200 Millionen Euro für neue Akkufabrik in Europa. Der Autobauer Daimler und der Mischkonzern Evonik bauen Europas größte Fabrik für die Produktion von Batteriezellen auf Lithium-Ionen-Basis. Damit können ab 2013 zehn Mal so viele Zellen produziert werden wie bisher. Die Entwicklung leistungsfähiger Batterien gilt als Schlüssel zum Durchbruch für Elektroautos.
Start der Elektromobilitätsmodellregion Berlin-Potsdam, Daimler liefert E-Smarts. Raus aus dem ICE, rein ins Elektroauto - das soll ab Herbst für die Teilnehmer an dem Elektromobilitätsprojekt Bemobility möglich sein. An 20 Standorten in Berlin und Potsdam wollen Verkehrsbetriebe und Unternehmen Ladestationen aufbauen, an denen Nutzer die Elektroautos und Pedelecs leihen können.
Energierückgewinnungssystem für das Fahrrad. In der Formel 1 hat das Energierückgewinnungssystem Kers in der vergangenen Saison für heftige Kontroversen gesorgt. Jetzt haben Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technology ein Kers für das Fahrrad vorgestellt. Es soll dem Fahrer Zusatzschub liefern und gleichzeitig Umweltdaten sammeln.
Akku kann an der Steckdose geladen werden. Toyota hat angekündigt, 2011 einen Vollhybrid-Prius auf den Markt zu bringen. Das Fahrzeug verfügt über einen Lithium-Ionen-Akku, der an der Steckdose geladen werden kann. Mit einer Akkuladung und einem vollen Tank soll das Auto bis zu 1.400 km weit kommen.
Eine Übersicht über die TV-Woche vom 14. bis 20. Dezember 2009. Golem.de hat die TV-Zeitschriften durchwühlt - auf der Suche nach interessanten deutschsprachigen Dokumentationen, Magazinen und Filmen rund um die Themen Computer, Wissenschaft und Science-Fiction. Leserempfehlungen in den Kommentaren sind willkommen.
Kagermann: "E-Energy wird ein Inkubator für Start-ups sein". Die wachsende Onlinekriminalität gefährdet die IT-Branche stärker als die Wirtschaftskrise - davon ist Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) überzeugt. Die Ministerin will mit neuen Gesetzen die Kriminalität im Internet bekämpfen.
Entwicklung konzentriert sich auf energieeffiziente Antriebe. Im Ringen um den Automotor der Zukunft gerät der Wasserstoffantrieb ins Hintertreffen. Vor allem beim Premiumhersteller BMW wachsen die Zweifel am umweltfreundlichen Antriebskonzept. Deshalb werden die Münchener ihren Feldversuch mit Luxuslimousinen, die mit Wasserstoff betrieben werden, nicht weiterführen. "Es wird vorerst keine neue Wasserstoff-Testflotte geben", sagt BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger dem Handelsblatt.
Konzeptstudie eines Kleinwagens, der weniger als 2,5 l/100 km verbraucht. VW hat eine weitere Konzeptstudie seiner neuen Kleinwagenserie vorgestellt. Der Up Lite hat einen Dieselhybridantrieb und verbraucht auf 100 km nur 2,44 Liter Sprit.
Elektromobilität als Aufgabe für Stadtplaner und Architekten. Elektromobilität wird derzeit eher von der technischen Seite her betrachtet. Das Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) weist jedoch darauf hin, dass auch Stadtplaner und Architekten ihren Beitrag leisten können - zum Wohl der Städte, die durch Elektroautos leiser und sauberer werden.
64 Tesla-Module als Rackeinschub. Die australische Wissenschaftsbehörde CSIRO hat in der Landeshauptstadt Canberra einen neuen Supercomputer gebaut. Darin kommen neben 1.024-x-86-Kernen auch 256 GPUs zum Einsatz.
Geschäftsstelle und Beauftragter für Elektromobilität. Bislang war die Zuständigkeit zersplittert, doch nun will Kanzlerin Angela Merkel mit einem neuen Beauftragten die Elektromobilität voranbringen. Die Industrie freut sich schon auf neue Hilfen für den Umstieg.
Studie zum Datenschutz und Schutz der Privatsphäre in intelligenten Stromnetzen. Smartmeter, intelligente Zähler, sollen künftig den Stromverbrauch in sehr kurzen Zeitintervallen erfassen. Das soll helfen, Strom zu sparen. Doch über die hochaufgelöste Messung erhielten die Energieversorger auch einen tiefen Einblick in die Privatsphäre der Verbraucher, warnen Datenschützer aus Kanada und den USA.
