Abo
  • Services:

Datenrate: Offenbar neuer Hybridrouter der Telekom in Vorbereitung

Der Hybridrouter von Telekom und Huawei kann nur maximal eine Datenrate von 100 MBit/s im Festnetz und Mobilfunk unterstützen. Doch das LTE-Netz der Telekom unterstützt bereits maximal 300 MBit/s. Zeit für was Neues.

Artikel veröffentlicht am ,
Speedport Hybrid
Speedport Hybrid (Bild: Telekom)

Offenbar bereiten Deutsche Telekom und Huawei einen neuen Hybridrouter vor. Sprecher beider Unternehmen reagieren auf Nachfrage von Golem.de ungewöhnlich kurz. Telekom-Sprecherin Michaela Weidenbrück sagte: "Im Moment ist kein neuer Hybridrouter geplant und auch keine Erhöhung der LTE-Geschwindigkeit. Über neue Produkte werden wir zum gegebenen Zeitpunkt informieren." Huawei-Deutschland-Sprecher Patrick Berger wollte sich zu dem Thema nicht äußern.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Der Speedport Hybrid bietet bis zu 100 MBit/s am VDSL-Anschluss und bis zu 100 MBit/s am LTE-Anschluss. Im LTE-Netz der Telekom sind derzeit aber bereits maximal 300 MBit/s möglich, abhängig vom Endgerätetyp und Netzausbaugebiet. Das Unternehmen erklärte: "Damit Sie zukünftig mit bis zu 300 MBit/s im Download surfen zu können, haben wir einen großen Teil unserer Netze schon auf die neue Technologie von LTE Max (CAT 6) aufgerüstet."

Speedport Hybrid Router ist ein Jahr und 7 Monate alt

Die Telekom bietet den Speedport Hybrid Router von Huawei bereits seit dem 28. November 2014 an. Der Router bietet WLAN 802.11 ac mit 2,4 GHz und 5 GHz und ist abwärtskompatibel zu 802.11 a/b/g/n. Das Gerät kostet monatlich zur Miete 9,95 Euro oder einmalig rund 300 Euro. Die Hybridtechnik bündelt einen Festnetz- und LTE-Mobilfunkzugang und muss, damit sie funktioniert, vom Netzwerk der Telekom unterstützt werden.

Auch Huawei kann technisch natürlich bereits weit mehr bieten: Die Huawei-Tochter Hisilicon hat den Kirin 950 offiziell im November 2015 vorgestellt. In dem Smartphone-Chip stecken ARMs schnelle CPU-Kerne, eine sehr flotte Grafikeinheit, ein 300-MBit/s-LTE-Modem und ein moderner LPDDR4-Speicher werden unterstützt.

Die Telekom will ihren Kunden in drei Jahren mit Hybridzugängen eine Datenübertragungsrate von bis zu 550 MBit/s bieten. Ein All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage, erklärte Martin Bouchard, Senior Vice President Technik bei der Telekom Deutschland, bereits im März 2015 bei einem Workshop. Dies werde durch den von den Netzausrüstern angekündigten technischen Fortschritt bei LTE und beim Vectoring erreicht. Durch den Hybridrouter solle im Jahr 2018 eine Datenrate von bis zu 550 MBit/s geboten werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

bombinho 05. Jun 2016

Jain. Fuer das ausgepackte Paket sollte das Transportlayer transparent sein. Aber ATM...

bombinho 04. Jun 2016

Das ist auch meine Befuerchtung. Ich nehme eher an, die Telekom wird den FTTH-Ausbau...

Justizia 04. Jun 2016

Hallo, ist noch so früh am Morgen Aber der Friemel hat doch gesagt, kein neuer Router Wo...

_Freidenker_ 04. Jun 2016

Glaskugel... Und überall anders unter 300.

_Freidenker_ 04. Jun 2016

Wer mehr als 299 EUR bezahlt hat, hat sich gut verarschen lassen :D


Folgen Sie uns
       


Dark Rock Pro TR4 - Test

Der Dark Rock Pro TR4 von Be quiet ist einer der wenigen Luftkühler für AMDs Threadripper-Prozessoren. Im Test schneidet er sehr gut ab, da die Leistung hoch und die Lautheit niedrig ausfällt. Bei der Montage und der RAM-Kompatibilität gibt es leichte Abzüge, dafür ist der schwarze Look einzigartig.

Dark Rock Pro TR4 - Test Video aufrufen
Command & Conquer (1995): Trash und Trendsetter
Command & Conquer (1995)
Trash und Trendsetter

Golem retro_ Grünes Gold, Kane und - jedenfalls in Deutschland - Cyborgs statt Soldaten stehen im Mittelpunkt aller Nostalgie für Command & Conquer.
Von Oliver Nickel

  1. Playstation Classic im Test Sony schlampt, aber Rettung naht

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

    •  /