Kostenlos telefonieren, finanziert durch Werbung, lautet das Versprechen des britischen Mobilfunkanbieters Blyk, der 2009 auch auf dem deutschen Markt antreten will. Die Nutzer erhalten Freiminuten und SMS, müssen dafür aber Werbebotschaften auf ihrem Handy in Kauf nehmen.
Der weltgrößte E-Commerce-Konzern Amazon.com hat den Onlinehändler für Textilien Fabric.com gekauft. Das Unternehmen vertreibt Stoffe vom Ballen für selbstgeschneiderte und -genähte Kleidungsstücke, Schnittmuster und Nähzubehör an Endkunden. Fabric.com bedient sowohl Profis als auch Hobbyschneider.
Ein Fehler im Solaris-Kernel kann ausgenutzt werden, um das System zum Absturz zu bringen. Da die Virtualisierungstechnik Solaris Zones betroffen ist, kann der Fehler auch genutzt werden, um aus diesen isolierten Zonen auszubrechen. Sun hat einen Patch veröffentlicht.
Das Bundeskabinett hat heute den elektronischen Einkommensnachweis ELENA (früher Jobcard) beschlossen. Sämtliche Einkommensdaten aller in Deutschland abhängig Beschäftigten werden in einigen Jahren von den Arbeitgebern monatlich an eine zentrale Speicherstelle übermittelt. So entsteht eine "datenschutzwidrige zentrale Großdatenbank ohne echte Verschlüsselung", so die Bewertung des Kieler Landesdatenschützers Thilo Weichert.

Auf Microsoft ist Rob Pardo, Chefentwickler von Blizzard, nicht gut zu sprechen. Während der GDC 2008 in Paris warf er dem Konzern vor, sich unzureichend für den PC als Spieleplattform zu engagieren. Außerdem sprach Pardo über den Zusammenschluss von Vivendi mit Activision. Er ist überzeugt davon, dass das keine negativen Auswirkungen auf Blizzards Zukunft haben wird.
Der Telekommunikationskonzern Swisscom erwartet durch das iPhone einen Boom bei der Datennutzung durch seine Mobilfunkkunden. "Damit surfen sie vom ersten Tag an durch das Internet", so Konzernchef Carsten Schloter.

Rund 173 US-Dollar kostet ein iPhone der zweiten Generation in der Herstellung, schätzen die Marktforscher von iSuppli. Dabei werden die einzelnen Komponenten des Geräts und die Kosten der eigentlichen Herstellung summiert.
Der Beirat der Bundesnetzagentur will den Ausbau der Internetversorgung auf dem Land durch regionale Regulierung stimulieren. Konkurrenten der Telekom sollen die Möglichkeit bekommen, gemeinsam ein Netz zu bauen oder zu nutzen. Ihre Investitionen soll die Behörde durch eine Preisgarantie schützen, heißt es aus dem Gremium.
Telefonwerbung wird immer dreister, besonders wenn es um Telekommunikationsverträge geht. Und sie ist automatisiert - Werbeautomat trifft auf Anrufbeantworter. Verbraucherschützer haben in ihrem Kampf gegen Telefonwerbung einen kleinen Sieg errungen: Nach einem Urteil dürfen eingekaufte Kontaktdaten nicht ohne vorherige Prüfung des Einverständnisses zum Einsatz kommen.

Google wartet mit einem besonderen Dienst für Mediaplaner auf: Der Google Ad Planner soll Werbetreibenden die Auswahl von relevanten Websites innerhalb und außerhalb des Google-Netzwerks erleichtern. Damit geht Google deutlich über das hinaus, was mit Google Trends für Websites in der vergangenen Woche eingeführt wurde. Auch der neue Dienst ist kostenlos.
Mit einem Zuwachs um fast fünf Prozentpunkte ist die Zahl der Internetnutzer in Deutschland innerhalb eines Jahres um drei Millionen Menschen (Anstieg im Vorjahr: 1,4 Millionen) gewachsen und überschreitet somit erstmals die 65-Prozent-Marke. "Zwei Drittel aller Deutschen sind online", sagte Jochen Homann, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium.