Energiemanagementsystem und Superkondensator. Wissenschaftler an der Carnegie-Mellon-Universität suchen Möglichkeiten, bessere Elektroautos zu bauen. Ein Superkondensator und ein intelligentes Energiemanagementsystem sollen die Autos effizienter und langlebiger machen.
Honda-Chef Takanobu Ito: Brennstoffzelle ist der ultimative Antrieb. Honda-Chef Takanobu Ito hält die Brennstoffzelle für den Antrieb der Zukunft. Elektroautos könnten mit Brennstoffzellenautos nicht mithalten, sagte er in einem Interview. Deshalb will er künftig mehr in die Entwicklung der Brennstoffzelle investieren.
Elektroauto soll zur Forschung für Energiespeicherung dienen. Der Oldenburger Energieversorger EWE und der Osnabrücker Automobilhersteller Karmann haben gemeinsam ein Elektroauto entwickelt. Mit Hilfe des Fahrzeugs will EWE die Integration von Elektroautos ins Stromnetz erforschen.
Chinesischer Ölkonzern erwägt Einstieg in Elektromobilität. Ölkonzerne in aller Welt suchen nach neuen Betätigungsfeldern. CNOOC, eines der größten chinesischen Ölunternehmen, will künftig die Energie für elektrisch betriebene Autos liefern: Es plant den Aufbau eines Netzes von Akkutauschstationen.
Überdachter Motorroller in Elektroausführung. Konzeptstudie für ein elektrisch betriebenes Stadtfahrzeug aus München: BMW hat seinen überdachten Motorroller C1 mit einem Elektromotor ausgestattet. Für die Serienfertigung ist der C1-E allerdings nicht gedacht.
IBM ruft Forschungsprojekt für Autoakkus ins Leben. IBM hat mit mehreren renommierten Forschungsinstitutionen in den USA ein Forschungsprojekt zu Lithium-Sauerstoff-Akkus ins Leben gerufen. Ziel des Battery 500 Projects sind Energiespeicher, die Elektroautos eine Reichweite von 800 km ermöglichen.
Design im Lamborghini-Stil. Ein Hersteller im Sauerland hat ein Elektroauto zum Träumen entworfen: E2 heißt der Supersportwagen, der in zwei Jahren auf den Markt kommen soll.
US-Autobauer Fisker erhält Förderung vom Energieministerium. Der US-Autohersteller Fisker Automotive hat mit dem Karma eine viertürige Sportlimousine mit Plug-in-Hybridantrieb entwickelt. Im täglichen Einsatz ist das Auto komplett elektrisch unterwegs.
Eine Kette von Ladestationen zwischen Los Angeles und San Francisco. Das Trendthema Elektromobilität führt zu bemerkenswerten Kooperationen: In Kalifornien wollen eine Bank und ein Solarzellenhersteller mehrere Ladestationen aufstellen, um den Fahrern von Elektroautos Fernfahrten zwischen den beiden Metropolen des US-Bundesstaates zu ermöglichen.
Partnerschaften mit RWE für Berliner Pilotprojekt und mit Better Place. Sauber ist in auf der Internationalen Automobilausstellung 2009. Renault hat gleich vier Elektroautokonzepte für den alltäglichen Einsatz mit nach Frankfurt gebracht. Darunter ist auch ein Familienauto mit austauschbarem Akku. Es soll ab 2010 in den Better-Place-Projekten zum Einsatz kommen.
Hersteller stellt weitere Elektroautos in Aussicht. Audi wirbt auf der Internationalen Automobilausstellung 2009 in Frankfurt mit einem Traumauto für Elektromobilität: Der E-Tron ist ein schnittiger Elektrosportwagen auf der Basis des R8.
Elektrolytflüssigkeit austauschen statt lange Strom tanken. Forscher am Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT in Pfinztal bei Karlsruhe haben eine neue Redox-Flow-Batterie für Elektroautos entwickelt. Ist der Energiespeicher leer, kann die entladene Elektrolytflüssigkeit an einer Tankstelle gegen frisch geladene ausgetauscht werden. Das soll schnell gehen.
