Kooperationen: QSC will sein Netz komplett auslagern

Der Netzbetreiber QSC baut sein Geschäft um und will Kooperationen und Beteiligungen erleichtern. Der komplette Netzbetrieb wandert in ein neues Unternehmen.

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Technik bei QSC
Technik bei QSC (Bild: QSC)

Der Netzbetreiber QSC will sein Telekommunikationsgeschäft in eine Tochtergesellschaft ausgliedern. Das gab das Unternehmen am 30. August 2017 bekannt. Ziel sei, sich für weitere Kooperationen und Beteiligungen mehr zu öffnen.

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QSC wird dazu den Netzbetrieb, die Netzservices, das Management der Vor- und Endprodukte für Geschäftskunden und Wiederverkäufer inklusive Kunden- und Partnermanagement, Vertrieb und Marketing zusammenfassen. QSC-Vorstandsvorsitzender Jürgen Hermann erklärte: "Die neue Struktur wird uns insbesondere das Eingehen von Kooperationen und Beteiligungen erleichtern und die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle mit Partnern beschleunigen."

Die neue Gesellschaft werde rund 400 Beschäftige haben, die einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro erwirtschaften und über 25.000 Geschäftskunden bedienen. Zu dem Unternehmen gehört ein eigenes bundesweites Sprach-Daten-Netz.

Von QSC ausgebaute Hauptverteiler

QSC mit Sitz in Köln wurde im Jahr 1997 als DSL-Netzbetreiber gegründet. Die Vermarktung von Privatkundenprodukten beendete das Unternehmen im April 2009. Zudem betreibt QSC ein eigenes bundesweites schmalbandiges Sprachnetz mit 23 Interconnection-Punkten, ein eigenes Glasfasernetz zum Endkunden besitzt QSC nicht. Im August 2010 kündigte das Unternehmen den Start einer Open-Access-Plattform an.

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Telefónica baut seit dem Jahr 2016 kontinuierlich die Hauptverteiler zurück. Dieser Rückbau wird bis Ende 2018 flächendeckend erfolgt sein. Deshalb hat das Berliner Telekommunikationsunternehmen Easybell bereits 30 Prozent der Kunden auf unterschiedliche Vorleister migriert. Die überwiegende Mehrheit der Migrationen erfolgt dabei zu QSC. QSC stellt Easybell in den von QSC ausgebauten Hauptverteilern Übertragungswege auf Basis von ADSL2+-Technik zur Verfügung. Der Anschluss besteht dabei aus einer Teilnehmeranschlussleitung (TAL) der Telekom sowie einem QSC-eigenen ADSL-Port. Der Transport des Datenverkehrs erfolgt über den QSC-Backbone.

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Niyak 31. Aug 2017

Weil das Geld dann im Haus bleibt und nicht nach außen fließt. Aber es gibt ja auch...

aLpenbog 31. Aug 2017

Hatte früher eine SDSL Leitung von QSC, 1MBit zu Zeiten, als bei der Telekom Interleaving...

burnz 31. Aug 2017

Naja die meisten Leitungen bei QSC sind eingekauft unter anderem bei der Telekom. In...

DerDy 30. Aug 2017

Im Artikel werden so gut wie kaum Informationen zum Netz vom QSC erwähnt. Hier ist eine...



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