Die Stimmung in der IT- und Telekommunikationsbranche trübt sich leicht ein. Nur noch 62 Prozent der Unternehmen erwarten im Jahr 2008 steigende Umsätze, 15 Prozent rechnen mit einem Rückgang. Nach dem neuen Bitkom-Branchenindex hat die Dynamik nach einem positiven Jahresauftakt in einigen Marktsegmenten etwas nachgelassen.
Embedded-Spezialist Wind River hat einen eigenen Hypervisor entwickelt, der auf den Einsatz in Geräten abgestimmt ist. So soll er sich besonders für Netzwerkprodukte und industrielle Anwendungen eignen. Unter anderem unterstützt die Lösung VxWorks und Wind Rivers Linux-Distribution.
Knapp 80 Prozent der deutschen Unternehmen haben eine Webpräsenz. Vergleicht man diesen Wert mit 2006, konnte ein Wachstum von 5 Prozentpunkten verzeichnet werden. Allerdings ist Deutschland selbst mit diesen Werte noch nicht EU-Spitzenreiter.
Nutzergenerierte Inhalte sind auch für Onlineeinkäufer immer wichtiger. Das Vertrauen in Produktbewertungen anderer Nutzer ist groß, so ein Ergebnis der aktuellen W3B-Umfrage, die die Agentur Fittkau & Maaß ausgewertet hat. Es sind jeweils über 40 Prozent der Nutzer, die von Anwendern erstellte Bewertungen zu Produkten, Hotels oder Shops vertrauen.
Mehr als eine Milliarde PCs sind weltweit in Gebrauch, meldet das Marktforschungsunternehmen Gartner. Die jährliche Wachstumsrate liege bei knapp 12 Prozent, so dass bei konstantem Wachstum die Marke von 2 Milliarden Geräten im Jahr 2014 erreicht wird.
Durch ein Datenleck beim Hersteller HSH waren persönliche Bürgerdaten der Einwohnermeldeämter - Familienstand, Geburtsdatum, Religionszugehörigkeit und Passbild - in 200 Kommunen über das Internet frei zugänglich. Das deckte das ARD-Fernsehmagazin "Report München" auf. Die Anwender hatten das Auslieferungspasswort nicht geändert. Schuld sei "der Faktor Mensch", entschuldigt sich der Hersteller.
Auch für kleinere Kinder gehört das Handy immer mehr zum Alltag. Schon ein Drittel der Acht- bis Neunjährigen und mehr als zwei Drittel der Zehn- bis Elfjährigen telefonieren mobil.
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen kritisiert, dass ein wachsender Anteil von Handys mit sehr hohen SAR-Werten strahlt. Die Spitzenreiter unter den aktuellen Modellen liegen mit SAR-Werten von 1,69 bis 1,80 Watt/kg knapp unter dem geltenden Grenzwert von 2,0 Watt/kg. Die Hersteller sollen jetzt Abhilfe schaffen.
Red Hats Echtzeitlösung "Enterprise MRG" ist in der ersten Version erschienen. MRG steht für "Messaging, Realtime, Grid" und ist für kritische Unternehmensbereiche gedacht.
Der Red Hat Network Satellite Server ist unter der GPLv2 verfügbar. Red Hat entwickelt die Systemverwaltungssoftware nun im Rahmen des Projekts Spacewalk weiter. Zusätzlich hat der Linux-Anbieter ein neues Produkt zum Identitätsmanagement in sein Programm aufgenommen.
Apple verkauft oder verleiht in seinem Mediashop iTunes täglich 50.000 Filme. Auch bei den Songdateien wurde mit 5 Milliarden eine neue Rekordmarke erreicht. Damit sieht sich das Unternehmen als Marktführer in den USA.
35 Prozent der Deutschen führten im Jahr 2007 ihr Konto online. 2006 waren es erst 32 Prozent, im Jahr 2005 nur 26 Prozent. Doch EU-weit liegt Deutschland damit nur auf Rang 7.

Das Nokia E71 soll im Juli 2008 in den Handel kommen. Golem.de hat sich das Symbian-Smartphone etwas genauer angesehen. Es bietet zwei Startbildschirme - einen fürs private Vergnügen, einen für den Geschäftsalltag. Was das mit GPS, HSDPA, WLAN und QWERTZ-Tastatur bestens ausgestattete Smartphone sonst noch zu bieten hat, verrät der Kurztest.