System überwacht Fahrweise und Batteriestatus. Better-Place-Chef Shai Agassi hat auf der Internationalen Automobilausstellung 2009 in Frankfurt eine Managementsoftware für Elektroautos vorgestellt. AutOS heißt das System, das dem Fahrer den Ladestatus des Akkus anzeigt und ihn zur nächsten Ladestation dirigiert.
Daimler stellt verschiedene Konzepte für Elektroautos vor. Auf der Frankfurter Internationalen Automobilausstellung (IAA) hat Daimler-Chef Dieter Zetsche eine Reihe neuer umweltfreundlicher Automodelle vorgestellt. Bemerkenswert ist vor allem die Blue-Zero-Serie: Fahrzeuge, deren Elektromotoren auf verschiedene Weise mit Strom versorgt werden.
Fraunhofer-Institut startet Forschungsprojekt zu Lithium-Ionen-Akkus. Neue Akkus für Elektroautos wollen die Forscher von mehreren Fraunhofer-Instituten und Universitäten entwickeln. In drei Jahren soll ein Akku für Elektroautos zur Verfügung stehen, der leistungsfähiger und sicherer ist als heutige Modelle.
Ladestationen in mehreren Städten. RWE präsentiert derzeit sein Konzept für Elektromobilität in verschiedenen deutschen Städten. Der Energieversorger baut derzeit Ladestationen für Elektroautos in Berlin und anderswo auf.
Erste Ladestationen in Betrieb genommen. Elektrisch fahren im Ruhrgebiet: In Bochum sind heute zwei Ladestationen für Elektroautos eingeweiht worden. Sie gehören zu einem Projekt, dessen Ziel es ist, solche Autos künftig auch in Bochum zu bauen.
Better Place startet Projekt in Japans Hauptstadt. Das israelische Unternehmen Better Place startet ein neues Pilotprojekt in Tokio: Ab Januar 2010 sollen Elektrotaxis Fahrgäste durch Tokios Zentrum kutschieren. Auch eine Akkuwechselstation soll gebaut werden.
Tesla-Motors-Gründer lässt Klage gegen ehemaligen Arbeitgeber fallen. Start frei für den elektrisch betriebenen Smart: Im November 2009 läuft die Produktion im französischen Hambach an. Gute Nachrichten für Daimler-Partner Tesla Motors: Der geschasste Unternehmensgründer Martin Eberhard hat seine Klage gegen das Unternehmen zurückgezogen.
Neuentwicklung verspricht mehr Reichweite für Elektroautos. Mehr Reichweite für Elektroautos verspricht die Entwicklung einer Gruppe von Materialwissenschaftlern der Universität im kalifornischen Stanford: Sie haben eine Anode aus Nanodrähten geschaffen, die Lithium-Ionen-Akkus leistungsfähiger machen soll.
Deutschland soll Leitmarkt für Elektromobilität werden. Der Straßenverkehr soll umweltfreundlicher werden: Bis 2020 sollen 1 Million Elektroautos auf deutschen Straßen rollen. Um deren Entwicklung voranzutreiben, hat die Bundesregierung einen nationalen Entwicklungsplan ins Leben gerufen.
Förderung von Akkutechnologie für Fahrzeuge mit Hybrid- und Elektroantrieb. US-Präsident Barack Obama hat ein milliardenschweres Förderprogramm für die Entwicklung von Hybrid- und Elektroautos angekündigt. "Aufgrund der weltweit härteren Konkurrenz können wir es uns nicht leisten, das Rennen mit halber Kraft oder halber Geschwindigkeit zu fahren", so Obama bei einer Rede.
Kleinwagen für fünf Personen mit 160 km Reichweite und 110 PS. Nissan will mit dem Leaf im kommenden Jahr das erste "bezahlbare" Elektroauto auf den Markt bringen. Mit rund 110 PS soll der Leaf eine Reichweite von rund 160 km haben, fünf Personen Platz bieten und nicht mehr kosten als ein vergleichbarer Benziner.
Mitsubishi-Chef: "Die Spielregeln ändern sich". Der japanische Autobauer Mitsubishi Motors will sein Elektroauto i-Miev ab Ende kommenden Jahres auch in Deutschland verkaufen. Das kündigte Firmenchef Osamu Masuko im Handelsblatt-Interview an. Darin spricht er auch über die Zukunft des Elektroautos und das Ende des bisherigen Geschäftsmodells der Branche.
