Abo
  • Services:

Elektromobilität

Ganz öko in Tsukuba

Die japanische Stadt Tsukuba will zur Musterstadt für Energieversorgung und Mobilität der Zukunft werden: Dort wird eine Infrastruktur für Elektroautos aufgebaut, die mit Solarstrom betrieben wird. Überzählig generierter Strom wird in stationären Akkus gespeichert.

Artikel veröffentlicht am ,
Mazda2 wird elektrisch (Foto: Mazda)
Mazda2 wird elektrisch (Foto: Mazda)

Elektroautos wird zuweilen von Kritikern vorgeworfen, nicht per se umweltfreundlich zu sein. Sie seien nur dann wirklich sauber, wenn der Strom dafür aus regenerativen Quellen komme. Wie das gehen kann, will das japanischen Tsukuba zeigen: Die Universitätsstadt, die etwa 60 km nordöstlich der japanischen Hauptstadt Tokio liegt, bekommt eine Infrastruktur für Elektroautos, die mit Solarstrom gespeist wird.

Laden mit Solarstrom

Stellenmarkt
  1. Max Weishaupt GmbH, Schwendi bei Ulm
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Zu der Infrastruktur gehören Schnellladestationen an öffentlichen Orten wie etwa Supermarktparkplätzen. Diese werden über Solarzellen mit Strom versorgt. Die Autos sollen hauptsächlich an den solar betriebenen Stationen geladen werden.

Wird kein Auto geladen, speisen die Solarzellen ihren Strom in stationäre Akkus. Das soll es ermöglichen, den Autoakku in kürzerer Zeit zu laden als an der Steckdose. Abgerechnet wird der Strom über eine Chipkarte.

Autos von Mazda

An dem Projekt sind eine Reihe von Unternehmen beteiligt: Der japanische Autohersteller Mazda liefert die Autos vom Typ Mazda2, die mit dem Antriebsstrang des norwegischen Elektroautos Think zu Elektroautos umgebaut wurden. Weiter Partner sind die Akkusparte des japanischen Mischkonzerns Itochu sowie Enerdel. Das US-Unternehmen liefert die Akkus für die Autos und die stationären Energiespeicher.

Enerdel will in dem Projekt zeigen, dass ein Akku, der seinen normalen Zyklus in einem Auto durchlaufen hat, nicht entsorgt werden muss, sondern danach noch als stationärer Energiespeicher verwendet werden kann. Das sei möglich, weil die Anforderungen an einen stationären Akku geringer seien als an einen Autoakku, erklärt Enerdel.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (u. a. The Equalizer Blu-ray, Hotel Transsilvanien 2 Blu-ray, Arrival Blu-ray, Die glorreichen 7...
  3. 4,25€

Rainer Tsuphal 15. Mai 2010

12.000 Kerne muss es heißen. Applekerne.

SonderPflegling 15. Mai 2010

Wer richtig viel Geld hat, überredet die Politik zu Gesetzen, die ihm bei der...

Jurastudent 14. Mai 2010

Gibt genug Möglichkeiten Energie zu erzeugen, aber die Speicherung wird vorläufig das...

diesmal 14. Mai 2010

wo bleibt nun Volvo mit einem Elektro wurde doch von Chinesen aufgekauft ... um die Ehre...

GAIKOKUJIN 14. Mai 2010

Ich beneide dich! Ganz ehrlich. Ernsthaft. *träum* Mein Japanisch ist leider noch nicht...


Folgen Sie uns
       


BMW i8 Roadster und Coupe - Testfahrt

Wir fahren in BMWs neuen Hybrid-Sportwagen durch und um München.

BMW i8 Roadster und Coupe - Testfahrt Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ford will lieber langsam sein
  2. Navya Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
  3. Drive-by-wire Schaeffler kauft Lenktechnik für autonomes Fahren

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /