AWS will seine EC2-Plattform auf ein neues Bezahlungsmodell umstellen. Die Abrechnung pro Sekunde spare Kosten bei kurzen automatisierten Jobs und Big-Data-Analysen. Die Umstellung ist aber auch eine Reaktion auf die Konkurrenten Microsoft und Google.
In zwei Pilotprojekten haben Bosch und Siemens die automatische Parkraumüberwachung getestet. Die Ergebnisse sind bislang nicht überzeugend. Neue Startups springen in die Lücke.
Bald wird Intel die vierte CPU-Generation mit 14-nm-Technik veröffentlichen. Ab 2018 startet der Hersteller erste 10-nm-Produkte, die vom Detachable-Chip über acht Kerne für Mittelklasse-Desktops bis hin zur Whitley-Plattform für Quad-Sockel reichen.
Update So hatten sich Nutzer die Optimierung des PCs sicher nicht vorgestellt: Eine Version von Ccleaner wurde für rund einen Monat mit Malware ausgeliefert.
Es wird das größte Elektroauto der Welt: Zwei Schweizer Unternehmen bauen einen Schwerlast-Muldenkipper von Komatsu zum Elektroauto um. Das soll seinen Fahrstrom selbst erzeugen.
Mit dem Internet der Dinge verschiebt sich die Architektur der Informationsverarbeitung. Vor Ort erzeugte Daten verlangen in vielen Fällen nach blitzschneller Auswertung. Gefragt ist also hohe Rechen-Power vor Ort - am Netzwerkrand oder Edge. Aber in den vergangenen Dekaden ist die Rechenkapazität ins Rechenzentrum gewandert.
Oracles neues Cloud-Konzept beinhaltet eine sich selbst justierende und verwaltende Datenbank. Das spare Personalkosten und vermindere die Wahrscheinlichkeit von Ausfällen durch menschliche Fehler. Oracle will damit vor allem dem Konkurrenten AWS entgegentreten.
Das neue G-Drive von G-Technology ist eine wetterfeste externe SSD mit IP67-Schutzart. Dank USB-3.1-Gen2-Geschwindigkeit arbeitet das kompakte G-Drive flott. Angesichts der hohen Kapazität kostet zumindest das große Modell aber auch viel Geld.
Erste Bilder von Project Honululu zeigen eine GUI, in der Windows-Admins Server und VMs übverwachen können. Das soll die parallele Nutzung von Powershell und anderen GUI-Werkzeugen ersetzen. Zur Messe Microsoft Ignite soll eine technische Preview erscheinen.
Dank doppelt vorhandenen HDMI-2.0a-Ausgängen eignen sich Intels Dawson Canyon genannte NUCs für 4K-UHD-Bildschirme. Die Platinen für Mini-PCs werden auch ohne Gehäuse ausgeliefert, erste Anbieter haben passive Lösungen im Angebot.
Nach Tests hat Amazon die Locker offiziell gestartet - speziell für seine Kunden. Sie sollen eine Alternative zu den DHL-Packstationen sein, aber das System hat noch einige Schwächen.
HPs Konzept des EliteOne ist sehr modular. Der PC soll sich werkzeugfrei öffnen lassen, so dass Nutzer das Display selbst wechseln können - drei stehen zur Auswahl. Der Core i7 und viel RAM finden im Standfuß Platz.
Für Rechenzentren und die Cloud: Western Digital bringt Festplatten für Enterprise-Kunden, die eine hohe Kapazität haben und trotzdem zuverlässig sein sollen. Auf dem Papier können sie mit Festplatten von HGST mithalten - der eigenen Tochterfirma.
Von der Community gewünscht: Der neue Gästezugang in Teams ist für Mitarbeiter außerhalb des eigenen Unternehmens gedacht. Er wird in Azure Active Directory integriert. Später soll das auch mit einem kostenlosen Microsoft-Konto möglich sein.
Mit einem ganzen Schwung neuer Angebote und Techniken baut VMware sein Angebot aus - auch mit viel Open-Source-Software. Dabei gibt es einen deutlichen Fokus auf Sicherheit und Container. Zudem will VMware mit einem speziellen Cloudstack-Angebot Kunden im Telekommunikationssektor gewinnen.
Plug-and-Play in der Cloud: Nach der Übernahme von Cumulocity bringt die Software AG dessen IoT-Plattform unter eigener Flagge heraus. Das Angebot soll besonders einfach zu nutzen und gleichzeitig gut abgesichert sein.
HPs neue Workstations sind für spezielle Situationen ausgelegt, die viel Leistung brauchen. In das Z8-Gehäuse passen auf engem Raum sogar zwei CPUs und drei Grafikkarten. Trotzdem soll ein guter Luftstrom gewährleistet sein.
1&1 hat einen neuen Partner gewonnen und wird in Zukunft 500 MBit/s in einem Stadtgebiet vermarkten. Das stärkt die Firmen, die echte Glasfaser ausbauen.
Google weitet seine Cloud Platform auf Deutschland, Österreich und die Schweiz aus. Die neue Zone soll für einen besseren Ping und mehr Leistung sorgen. Doch nicht nur in Deutschland können sich Kunden über eine neue Zone freuen.
Auf dem Mobile World Congress Americas weiten Facebook und die Deutsche Telekom ihre Zusammenarbeit aus. Es geht um experimentelle Netzwerktechnik und mehr Geld für Startups in dem Bereich.
Der Personaldienstleister Etengo hat große Firmen befragt: Sie brauchen IT-Freelancer, haben aber zu wenig Budget, um sie ordentlich zu bezahlen. 25 Prozent der Unternehmen bezweifeln, dass es überhaupt IT-Freiberufler mit den benötigten Qualifikationen gibt.
Mit dem Fall Creators Update wird auch Windows Defender ATP besser - zugunsten des Sicherheitsadmins. Alerts werden in einer zentralen Ansicht dargestellt und Security-Stack-Werte können in einem Dashboard angezeigt werden.
360-Grad-Kamera und acht Mikrofone: Meeting Owl sieht aus wie eine kleine Eule und wird in die Mitte des Konferenztisches gestellt. Von dort aus kann das Gerät Gesichter und Stimmen rundum erkennen und automatisch auf Sprecher umschalten.
Künftige Smartphones setzen auf Universal Flash Storage in der Version 3.0 mit verdoppelter Geschwindigkeit. Der UFS-Standard schafft 2,4 GByte pro Sekunde. Hersteller wie Phison arbeiten bereits an Controllern für den Flash-Speicher.
Textchat, Teamchat und sogar Remote Desktop: Atlassian will mit Stride alles in einem Programm vereinen und lässt sich daher von Konkurrenten wie Teamviewer, Skype und dem eigenen Hipchat inspirieren. Viele Funktionen kosten jedoch Geld.
Ifa 2017 Mit seinen Fritzboxen hat AVM viel vor. Der Mesh-Nachbau, der bisher auf einigen aktuellen Fritzboxen getestet wird, soll bald als Update bereitstehen. Perspektivisch sind auch Kabelboxen, weitere Geräte und zusätzliche Standards geplant.
Huaweis Atlas-Plattform nutzt Fusionserver-G-Systeme, um Ressourcen für Kunden in der Cloud bereitzustellen. Das Besondere: Sie soll sich für ressourcenaufwendige Anwendungen wie KI eignen.
Für die Maschinen- und Anlagenbauer wird die Fernwartung ihrer Produkte immer wichtiger. Um maßgeschneiderte Lösungen anbieten zu können und die Datenhoheit zu behalten, gründeten sie nun eine eigene Software-Firma.
Der EX8000 von Netgear hat sechs Antennen, um ein WLAN-Signal im Tri-Band zu verstärken. Er funktioniert auch als WLAN-Access-Point. Er soll eine Datenrate von 3 GBit/s leisten können - in der Theorie zumindest.
Ifa 2017 Vier Antennen und ein noch nicht fertiger WLAN-Standard: Asus stellt den RT-AX88U vor. Der Router soll bereits den neuen 802.11ax-Standard unterstützen, der bis zu viermal höhere Datenraten liefern soll als andere Geräte.
Was klein ist, muss nicht sehr langsam sein. Wir haben auf der Lenovo Thinkstation P320 Tiny gespielt, gerendert und geschrieben. Alle Tests kann die kleine Box gut bewältigen - sogar sechs Bildschirme parallel.