Nissan entwickelt kabelloses Ladegerät für Elektroautos. Nissan stellt im August ein neues Elektroauto vor. Es soll nicht mehr über Kabel mit einer Ladestation verbunden werden, sondern per magnetischer Induktion kabellos geladen werden. Nissan stellt sich vor, dass die drahtlosen Ladegeräte in Zukunft auch in die Straße integriert werden.
Fraunhofer-Institut unterstützt Audi beim Sicherheitskonzept. Audi hat ein Entwicklungsprojekt für ein Elektroauto ins Leben gerufen. An dem Projekt beteiligt sich auch das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering.
Fahrradfahrer erzeugen Strom für Hybridbusse. Geht es nach dem Designer Chiyu Chen, werden Radfahrer künftig Busse antreiben. Busse werden allerdings nicht mit Pedalen ausgestattet, sondern Fahrräder mit Generatoren und Stromspeichern. An Fahrradständern wird der Strom ins Netz eingespeist, um die Akkus von Hybridbussen zu laden. Der Radfahrer bekommt den erzeugten Strom gutgeschrieben - als Busfahrkarte.
Studie: Austauschakkus können Erfolgsfaktor für Elektroautos sein. Um den Verkauf von Elektroautos anzukurbeln, sollten sie ohne Akkus verkauft werden. Wenn diese verleast würden, sänken die Kosten für die Autos. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität von Kalifornien in Berkeley.
Akkus auf Lithium-Luft-Basis sollen größere Reichweiten ermöglichen. IBM will Akkus für Elektroautos entwickeln, die die Reichweite der Fahrzeuge drastisch erhöhen. Mit an dem Projekt beteiligt sind fünf Forschungseinrichtungen und Universitäten.
Pilotprojekt mit 340 Elektro- und Hybridautos in acht Städten. Die britische Regierung will wegkommen vom Verbrennungsmotor. Sie hat heute ein Pilotprojekt für umweltfreundliche Mobilität mit 340 Hybrid- und Elektroautos in acht Städten ins Leben gerufen.
Tesla-Chef Elon Musk zu den Vorwürfen gegen ihn und das Unternehmen. Die Schlammschlacht um Tesla Motors geht in die nächste Runde. In einem Blogpost hat sich Elon Musk, Chef des Elektroautoherstellers, zu den Vorwürfen von Gründer Martin Eberhardt geäußert. Der erzähle eine Version der Tesla-Geschichte, die nicht der Wahrheit entspreche.
Unterstützung für Autohersteller und Zulieferer. Mit den Elektroautos kommen auf die Autoindustrie und andere Branchen Herausforderungen zu. Die Fraunhofer Gesellschaft will die Industrie bei der Suche nach Lösungen unterstützen und hat das Forschungsprojekt "Systemforschung Elektromobilität" ins Leben gerufen.
Umweltfreundliches Stadtfahrzeug fährt mit Wasserstoff. Das Urban Car des britischen Unternehmens Riversimple soll nicht nur umweltfreundlich durch die Stadt fahren. Wer möchte, kann das Auto nachbauen: Es ist Open Source, die Pläne sind im Internet abrufbar.
Tesla Motors verkauft 500 Roadster und will Filiale in München eröffnen. Schlammschlacht um dem Elektroautohersteller Tesla Motors: Mitbegründer und Ex-Chef Martin Eberhard verklagt sein Ex-Unternehmen wegen Verleumdung. Das weist die Vorwürfe zurück und droht mit Gegenklage.
Mitsubishi will im Sommer 2009 ein Elektroauto auf den Markt bringen. Mitsubishi hat angekündigt, in diesem Sommer ein Auto mit Elektroantrieb in Japan auf den Markt zu bringen. Das Elektroauto trägt die Bezeichnung i-MiEV und basiert auf einem Kleinwagen des japanischen Herstellers.
Tiefensee benennt acht Modellregionen Elektromobilität. Mit rund 115 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II fördert das Bundesverkehrsministerium acht Regionen in Sachen Elektromobilität. Die Modellregionen für Pilotprojekte gab Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee am Dienstag bekannt.
Amsterdamer Umweltsenatorin Marijke Vos weiht Ladestation für Elektroauto ein. Amsterdam hat ein Pilotprojekt für Elektromobilität gestartet. Im Rahmen des Projektes werden bis Herbst die ersten Ladestationen für Elektrofahrzeuge aufgestellt. Bis 2040 soll Amsterdam frei von Verbrennungsmotoren sein.