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Funknetz: Bundesland will über 1.000 freie WiFi-Hotspots schaffen

In den kommenden Jahren wird ein Bundesland 1.000 offene WLAN-Hotspots errichten. Die ersten zwei wurden heute von T-Systems gestartet. Der Zugang soll mit einem Mausklick möglich sein.
/ Achim Sawall
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Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Inbetriebnahme der WLAN-Hotspots in Mainz (Bild: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz)
Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Inbetriebnahme der WLAN-Hotspots in Mainz Bild: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz soll umfangreich mit offenen WiFi-Hotspots ausgestattet werden. Das hat die wiedergewählte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am 19. Mai 2016 angekündigt(öffnet im neuen Fenster). "Mit Ausblick auf die 17. Legislaturperiode wollen wir deshalb zeitnah mindestens 1.000 WLAN-Hotspots in 1.000 Kommunen schaffen."

Ein Sprecher der Staatskanzlei sagte Golem.de auf Nachfrage, dass es sich um 1.000 kostenfreie WiFi-Hotspots handeln werde.

Das mobile Internet gewinne sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben zunehmend an Bedeutung, sagte Dreyer bei der Inbetriebnahme zweier WLAN-Hotspots in Mainz. "WLAN-Hotspots sind daher ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die Attraktivität unserer Städte und Gemeinden für den Tourismus wie auch im Alltag zu steigern."

Mit einem Klick online gehen und Nutzungsbedingungen bestätigen

Am Bahnhofsvorplatz und am Gutenbergplatz in Mainz testet T-Systems in einem Pilotbetrieb für rund sechs Monate den öffentlichen Internetzugang.

Durchgeführt wird das Projekt in Mainz von T-Systems gemeinsam mit der Telekom Deutschland. Das Public W-LAN 4.0 soll eine unkomplizierte Einwahl in das kostenfreie WLAN ermöglichen. Mit einem Klick könne der Nutzer online gehen und dabei die Nutzungsbedingungen bestätigen. "Dafür haben wir unser Public WLAN 4.0 entwickelt, eine Lösung, die dem Bedarf an freien WLAN-Zugängen sowie den Anforderungen an Qualität und Sicherheit gerecht wird. Es handelt sich um eine flexibel erweiterbare WLAN-Infrastruktur, die mit den bestehenden Telekom Hotspots kombiniert wird", sagte der Leiter Public Sector T-Systems, Jürgen Schulz.


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