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Elektroautos: Tesla gibt seine Patente zur Nutzung durch andere frei

Der Elektroauto -Spezialist Tesla lässt alle Wettbewerber seine Technologien kostenlos nutzen. Damit solle die Verbreitung stromgetriebener Fahrzeuge beschleunigt werden, schreibt Tesla-Gründer Elon Musk in einem Blogbeitrag.
/ Nico Ernst , dpa
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Tesla Model S (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Tesla Model S Bild: Werner Pluta/Golem.de

Tesla will keine Klagen gegen Unternehmen anstrengen, die patentierte Technik der kalifornischen Firma nutzen wollen. Dies bestätigte Elon Musk in einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) mit dem Titel "All our patent are belong to us" - eine Anspielung auf ein bekanntes Meme(öffnet im neuen Fenster) .

"Wir fühlten uns gezwungen, Patente zu beantragen, weil wir Sorge hatten, die großen Autokonzerne würden unsere Technologie kopieren und dann ihre Macht bei Produktion, Verkauf und Marketing nutzen, um Tesla zu besiegen" , schreibt Musk. Aber das Geschäft mit Elektrofahrzeugen sei immer noch klein. "Unsere wahre Konkurrenz sind nicht die wenigen Elektroautos, die nicht von Tesla kommen, sondern die Flut der Wagen mit Verbrennungsmotor, die jeden Tag die Werke verlassen."

Montage des Model S - Tesla Motors
Montage des Model S - Tesla Motors (02:11)

Musk unterstrich die seiner Meinung nach zurückgegangene Relevanz von Patenten durch eine symbolische Handlung. Wie der Firmengründer schreibt, hat er die bisher in der Lobby der Firmenzentrale in Palo Alto aufgehängten Patentschriften seines Unternehmens entfernen lassen. Dies sei "im Gedanken der Open-Source-Bewegung für Fortschritte bei der Technik von Elektrofahrzeugen" geschehen.

Tesla ist ein Pionier im Geschäft mit komplett stromgetriebenen Autos und verkaufte zuletzt gut 20.000 Fahrzeuge im Jahr. Die Produktion soll demnächst ausgebaut werden und zum aktuellen Model S sollen weitere Modellreihen hinzukommen. Zugleich baut das Unternehmen ein Netz von Schnellladestationen in den USA und in Europa auf. Musk ist ein milliardenschwerer Mitgründer des Bezahldienstes Paypal, der sich auch als Weltraumunternehmer versucht.


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