Wissenschaftler des MIT haben einen Akku entwickelt, dessen Elektrolyt aus einer zähflüssigen Masse besteht. Damit lässt sich der Stromspeicher auch von außen auftanken oder konventionell laden, was sich auch für Elektroautos nutzen lässt.
Am Wochenende hat in Hildesheim zum siebten Mal ein besonderes Rennen stattgefunden: Teams von 15 Universitäten aus Deutschland und der Schweiz traten mit ihren selbst gebauten Elektrofahrzeugen an. Als Antriebsaggregat diente ein Akkuschrauber.
Wissenschaftler der Universität aus Stuttgart haben ein Elektroflugzeug entwickelt und erfolgreich getestet. Mit dem Motorsegler wollen sie im Juli an einem Wettbewerb für saubere Flugzeuge in den USA teilnehmen.
Verkehrte Welt: In einem Werbefilm für Nissans Elektroauto Leaf haben Haushaltsgeräte, Büroausstattung und sogar der Bohrer des Zahnarztes einen Verbrennungsmotor bekommen.
Auf dem stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof findet ab heute die elfte Challenge Bibendum statt. Im Rahmen der vom französischen Reifenhersteller Michelin organisierten Veranstaltung werden umweltfreundliche Fahrzeuge vom Elektrofahrrad bis zum Brennstoffzellenbus vorgestellt.
Die Bundesregierung will mehr Geld für die Einführung der Elektroautos bereitstellen. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der Vorstellung des Berichts der Nationalen Plattform Elektromobilität angekündigt.
Auf der Pariser Automesse war er ein echter Hingucker, der Hybridsportwagen C-X75. Doch Hersteller Jaguar beteuerte seinerzeit, es handele sich um ein Einzelstück. Jetzt haben die Briten ihre Meinung geändert: Das Auto wird ab 2013 in Kleinserie gefertigt.
Die Bundesregierung will in den kommenden Jahren bis zu 1,5 Milliarden Euro in die Forschung im Bereich Elektromobilität stecken. Das hat Verkehrsminister Peter Ramsauer zugesagt.
Damit Elektromotorräder ein vergleichbares Fahrverhalten wie solche mit Verbrennungsmotor bekommen, stattet das US-Unternehmen Brammo sie mit einem Schaltgetriebe aus. Zwei der vier neuen Maschinen sollen am Freitag in einem Motocrossrennen in einem gemischten Starterfeld antreten.
Superkondensatoren können künftig Lithium-Ionen-Akkus als Energiespeicher in Elektroautos ersetzen. Das glaubt das US-Unternehmen Nanotune, das Superkondensatoren mit einer hohen Energiedichte entwickelt.
Trotz Zuschuss sind in Großbritannien seit Anfang des Jahres nur wenig mehr als 500 Elektroautos verkauft worden. Allerdings ist das Angebot auch beschränkt. Es gibt nur zwei Modelle auf dem Markt.
Das US-Energieministerium hat eine Datenbank für Tankstellen mit alternativen Treibstoffen in den USA aufgebaut. Fahrer von Elektroautos oder Wasserstoffautos können dort nachschauen, wo sie ihre Fahrzeuge auftanken können.
Laden ohne Kabel: Eine von Siemens entwickelte Ladestation kommt ohne Kabel und Stecker aus. Der Strom wird per magnetischer Induktion übertragen, wenn der Fahrer sein Auto über einer Spule platziert. Das System soll ab Sommer in einem Feldversuch erprobt werden.
Tesla-Motors-Chef Elon Musk hat der BBC-Sendung Top Gear vorgeworfen, die Folge über den Tesla Roadster erfunden zu haben. Sie sei so authentisch wie die Konzerte der Playbackband Milli-Vanilli gewesen.
Streetscooter heißt das Elektroauto, das derzeit unter der Leitung der RWTH in Aachen entwickelt wird. Das Auto ist als Zweitwagen gedacht und soll nur 5.000 Euro kosten. Nicht im Preis mit inbegriffen ist der Akku, den der Käufer leasen soll.
Microsoft und Toyota wollen Autos vernetzen. Die beiden Unternehmen wollen zusammen Telematikdienste entwickeln, die auf Microsofts Cloud-Plattform Windows Azure basieren.