Reddit hat seine Software unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Das ähnlich wie Digg von den Nutzern gefütterte Newsangebot soll damit besser weiterentwickelt werden können. Seit 2006 gehört Reddit zur Verlagsgruppe Condé Nast, die auch Wired herausgibt.
Linux-Distributor Red Hat hat auf dem Red Hat Summit in Boston seine neue Virtualisierungsplattform vorgestellt. Die oVirt genannte Lösung ist als kleiner Embedded-Hypervisor gedacht, der also ohne extra zu installierendes Hostsystem eingesetzt werden kann. Passend dazu hat Red Hat eine Managementsoftware entwickelt.
In Deutschland wird der Onlinewerbeumsatz bald den TV-Werbeumsatz überholt haben. Im weltweiten Vergleich wächst der Fernsehwerbemarkt voraussichtlich unterdurchschnittlich um 3,2 Prozent pro Jahr, auf gut 6,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2012. Der Umsatz mit Onlinewerbung klettert dagegen um 17,6 Prozent auf annähernd 7,7 Milliarden US-Dollar, prognostiziert PricewaterhouseCoopers.

IBM schafft mit dem Roadrunner wie erwartet den Sprung an die Spitze der Top500-Liste der schnellsten Supercomputer der Welt. Unter den Prozessorherstellern konnte Intel dennoch zulegen und deckt 75 Prozent des Marktes ab. Erstmals weist die Top500 zudem den Stromverbrauch der Systeme aus.
Die Entwickler der Systemmanagementsoftware OpenQRM haben eine neue Betaversion veröffentlicht, die statt in Java komplett in PHP geschrieben ist. Die Software kann verschiedene Server zentral verwalten und unterstützt Virtualisierungslösungen.
Die nächste Version des Content-Management-Systems (CMS) eZ Publish wird einen neuen Editor enthalten und unter Solaris laufen. Die Version 4.1 soll noch im zweiten Quartal 2008 erscheinen.
Der IT-Branchenverband Bitkom schlägt Alarm. Der Anteil von Mädchen und Frauen unter den Ausbildungsanfängern in den IT-Berufen ist seit dem Jahr 2002 von 14 Prozent auf nur noch 9,1 Prozent im Jahr 2007 gesunken. Die jungen Frauen sollten die Berufschancen nutzen, "statt den alten Rollenbildern nachzuhängen", sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.
Der Open-Source-Anbieter Funambol hat in einer zweiten Finanzierungsrunde neues Risikokapital eingesammelt. Das Geld wird unter anderem in die Produktentwicklung fließen.
Das US-Softwareunternehmen Adobe Systems hat in seinem zweiten Finanzquartal 2008/2009 den Gewinn um 41 Prozent gesteigert. Schrittmacher war das Auslandsgeschäft. Doch die Umsatzprognose enttäuschte. "Die Nachfrage für unsere Produkte ist weiterhin stark. Aber wir sind nicht gefeit gegen eine Rezession", entschuldigte sich Firmenchef Shantanu Narayen.
Der Parallels Server 3.0 ist fertig. Zuerst gibt es die Mac-Version der Software, die auch MacOS X virtualisiert. Auch der Windows Server 2008 wird als Gastbetriebssystem unterstützt. Versionen für Windows- und Linux-Hosts folgen später.
Langfristig könnte der Kern von IBMs Datenbankmanagementsystem DB2 als Open Source freigegeben werden. Zwar gibt es kein konkretes Vorhaben. Durch die Marktsituation könnte dieser Schritt jedoch unumgänglich sein.
Mit einer neuen Erweiterung lassen sich PDF-Dateien in OpenOffice.org importieren. So können diese bearbeitet und im OpenDocument-Format abgespeichert werden. Allerdings klappt das nur mit dem noch nicht fertigen OpenOffice.org 3.0.
Der Absatz mobiler Navigationsgeräte steigt weiter an. Im Jahr 2008 werden in Deutschland voraussichtlich 4,8 Millionen tragbare Navi-Systeme verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 33 Prozent. Doch die sinkenden Preise lassen den Umsatz kaum noch mitwachsen.
VMware Fusion 2.0 wird MacOS X als Gastbetriebssystem unterstützen. Aufgrund von Apples Lizenzbestimmungen wird es aber nur möglich sein, MacOS X Server auf Apple-Hardware virtualisiert laufen zu lassen.
Der Datenverkehr im Internet wird in den Jahren bis 2012 deutlich zulegen, prognostiziert der Netzwerkausrüster Cisco. Ende 2012 wird der Traffic im Internet eine Größenordnung von rund 522 Exabyte pro Jahr erreichen und sich somit der Grenze von 1 Zettabyte pro Jahr nähern, 75-mal mehr als noch 2002.

Eine Rechenleistung von mehr als 1 Teraflop erreicht AMDs neuer Stream-Prozessor, den das Unternehmen auf der Supercomputer-Konferenz in Dresden vorstellt. Dabei kommt vermutlich AMDs kommender Grafikchip RV770 zum Einsatz. Die FireStream 9250 getaufte Beschleunigerkarte soll im Bereich des High-Performance-Computing (HPC) zum Einsatz kommen und dort spezielle Berechnungen übernehmen.
Trotz Appellen der EU-Kommission beharren die meisten Mobilfunkbetreiber auf überhöhten Preisen für grenzüberschreitende SMS- und Datentarife. Die Wettbewerbshüter wollen nun die Roaming-Preise aller Anbieter überprüfen und drohen, eine drastische Preissenkung zu verordnen.
Dresden ist die deutsche Stadt mit dem höchsten Anteil von IT-Beschäftigten. In der sächsischen Landeshauptstadt arbeiten 8,7 Prozent aller Arbeitnehmer in dem Sektor, zu dem der Bitkom auch die Produktion von IT-Geräten, Unterhaltungselektronik und Medizintechnik, sowie Forscher und Entwickler rechnet.
Deutschlands Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) liegen im europäischen Vergleich auf Rang 2. Laut einer Monitoring-Studie, die TNS Infratest im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt hat, rangierte die Bundesrepublik 2007 unter den fünf bevölkerungsstärksten Ländern Europas (Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien) an zweiter Stelle und hat den Abstand zum Spitzenreiter Großbritannien verringert.
Jim Starkey, Erfinder der Falcon-Storage-Engine und der Interbase-Datenbank, hat das Unternehmen MySQL verlassen. Die Sun-Tochter arbeitet weiter mit einer Gruppe von Programmierern an der Engine.
Auf dem weltweiten PC-Markt werden im Jahr 2008 bis zu 297 Millionen Geräte ausgeliefert. Das hat das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner errechnet. Dies würde einem Wachstum von 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Vor drei Monaten hatten die Gartner-Analysten nur einen Anstieg von 10,9 Prozent vorausgesagt, mussten sich aber wegen anhaltender Stärke im Mobile-Sektor korrigieren.
Der Markt für kostenpflichtige Downloads in Deutschland entwickelt sich positiv. Im ersten Quartal 2008 wurden 12 Millionen Downloads im Wert von 52 Millionen Euro getätigt - ein Drittel mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres mit 39 Millionen Euro, so der Sprecher des ITK-Branchenverbands Bitkom, Christian Spahr, gegenüber Golem.de.
In der Version 11.4 der freien Groupware-Suite Scalix gibt es eine neue Proxy-Funktion. Damit können RSS-Abonnements über den Scalix-Server verteilt werden. Zudem wurde die CalDAV-Unterstützung weiter ausgebaut. In einigen Wochen sollen sich auch Active-Sync-Geräte anbinden lassen.
Der Bau einer neuen Fabrik für LC-Displays kostet den taiwanischen Hersteller AU Optronics (AUO) 2,13 Milliarden Euro. In der hochmodernen Anlage stellen die Arbeiter in Zukunft täglich 30.000 großformatige 60-Zoll-Fernseh-Panels her.
Der taiwanische Elektronikhersteller Asustek Computer will seine Verkaufsziele für das Mini-Notebook Eee-PC trotz Knappheit von Intels Prozessor Atom und von Akkus nicht herunterschrauben.
Mit ThinApp 4.0 können Windows-Programme in ein Paket verpackt werden, das alle nötigen Daten enthält. So lassen sie sich beispielsweise auf einem USB-Stick weiterreichen. Die Software soll in Kürze verfügbar sein.