iPad bleibt unter den Erwartungen für den Verkaufsstart
Apple hat am ersten Verkaufstag in den USA 300.000 iPads abgesetzt und lag damit unter den Erwartungen der Wall Street. "In diese Umsätze einberechnet sind Auslieferungen von vorbestellten iPads an Kunden, Auslieferungen an den Handel und Verkäufe in Apple Retail Stores", gab das Unternehmen bekannt. Im Durchschnitt hatten die Analysten 400.000 bis 500.000 verkaufte Apple-Tabletts prognostiziert. Einige Marktexperten wie der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster gingen sogar von 600.000 bis 700.000 verkauften iPads am ersten Tag aus. Die Analysten nannten die erreichten Verkaufszahlen dennoch "grundsolide".
Für das Jahr 2010 haben die Analysten weltweit Schätzungen zwischen 2,5 Millionen bis 7,1 Millionen Endgeräten abgegeben. ISuppli lag bei den Prognosen an der Spitze.
Apple selbst hatte keine Schätzungen ausgegeben. Das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) berichtet aus Unternehmenskreisen bei Apple, die Vorbestellungen hätten über denen für das iPhone gelegen. In den ersten 30 Stunden nach dem Verkaufsstart konnte Apple vor drei Jahren 270.000 iPhones absetzen. Dies entsprach nicht einmal der Hälfte der Analystenschätzungen zu der Zeit. Inzwischen hat der Konzern 42,5 Millionen iPhones verkauft.
"Es ist großartig, dass der iPad-Start erfolgt ist, es wird die Spielregeln verändern", sagte Konzernchef Steve Jobs. "IPad-Nutzer haben innerhalb weniger Stunden nach dem Auspacken im Durchschnitt mehr als drei Apps heruntergeladenen und knapp ein Buch gekauft." Apple berichtete, dass über 1 Million Apps und 250.000 E-Books heruntergeladen wurden.
Vor den Ladengeschäften hatten sich lange Schlangen gebildet, die sich während des Nachmittags aber auflösten.
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