Um staatliche Zuschüsse für Elektromobilität bahnt sich ein neuer Konflikt an. Nach Informationen des Handelsblatts fordert die Energiebranche nun staatliche Anreize zum Aufbau einer flächendeckenden öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Die Stromkonzerne befürchten, dass die E-Zapfsäulen ansonsten zu einem Zuschussgeschäft werden.
Kia hat mit dem Naimo das Konzept für ein neues Auto vorgestellt: ein viersitziges Stadtauto mit designerischen Kniffen und einem Elektromotor als Antrieb.
Eine elektrische Fahrt von München nach Berlin scheint doch möglich. Akkuhersteller DBM hat ein neu aufgebautes Lekkermobil durch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) sowie Dekra testen lassen.
Tesla Motors fühlt sich von der britischen Autosendung Top Gear schlecht behandelt. Diese weigere sich, eine in den Augen des US-Elektroautoherstellers falsche Tatsachenbehauptung zu korrigieren. Tesla hat die BBC-Sendung deshalb verklagt.
Volvo hat sein neues Elektroauto C30 Electric in Nordschweden bei sehr niedrigen Temperaturen getestet. Fazit: Das Innere des Fahrzeugs konnte erwärmt werden und die Fahrleistung war gut. Nur auf die Reichweite wirkte sich die Kälte aus.
Ende des Jahres starten die beiden ersten Elektromobilitätsprojekte des US-Unternehmens Better Place in Israel und Dänemark. Better Place hat Einzelheiten zum Fortschritt des Infrastrukturaufbaus in Israel bekanntgegeben. Partner Renault hat kürzlich sein Elektroauto Fluence Z.E. in Dänemark auf den Markt gebracht.
Studenten der Jade-Hochschule bauen einen elektrisch angetriebenen Rennwagen. Mit dem Elektroflitzer wollen sie im August die Formula Student Electric auf dem Hockenheimring gewinnen.
Die EU-Kommission will bis Mitte des Jahrhunderts Verbrennungsmotoren weitgehend aus Städten verbannen. Ab 2050 sollen Städte für Autos und leichte Nutzerfahrzeuge mit Verbrennungsmotor tabu sein.
Tesla Motors hat Details zum Verkaufsstart des Elektroautos Model S bekanntgegeben. Danach wird das Auto Mitte kommenden Jahres in Nordamerika auf den Markt kommen. Auf dem europäischen Festland wird es erst ein Jahr später zu kaufen sein. Außerdem hat Tesla erstmals Preise für die Modelle mit den größeren Akkus genannt.
Cebit 2011 Das Unternehmen Parat zeigt auf der Cebit, wie sich bis zu 16 iPads auf einmal aufladen und synchronisieren lassen. Das Ganze erfolgt in einem robusten Koffer, der sich auch abschließen lässt.
BMW hat mit BMW i eine eigene Marke für Autos mit alternativen Antrieben vorgestellt. 2013 wollen die Münchner ein Elektroauto und einen Pluginhybrid auf den Markt bringen.
Kein Dach, keine Seitenscheiben, nur ein kleiner Windabweiser: Das Konzeptauto Smart Forspeed ist etwas für sonniges Wetter. Seine Verbesserungen beim Antrieb sollen auch künftigen Elektrosmarts zugutekommen.
Ist ein Elektromotor ein angemessener Antrieb für eine Luxuslimousine? Die britische Edelmarke stellt auf dem Genfer Autosalon den Prototyp vor, mit dem genau das ausgelotet werden soll.
Das Haus der Zukunft verfügt über ein intelligentes Energiesystem, das Stromerzeuger, -speicher und -verbraucher koordiniert. Sharp hat ein solches Gerät entwickelt und getestet.
Volvo will im kommenden Jahr den Kombi V60 als Diesel-Hybrid auf den Markt bringen. Das Auto fährt rein elektrisch 50 km weit, im Hybridmodus mit beiden Motoren 1.200 km.
Eine Drohne, die wie ein Vogel fliegt, hat das US-Technologieunternehmen Aerovironment entwickelt. Das unbemannte Fluggerät ist nur 16 cm groß und wiegt weniger als 20 g.
