Abo
  • Services:

Amazon.de zwingt Händlern günstigere Preise auf

Onlineshops der Partner dürfen nicht mehr günstiger sein und Kunden abziehen

Händler, die ihre Ware auch über Amazon.de verkaufen wollen, dürfen ihre Ware im eigenen Onlineshop nicht mehr günstiger anbieten. Das kommt nicht bei allen Händlern gut an.

Artikel veröffentlicht am ,

Die deutsche Amazon-Niederlassung verlangt von professionellen Händlern, dass sie ihre Waren ab dem 31. März 2010 im Marketplace nicht teurer als im eigenen Onlineshop verkaufen. Eingeschlossen in diese "Preisparität" sind auch andere Vertriebswege, mit Ausnahme etwaiger Ladengeschäfte.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Frankfurt am Main
  2. Bosch Gruppe, Ludwigsburg

Unabhängig vom Produkt müssen der Artikelpreis und der insgesamt zu zahlende Preis ohne Steuern beim Angebot über Amazon gleich günstig oder günstiger sein. Wer es bis zum 31. März nicht schafft, die Preise anzupassen, bekommt eine Gnadenfrist bis zum 1. Mai 2010.

"Wir glauben, dass dies das Kundenvertrauen stärkt, was zu mehr Kunden und damit mehr Umsatz führen und so den Wert von Amazon.de Marketplace für Verkäufer erhöhen kann", so Amazon.de in einer Mitteilung vom 22. März 2010.

Vor allem aber wird es Amazon.de darum gehen, dass die Händler nicht auf den Webseiten des Versandhändlers auf sich aufmerksam machen und dann die Kunden doch über die Onlineshops der Partner kaufen, weil die dort nicht die Amazon-Verkaufsgebühren aufschlagen müssen. Bisher konnte es sich durchaus lohnen, nach den Webseiten von Marketplace-Händlern zu suchen und dort unter Umständen günstiger zu kaufen.

Unter den betroffenen Händlern regt sich schon der Unmut - was Konkurrenten wie Hitflip Media Trading ausnutzen und Amazon.de eine unzulässige Einschränkung des freien Handels vorwerfen. Wer bei Amazon.de verkauft, kann zwar weiter von der Reichweite der Handelsplattform profitieren, aber kann dann vielleicht preislich nicht mehr mit Konkurrenten mithalten, die über andere Handelsplattformen oder nur im eigenen Onlineshop verkaufen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 45,99€ (Release 12.10.)
  2. (-60%) 39,99€
  3. 59€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 28.09.)

Bekenner des... 26. Apr 2010

Hmja, du hast genau mal NIX kapiert....

BUfr 25. Mär 2010

Hi me2, prinzipiell keine falsche Denkweise, aber gerade im Bereich Elektronik, in dem...

BUfr 25. Mär 2010

Hi zusammen, tatsächlich gibt es viele Händler, die bei Amazon-Verkäufen etwas...

Maruda 24. Mär 2010

ey krass alda. stimmt!

Jläbbischer 24. Mär 2010

Und wie erklärst du dir, dass verschiedene Händler für ein un das selbe Proukt 0, 5 oder...


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018

Auf der Ifa 2018 hat die Deutsche Telekom ihren eigenen smarten Assistenten gezeigt. Er läuft auf einem ebenfalls selbst entwickelten smarten Lautsprecher und soll zunächst trainiert werden. Telekom-Kunden können an einem Test teilnehmen und erhalten dafür den Lautsprecher kostenlos.

Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018 Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


      •  /