An eine IP-Adresse kann man keine Nachricht schicken - mit dieser Begründung schränkt das OLG Frankfurt die Auskunftspflicht von Youtube bei Urheberrechtsverstößen ein.
Dells Rugged Extreme Tablet 7212 ist für harsche Bedingungen konzipiert. Es soll bei Kälte und Hitze funktionieren und Stürze aus knapp einem Meter unbeschadet überstehen. Auch die Akkus sind im laufenden Betrieb austauschbar.
Auf Twitter und in Foren auf Thelayoff wird von Entlassungen bei Oracle gesprochen. Betroffen sind viele Mitarbeiter, die an Solaris gearbeitet haben. Diese sind weitere Opfer von Oracles Wechsel auf die Cloud.
Ifa 2017 Nicht nur Anker hat neue Akkus mit USB-Power-Delivery vorgestellt. Auch von den zwei anderen Herstellern haben wir USB-C-Powerbanks gesehen. Einer schafft sogar 60 Watt per USB Typ C.
Telekom Austria setzt einen Router von Cisco ein, um einen Hybridanschluss mit Festnetz und UMTS/LTE zu bieten. Unternehmenskunden bekommen eine feste IP-Adresse.
Ifa 2017 Walabot DIY kann mittels Hochfrequenzwellen hinter Wänden liegende Kabel, Rohre oder Balken erkennen und auf einem Smartphone abbilden. Der Sensor lässt sich aber auch für Bewegungserkennung und die gesundheitliche Überwachung von Personen verwenden - dafür hat Golem.de die Luft angehalten.
Ifa 2017 Der Kirin 970 ist Huaweis neuer Smartphone-Chip. Dank fest verdrahteter künstlicher Intelligenz soll er für bessere Fotos sorgen und die Akkulaufzeit steigern. Obendrein gibt es eine flottere Grafikeinheit plus ein 1,2-GBit/s-LTE-Modem.
Ifa 2017 Es ist wohl einer der letzten Design Wins bei wichtigen Herstellern, den AMD erreicht hat. In naher Zukunft wird der Ryzen Pro es immerhin in die mittlere Optiplex-Serie schaffen.
Tele Columbus, Primacom, HL Komm und Cablesurf sind bald verschwunden. Dafür kommt der Zungenbrecher Pÿur. Künftig konzentriert der Kabelnetzbetreiber sich auf monatlich kündbare Tarife und reine Internetzugänge.
Im zweiten Quartal 2017 hat Backblaze viele Beobachtungen aufgezeichnet. Die Ausfallquote der meisten Festplatten ist über das Quartal konstant geblieben. Außerdem sind Verbrauchermodelle von Seagate-Platten ähnlich zuverlässig wie deren Enterprise-Modelle - zumindest noch.
Eine zweite Glasfaser für das Kabelfernsehen verlegt die Telekom vom Keller in über 420 Wohnungen. Kupfer sei die störanfälligere und wartungsintensivere Technologie.
Der Netzbetreiber QSC baut sein Geschäft um und will Kooperationen und Beteiligungen erleichtern. Der komplette Netzbetrieb wandert in ein neues Unternehmen.
Ein Codeeditor zum Testen der Fähigkeiten: In Skype können Unternehmen die Fähigkeiten ihrer Bewerber aus der Ferne testen. Der Codeeditor unterstützt bisher sieben verschiedene, wichtige Programmiersprachen und Echtzeit-Testläufe des Codes.
Im November 2017 will Nintendo seinen vor allem für die Wii U gedachten Onlinedienst Miiverse einstellen. Spieler können dann in erster Linie über Nintendo Switch Online in Kontakt treten - allerdings startet der Service in vollem Umfang erst 2018.
Ein internes Gremium soll sich künftig um die Sicherheit des OpenJDK kümmern. Der Vorschlag kommt von Oracles Java-Chefentwickler Mark Reinhold. Die geplante Gruppe soll eng mit Oracles Entwicklungsabteilung zusammenarbeiten.
Mit Appdefense will VMware eine eigenständige Sicherheitslösung anbieten. VMwares ESX-Hypervisor soll künftig die darauf laufenden virtuellen Maschinen überwachen. Werden Anomalien entdeckt, wird der Systemadministrator alarmiert oder die betroffene VM einfach automatisch ausgeschaltet.