Porsche rüstet das nächste Auto mit Hybridantrieb aus: Der Panamera bekommt zusätzlich zum Verbrennungsmotor einen Elektromotor. Der soll mehr Schub beim Beschleunigen liefern und helfen, Treibstoff zu sparen.
Der Schweizer Autoveredler Rinspeed hat einen elektrisch betriebenen Strandflitzer entwickelt. Das Auto im Stil französischer Spaßmobile aus den 70er Jahren soll in Kürze auf einer Automesse in der Schweiz vorgestellt werden.
Audi Connect nennt der deutsche Autohersteller Audi ab sofort seine Systeme zur Fahrzeugvernetzung. Unter diesem Begriff sollen alle Onlineanwendungen für die Modelle des Ingolstädter Unternehmens zusammengefasst werden.
BO Gran Turismo heißt das fünfte mit Solarstrom betriebene Auto, das im Rahmen eines Projekts an der Hochschule Bochum entsteht. Damit wollen die Konstrukteure im Oktober an einem Solarautorennen durch Australien teilnehmen.
Permanentmagnete werden für viele Anwendungen gebraucht, unter anderem für Festplatten und Elektroautos. US-Forscher arbeiten an magnetischen Nanoverbundstoffen, die kleinere und leichtere Magnete ermöglichen sowie den Bedarf an Metallen der Seltenen Erden verringern sollen.
Chrysler will einen Minivan mit einem Hybridantrieb ausstatten. Das System wurde von der US-Umweltbehörde entwickelt und hat eine Besonderheit: Es funktioniert hydraulisch.
Die erste Phase der Straßentests für das Model S von Tesla Motors hat begonnen. Der erste Personenwagen des US-Elektroautoherstellers soll Mitte 2012 auf den Markt kommen.
Das Rekord-Elektroauto, das nonstop von München nach Berlin gefahren ist, ist verbrannt. Der Automobilverband ADAC, der den Rekord ohnehin anzweifelt, findet das verdächtig.
Autohersteller und Energieunternehmen in Japan machen sich für Brennstoffzellenautos stark: Bis Mitte des Jahrzehnts sollen Autos und Tankstellen in vier Metropolregionen des Landes verfügbar sein.
Um zu zeigen, dass die Brennstoffzellentechnik inzwischen ausgereift ist, veranstaltet Daimler mit drei Brennstoffzellenautos eine Weltfahrt. In 125 Tagen sollen die drei Autos rund 30.000 Kilometer zurücklegen.
Seine Form ähnelt dem legendären Porsche 917 und er ist als rollendes Labor zum Testen alternativer Antriebssysteme gedacht: Der Hybridrenner 918 RSR verfügt über zwei Elektromotoren als Zusatzantrieb und über einen ungewöhnlichen Energiespeicher.
Die in Deutschland aktiven IT-Konzerne befürchten wegen der jüngsten Exportbeschränkungen Chinas für Seltene Erden eine Verteuerung und Verknappung ihrer Produkte. Sie suchen nach Auswegen durch besseres Recycling und alternative Materialien.
Da sich die Elektroausführung des Modells Stella schlecht verkauft hat, hat der japanische Autohersteller Subaru beschlossen, sein Elektroautoprogramm vorerst einzustellen. Er glaubt, dass teure Akkus und zu wenig Ladestationen Elektroautos unattraktiv für Käufer machen.
Tesla Motors will in seinem Pkw Model S Prozessoren von Nvidia einsetzen. Die beiden Tegra-S-Prozessoren werden das Infotainmentsystem und die Instrumente steuern.
Wer in Großbritannien ein Elektroauto kauft, bekommt von der Regierung einen Zuschuss von knapp 6.000 Euro. Das Förderprogramm, das jetzt in Kraft getreten ist, war noch von der 2010 abgewählten Labour-Regierung beschlossen worden.
Streit im Hause Volkswagen über Elektromobilität: Audi will ein Hybridauto mit einem unkonventionellen Motor als Range Extender auf den Markt bringen. Die VW-Konzernzentrale hingegen setzt aus Kostengründen auf einen Einheitsantrieb für die Elektro- und Hybridautos aller Marken.