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100 MBit/s: Telekom bringt 10.000 Haushalten in Großstadt Vectoring

Einem Bezirk einer deutschen Großstadt Vectoring zu bringen bedeutet, 13 Kilometer Glasfaserleitungen neu zu verlegen und 30 Schaltverteiler auf- oder auszubauen. Die Telekom baut zurzeit in vielen Städten aus.

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Multifunktionsgehäuse in der Innenansicht
Multifunktionsgehäuse in der Innenansicht (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat rund 10.000 Haushalte und Betriebe im Berliner Bezirk Spandau in den Vectoring-Ausbau aufgenommen. Das gab das Unternehmen am 30. Mai 2016 bekannt. Die Telekom baut in Spandau die Bereiche Kladow, die südliche Heerstraße und Staaken aus.

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Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute zwischen Vertretern der Telekom und dem Bezirksbürgermeister von Spandau, Helmut Kleebank, unterzeichnet. Die Telekom wird rund 13 Kilometer Glasfaserleitungen neu verlegen und 30 Schaltverteiler aufbauen oder vorhandene Schaltverteiler erweitern. Die Kosten für den Ausbau trägt die Telekom nach eigenem Bekunden selbst. "Die Investitionen der Deutschen Telekom kommen den aktuellen und zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern zugute und werten die Ortsteile weiter auf", sagte Kleebank. Spandau ist nur ein Vectoring-Ausbaubereich der Telekom. Allein in den vergangenen Tagen wurde der Ausbau in Großräschen, Saalfeld/Saale, Duderstadt oder Stadtoldendorf angekündigt.

Haushalte mit geringerer Bandbreite mit VDSL versorgen

Nach den Worten von Detlef Zorn, Regiomanager im Infrastrukturvertrieb der Telekom in Berlin, ist es das Ziel, "die Anschlüsse im Ausbaubereich, die heute eine geringere Bandbreite haben, mit VDSL zu versorgen". Die Bauarbeiten sollen im vierten Quartal des Jahres 2016 beendet sein. Die schnelleren Anschlüsse sollen den Kunden im ersten Quartal 2017 zur Verfügung stehen. Die Anschlüsse werden beim Herunterladen eine Geschwindigkeit von maximal 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Heraufladen bis zu 40 MBit/s bieten.

Die Zahl 10.000 bezieht sich auf angeschlossene Haushalte. "Das sind 10.000 potentielle Kunden", sagte Telekom-Sprecher Georg von Wagner Golem.de auf Anfrage. "Das sind aber nicht nur Kunden der Telekom. In dem Bereich werden alle Multifunktionsgehäuse Vectoring-fähig gemacht. Die höheren Bandbreiten werden automatisch auch den Mitbewerbern zur Verfügung gestellt." Ob 1&1 oder Vodafone dann auch Vectoring anbieten, bleibt jedoch den Unternehmen überlassen.

Für Vectoring wird auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteilerkasten das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Dann werden die Verteilerkästen so über das Ausbaugebiet verteilt, dass die Entfernung zwischen Kunde und Verteilerkasten möglichst gering ist. Je näher der Kunde am Verteilerkasten wohnt, desto höher ist die Datenrate des Anschlusses. In ihm wird das Signal vom Glasfaserkabel auf eine Kupferleitung übergeben. Auf der Kupferleitung, die vom Verteilerkasten zum Kunden führt, kommt Vectoring-Technik zum Einsatz: Der Vectoring-Effekt auf der Kupferleitung nimmt mit der Leitungslänge ab und ist bei der bisher eingesetzten Technik ab 700 bis 800 Metern kaum mehr feststellbar. Daher kann die Technik Fiber-To-The-Home (FTTH) nicht ersetzen, ist aber eine Verbesserung der Datenrate, meist um mindestens das Doppelte.



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Ibob 31. Mai 2016

Mir wurden bei 1&1(in der Neukundenmaske) auch schon 100 angezeigt als nur 13 verfügbar...

bcz 31. Mai 2016

und was ist mit hin vs. her?

elf 31. Mai 2016

Und ausnahmsweise ist die Überschrift vollständig. Da steht nämlich was von 10.000...

asa (Golem.de) 31. Mai 2016

Vielen Dank für Ihren freundliche Hinweis Ein größeres Vectoring-Projekt in der...

kvoram 30. Mai 2016

Warum nicht gleich so: EIN Provider bringt VIELEN Haushalten in DEUTSCHLAND...


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