Abo
  • Services:
Anzeige
Zahlreiche Apps kamen mit DDoS-Komponenten auf die Smartphones der Nutzer.
Zahlreiche Apps kamen mit DDoS-Komponenten auf die Smartphones der Nutzer. (Bild: Cloudflare)

WireX: Google entfernt 300 DDoS-Apps aus dem Playstore

Zahlreiche Apps kamen mit DDoS-Komponenten auf die Smartphones der Nutzer.
Zahlreiche Apps kamen mit DDoS-Komponenten auf die Smartphones der Nutzer. (Bild: Cloudflare)

Google hat ein DDoS-Botnetz aus Android-Geräten lahmgelegt - und dazu 300 Apps aus dem Playstore entfernt. Rund 70.000 Smartphones wurden infiziert.

Google hat erneut zahlreiche Apps aus dem Playstore entfernt, weil diese für DDoS-Angriffe verantwortlich waren. Die rund 300 Apps sollen aus dem Hintergrund DDoS-Angriffe gefahren haben, auf dem Höhepunkt waren mehr als 120.000 IP-Adressen an den Angriffen des WireX-Botnets beteiligt. Rund 70.000 Android-Geräte sollen infiziert worden sein.

Anzeige

Das Botnetz soll rund 20.000 HTTP-Anfragen pro Sekunde gesendet haben. Sieben verschiedene Unternehmen haben bei der Identifikation und Zerschlagung des Botnets zusammengearbeitet und gehen davon aus, Schlimmeres verhindert zu haben. "Wir gehen davon aus, dass wir das Botnetz in seiner frühen Phase identifiziert haben und Gegenmaßnahmen ergriffen haben, als es noch im Wachstum war", sagte Justin Paine, der für Cloudflare arbeitet, Ars Technica.

Neben Cloudflare haben Akamai, Flashpoint, Google, Dyn RiskIQ und Team Cymru an der Zerschlagung von WireX mitgearbeitet. Die meisten an dem Angriff beteiligten Apps sind nach Angaben von Cloudflare bereits aus dem Play Store entfernt. Geräte, die Google Play Protect aktiviert haben, sollten ebenfalls bereinigt sein. Die Apps hatten Namen wie "Device Analysis", "Data Storage" und "Package Manager", auch angebliche Medienplayer sind darunter. Eine komplette Liste der Apps veröffentlicht Cloudflare nicht.

26-stelliger Zufallsstring

Der Name der zugrunde liegenden App hingegen ist öffentlich: twdlphqg_v1.3.5_apkpure.com.apk. Die Angriffe sollen am 2. August begonnen haben. Den kooperierenden Unternehmen gelang es offenbar, die Apps zu erkennen, weil sie sich alle mit den gleichen 26 Buchstaben, wenn auch in jeweils zufälliger Reihenfolge, identifizierten.

Nach Angaben von Brian Krebs erhielten zahlreiche Webseiten vor den Angriffen Erpresserschreiben, die zur Zahlung von Geldbeträgen aufforderten, um von Angriffen verschont zu bleiben. Die Apps sind daher offenbar nicht das Werk von Script-Kiddies, sondern Kriminellen.


eye home zur Startseite
Vögelchen 30. Aug 2017

"Photoshop" würde schon mal nicht in das Schema 26 gleiche Buchstaben passen. Das...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  2. INTENSE AG, Würzburg, Köln (Home-Office)
  3. Engelhorn KGaA, Mannheim
  4. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. jetzt bei Alternate

Folgen Sie uns
       


  1. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  2. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  3. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  4. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen

  5. NH-L9a-AM4 und NH-L12S

    Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

  6. Wegen Lieferproblemen

    Spekulationen über Aus für Opels Elektroauto Ampera-E

  7. Minix

    Fehler in Intel ME ermöglicht Codeausführung

  8. Oracle

    Java SE 9 und Java EE 8 gehen live

  9. Störerhaftung abgeschafft

    Bundesrat stimmt für WLAN-Gesetz mit Netzsperrenanspruch

  10. Streaming

    Update für Fire TV bringt Lupenfunktion



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Zukunft des Autos: "Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
Zukunft des Autos
"Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
  1. Concept EQA Mercedes elektrifiziert die Kompaktklasse
  2. GLC F-Cell Mercedes stellt SUV mit Brennstoffzelle und Akku vor
  3. ID Crozz VW stellt elektrisches Crossover vor

Kein App Store mehr: iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
Kein App Store mehr
iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
  1. Apple iOS 11 Wer WLAN und Bluetooth abschaltet, benutzt es weiter
  2. Drei Netzanbieter warnt vor Upgrade auf iOS 11
  3. Betriebssystem Apple veröffentlicht Goldmaster für iOS, tvOS und WatchOS

Inspiron 5675 im Test: Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
Inspiron 5675 im Test
Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
  1. Android 8.0 im Test Fertig oder nicht fertig, das ist hier die Frage
  2. Logitech Powerplay im Test Die niemals leere Funk-Maus
  3. Polar vs. Fitbit Duell der Schlafexperten

  1. Re: AI gibt es nicht.

    wlorenz65 | 05:10

  2. Re: K(n)ackpunkt Tastaturlayout

    zilti | 04:10

  3. Re: Und bei DSL?

    bombinho | 03:21

  4. Re: Geringwertiger Gütertransport

    DASPRiD | 03:07

  5. Re: Absicht?

    exxo | 02:46


  1. 17:43

  2. 17:25

  3. 16:55

  4. 16:39

  5. 16:12

  6. 15:30

  7. 15:06

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel