Service: Telekom-Chef kündigt Techniker-Termine am Samstag an

Technikertermine für DSL-Kunden der Deutsche Telekom sind schwer verfügbar und werden oft abgesagt. Das soll sich jetzt mit Wochenendverfügbarkeit verbessern. Doch es bleibt abzuwarten, ob das die Probleme lösen kann.

Artikel veröffentlicht am ,
VDSL von der Telekom
VDSL von der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Konzernchef Timotheus Höttges hat anlässlich der Hauptversammlung der Deutschen Telekom flexible Technikertermine angekündigt. Er erklärte am 25. Mai 2016: "Viele Kunden ärgert, dass sie sich für einen Termin mit der Telekom extra freinehmen müssen. Wir lösen das, indem wir künftig viel mehr Termine samstags anbieten. Gleichzeitig entlasten wir damit die Wochentage und schaffen auch von Montag bis Freitag mehr Auswahl. Dafür brauchen wir flexiblere Arbeitszeiten. Und wir sind optimistisch, dass unser Sozialpartner hier mitzieht."

Stellenmarkt
  1. Business Analyst Business Intelligence & Analytics (m/w/d)
    ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. Referent Kosten- und Leistungsrechnung (m/w/d)
    Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE), Peine
Detailsuche

Beim Kundenservice erfülle die Telekom die eigenen Ansprüche noch nicht, räumte Höttges ein. DSL-Kunden müssten weiter lange auf einen neuen Internet- und Telefonanschluss warten, berichtete die Stiftung Warentest im Oktober 2014, die 30 Testhaushalte überprüft hatte. Im Schnitt musste damals mehr als rund fünf Wochen auf einen DSL-Anschluss gewartet werden, bei einigen Testern mussten mehr als zehn Wochen Wartezeit hingenommen werden.

Techniker sagen vereinbarte Termine ab

Der wichtigste Grund für die langen Wartezeiten seien Techniker, die vereinbarte Termine absagten. Von 38 geplanten Terminen blieb die Hälfte ohne Erfolg oder fand erst gar nicht statt. Bei der Deutschen Telekom kamen vier von sieben geplanten Technikerterminen nicht zustande.

Laut einem Bericht vom August 2014 verlängerte sich die Dauer der Wechsel eines Telekommunikationsanbieters in Deutschland. So gingen von Juli 2013 bis Juni 2014 bei der Bundesnetzagentur 25.361 Beschwerden von Kunden ein, weil der Anbieterwechsel nicht problemlos verlaufen sei. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Zahl damit stark an.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    06./07.10.2022, Virtuell
  2. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.11.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Bundesnetzagentur hatte erklärt, dass die Telekom nicht allein schuld daran sei, wenn der Wechsel wochenlang dauert. Behördensprecherin Anja Klammer sagte Golem.de, dass "sämtliche am Markt tätigen Unternehmen zu der Gesamtbeschwerdezahl im Bereich des Anbieterwechsels beitragen".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Youssarian 28. Mai 2016

Ich denke eher, dass es Berechnung ist. Der versetzte Kunde soll sich beschweren, weil...

Neuro-Chef 26. Mai 2016

Ich (bei Congstar) habe mal Wochen später einen Brief von der Telekom bekommen von...

a-bft 26. Mai 2016

die nicht den Vermerk tragen "Kunde nicht angetroffen - Kunde nicht gefunden" obwohl die...

Golressy 26. Mai 2016

Lustigerweise kam unser zwei mal am Sonnabend. Und das es überhaupt gewünscht wurde...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
US-Whistleblower  
Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft

US-Whistleblower Edward Snowden ist nun auch russischer Staatsbürger. Für den Krieg gegen die Ukraine kann er aber vorerst nicht eingezogen werden.

US-Whistleblower: Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft
Artikel
  1. Creative Commons, Pixabay, Unsplash: Rechtliche Fallstricke bei Gratis-Stockfotos
    Creative Commons, Pixabay, Unsplash
    Rechtliche Fallstricke bei Gratis-Stockfotos

    Pixabay, Unsplash, CC ermöglichen eine gebührenfreie Nutzung kreativer Werke. Vorsicht ist dennoch geboten: vor Abmahnmaschen, falschen Quellenangaben, unklarer Rechtslage.
    Eine Analyse von Florian Zandt

  2. Star Wars: Lego bringt großes Set der Razor Crest aus The Mandalorian
    Star Wars
    Lego bringt großes Set der Razor Crest aus The Mandalorian

    Aus fast 6.200 Teilen besteht das große Lego-Set der Razor Crest. Sie ist teuer, nicht aber für ein Star-Wars-Set.

  3. Pendix eDrive: Ein E-Bike wie kein anderes
    Pendix eDrive
    Ein E-Bike wie kein anderes

    Pendix bietet einen Umbausatz, mit dem aus normalen Fahrrädern E-Bikes werden. Nicht ganz billig - aber auf jeden Fall ein Vergnügen.
    Ein Test von Martin Wolf

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: PC-Tower, Cooling & Co. • Günstig wie nie: Asus RX 6700 XT 539€, FIFA 23 PS5 59,99€, Acer 31,5" 4K 144 Hz 899€, MSI RTX 3090 1.159€ • AMD Ryzen 7 5800X 287,99€ • Xbox Wireless Controller 49,99€ • MindStar (Gigabyte RTX 3060 Ti 522€) [Werbung]
    •  /