Böck gibt einen Workshop zum wichtigsten Verschlüsselungsprotokoll im Netz. Am 24. und 25. September klärt er Admins, Pentester und IT-Sicherheitsexperten in Berlin über Funktionsweisen und Gefahren von TLS auf.

    1. In eigener Sache Zweiter Termin für Kubernetes-Seminar
    2. Leserumfrage Wie können wir dich unterstützen?
    3. In eigener Sache Was du schon immer über Kubernetes wissen wolltest

      •  /