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Ice Lake: Intel plant CPUs mit 10+ nm vom Tablet bis zum Supercomputer

Bald wird Intel die vierte CPU-Generation mit 14-nm-Technik veröffentlichen. Ab 2018 startet der Hersteller erste 10-nm-Produkte, die vom Detachable-Chip über acht Kerne für Mittelklasse-Desktops bis hin zur Whitley-Plattform für Quad-Sockel reichen.

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Ice Lake für alle Segmente
Ice Lake für alle Segmente (Bild: Intel)

Intel hat den Codename-Decoder um einige Informationen zu Ice Lake erweitert. Das berichtet Computerbase mit Verweis auf die dort für Hersteller hinterlegten Design-Richtlinien. OEMs können so bereits an Platinen und Endgeräten arbeiten, die später mit den neuen Chips bestückt werden. Allen Ice Lake gemein sind die 10+ genannten Produktionsverfahren, also Intels zweite 10-nm-Generation nach den für Detachables gedachten Cannon Lake.

  • Ice Lake für alle Marktsegmente (Bild: Intel)
Ice Lake für alle Marktsegmente (Bild: Intel)
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Aktueller Stand der Technik sind die 8th Gen für Ultrabooks (Kaby Lake Refresh), die 7th Gen für Desktops (Kaby Lake S) und Notebooks (Kaby Lake H) sowie die Core X für Highend-Systeme (Skylake-X) und die Xeon Scalable Processors für Server (Skylake-SP). Sie werden in einem 14-nm-Verfahren gefertigt, in wenigen Wochen folgt mit Coffee Lake (CFL-H sowie CFL-S) der Nachfolger für SKL-H und SKL-S mit sechs statt vier Kernen und 14++ Fertigungstechnik.

CodenameCore-GenerationFertigungsverfahrenVeröffentlichung
Nehalem (Clarksfield)1st Gen45 nm planar2008
Sandy Bridge2nd Gen32 nm planar2011
Ivy Bridge3rd Gen22 nm FinFet2012
Haswell4th Gen22 nm FinFet2013
Broadwell5th Gen14 nm FinFet2014
Skylake6th Gen14 nm FinFet2015
Kaby Lake7th Gen14+ nm FinFet2016
Kaby Lake Refresh8th Gen14++ nm FinFet2017
Cannon Lake8th Gen10 nm FinFet2018
Whiskey Lake9th Gen14++ nm FinFet2018
Comet Lake10th Gen (?)14++ nm FinFet2019
Ice Lake11th Gen (?)10+ nm FinFet2020 (?)
Tiger Lake12th Gen (?)10++ nm FinFet2021 (?)
Core-Generationen (Client Mobile) von Intel im Überblick

Mit Ice Lake wird Intel offenbar ab 2018 alle Marktsegmente bedienen: Der Codename-Decoder listet daher die ICL-Y für Detachables, die ICL-U für Ultrabooks, die ICL-H für Notebooks, die ICL-S für Desktops und Ice Lake für Server. Letztere sind Teil der Whitley-Plattform, welche auf die aktuelle Purley-Basis folgt. Allerdings plant Intel noch einen Refresh von Skylake-SP, der heißt Cascade Lake und unterstützt Persistent Memory wie 3D Xpoint.

Dem Notebook-Hersteller Eurocom zufolge werden ICL-H und ICL-S acht Kerne in mobile Workstations und in Mittelklasse-Desktops bringen. Innerhalb von nur zwei Jahren verdoppelt Intel also die Core-Anzahl, nachdem es seit 2009 nicht mehr als vier Kerne in diesen Marktsegmenten gibt.



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Dwalinn 19. Sep 2017

Ja ohne Merkels Helikopter hätte jeder Steuerzahler sicherlich 0,001EUR mehr auf dem...

ms (Golem.de) 19. Sep 2017

Liegt wohl eher am Board.

ms (Golem.de) 19. Sep 2017

Warten kann man immer.

sofries 18. Sep 2017

Intel hat in diesem Jahrzehnt zwar schön an der Energieffizienz gefeilt, in der Hoffnung...

jones23 18. Sep 2017

Apollo Lake CPUs haben eine SDP von 4W. Die Tabletversion von CherryTrail hatte gerade...


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