Abo
  • IT-Karriere:

Walabot DIY im Hands on: RF-Sensor erkennt Rohre, Atmung und Bewegung

Walabot DIY kann mittels Hochfrequenzwellen hinter Wänden liegende Kabel, Rohre oder Balken erkennen und auf einem Smartphone abbilden. Der Sensor lässt sich aber auch für Bewegungserkennung und die gesundheitliche Überwachung von Personen verwenden - dafür hat Golem.de die Luft angehalten.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Das Creator-Kit des Walabot-Sensors mit 15 RF-Antennen.
Das Creator-Kit des Walabot-Sensors mit 15 RF-Antennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das israelische Unternehmen Vayyar hat auf der Ifa 2017 seinen Sensor Walabot DIY vorgestellt. Das Gerät kann mit Hilfe von hochfrequenten RF-Wellen hinter Wänden liegende Rohre und Leitungen erkennen und so Unfälle verhindern. Der Sensor kann darüber hinaus aber noch viel mehr, wie uns Vayyar in einer ausführlichen Demonstration gezeigt hat.

Inhalt:
  1. Walabot DIY im Hands on: RF-Sensor erkennt Rohre, Atmung und Bewegung
  2. Walabot erkennt auch die Atmung

Das Funktionsprinzip entsprecht dem eines Radars: Walabot sendet Radiowellen und empfängt deren Reflexionen. Die Veränderungen im Signal analysiert ein Algorithmus, je nach Anwendungseinsatz und entsprechender API werden die Signale dann gefiltert und gedeutet.

  • Das Creator-Entwicklerboard von Vayyars Walabot-Sensor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Walabot-Sensor erkennt anhand von Reflexionen der RF-Strahlen Bewegungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein derartiger Sensor hat eine Reichweite von 15 Meter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rohdaten des Radar-API des Walabot-Sensors (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Walabot lässt sich auch verwenden, um im Einzelhandel Produktbewegungen zu messen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Walabot-Sensor kann auch Atembewegungen erfassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Walabot DIY kommt in einem Kunststoffgehäuse. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Walabot-Sensor in seinem Gehäuse (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Walabot DIY beim Aufspüren von Leitungen und Rohren in einer Wand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Creator-Entwicklerboard von Vayyars Walabot-Sensor (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Grundlegend eignet sich das 100 Euro teure Gerät, um Nutzern die Möglichkeit zu geben, gefahrlos in Wände zu bohren. Der Walabot DIY wird per USB an ein Smartphone angeschlossen, dessen Display anschließend als Live-Monitor dient. Walabot DIY kann Kabel und Rohre in bis zu zehn Zentimeter Tiefe in Beton- und Rigips-Wänden entdecken.

Walabot erkennt Rohre, Leitungen und Balken

Nach einer Kalibrierung können wir den Sensor einfach über die Wand ziehen. Im Display des Smartphones werden uns dabei Kabel, Rohre und Balken angezeigt. Ebenfalls angezeigt wird uns die Tiefe des Hindernisses sowie das Material, aus dem es besteht - Walabot DIY erkennt Metall und Holz. Der Scan ist äußerst präzise und zuverlässig.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. CYBEROBICS, Berlin

In der Grundeinstellung zeichnet Walabot DIY die Scans nicht auf, sondern gibt lediglich ein Live-Bild aus. Die neue Panoramafunktion erlaubt es Nutzern allerdings, die Scanergebnisse in einem Bild festzuhalten. Auf diese Weise lässt sich eine ganze Wand einscannen, anschließend weiß der Nutzer genau, wo sich Hindernisse befinden.

Sensorentechnik erlaubt weitere spannende Einsatzmöglichkeiten

Die Technik des Walabot DIY eignet sich darüber hinaus für weitere Einsatzzwecke, die wir noch spannender finden. Mit einer der drei verfügbaren Entwicklerversionen, die ab 150 Euro erhältlich sind, kann die Radiowellentechnologie beispielsweise auch dafür eingesetzt werden, Bewegungen zu erfassen.

So kann ein entsprechender Sensor beispielsweise in einer Zimmerecke aufgehängt werden; ein ungefähr 30 x 30 cm großer Sensor kann dann in einem Blickfeld von 120 Grad und bei einer Reichweite von 15 Metern Bewegungen erfassen. Ein Kamerabild wird dabei nicht aufgezeichnet, weshalb sich die Technik Vayyar zufolge auch gut in sicherheitssensitiven Bereichen einsetzen lässt.

Walabot erkennt auch die Atmung 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 245,90€
  2. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung

Grump 05. Apr 2018

Die Bedienung ist einhändig kaum möglich. Das Gelpad funktioniert zum Beispiel nicht auf...

Grump 05. Apr 2018

.. hätte ich das (in konkreten Zahlen) zuvor gewusst, hätte ich den Walabot nicht...

Arsenal 07. Sep 2017

Kleines Update, aufgrund der überraschend starken Resonanz, ergeben sich bei Walabot...

Walabot_Team 04. Sep 2017

Hi Chris0706, je nachdem um was für Bauteile es sich handelt, kann man den DIY auch...


Folgen Sie uns
       


Cowboy Pedelec ausprobiert

Sportlich und minimalistisch - das Cowboy Pedelec ist jetzt auch in Deutschland verfügbar.

Cowboy Pedelec ausprobiert Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Final Fantasy 7 Remake angespielt: Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte
    Final Fantasy 7 Remake angespielt
    Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte

    E3 2019 Das Remake von Final Fantasy 7 wird ein Riesenprojekt, allein die erste Episode erscheint auf zwei Blu-ray-Discs. Kurios: In wie viele Folgen das bereits enorm umfangreiche Original von 1997 aufgeteilt wird, kann bislang nicht mal der Producer sagen.

    1. Final Fantasy 14 Online Report Zwischen Cosplay, Kirmes und Kampfsystem
    2. Square Enix Final Fantasy 14 erhält Solo-Inhalte und besonderen Magier
    3. Rollenspiel Square Enix streicht Erweiterungen für Final Fantasy 15

    WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
    WD Blue SN500 ausprobiert
    Die flotte günstige Blaue

    Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
    Von Marc Sauter

    1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
    2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
    3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

      •  /