• IT-Karriere:
  • Services:

Induktion

Elektroauto bekommt Energie aus der Straße

Karlsruher Wissenschaftler haben ein Elektroauto entwickelt, das praktisch ohne Akku auskommt. Sie haben die Stromversorgung in Form von Leiterbahnen in die Straße verlegt. Der Strom wird drahtlos per Induktion übertragen.

Artikel veröffentlicht am ,
Induktion: Elektroauto bekommt Energie aus der Straße

Der Akku ist ein kritischer Punkt und ein einschränkender Faktor für ein Elektroauto. Wissenschaftler der Hochschule Karlsruhe haben eine Möglichkeit gefunden, dieses Problem zu umgehen: Sie haben ein Elektroauto entwickelt, das - fast - ohne Akku auskommt.

Drahtloser Stromtransport

Inhalt:
  1. Induktion: Elektroauto bekommt Energie aus der Straße
  2. Teststrecke auf dem Campus

E-Quickie haben die Karlsruher ihr Fahrzeug genannt, das wie ein dreirädriges Liegefahrrad mit Kabine aussieht. Angetrieben wird es durch einen Nabenmotor im Hinterrad. Der wird allerdings nicht von einem Akku mit Strom versorgt, sondern von der Straße: In der Fahrbahn werden Leiterbahnen verlegt. Am Unterboden des E-Quickie befinden sich Stromabnehmer, über die die Energie in das Fahrzeug kommt - in etwa wie bei einer elektrischen Eisenbahn oder einer Carrera-Bahn. Der große Unterschied ist, dass der Stromabnehmer nicht auf dem Boden schleift: Die Energieübertragung erfolgt berührungslos per Induktion.

  • E-Quickie auf der Strecke. Das Fahrzeug wird drahtlos über Leiterbahnen in der Fahrbahn  mit Strom versorgt. (Foto: Hochschule Karlsruhe)
  • Der Antrieb ist ein 2-kW-Nabenmotor im Hinterrad. (Foto: Hochschule Karlsruhe)
  • Vor der Testfahrt (Foto: Hochschule Karlsruhe)
E-Quickie auf der Strecke. Das Fahrzeug wird drahtlos über Leiterbahnen in der Fahrbahn mit Strom versorgt. (Foto: Hochschule Karlsruhe)

"Das Prinzip ist eigentlich nicht ganz neu", erklärt Projektleiter Jürgen Walter. Einige Unternehmen nutzten es beispielsweise schon für Transportfahrzeuge. Diese seien jedoch schwerfällig und langsam. Ziel des Projektes sei hingegen gewesen, zu zeigen, "dass sich das Prinzip der drahtlosen Energieübertragung auch sehr gut zum individuellen Transport von Personen im Nahverkehr eignet."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Teststrecke auf dem Campus 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,49€
  2. (u. a. This War of Mine für 4,75€, Children of Morta für 11,99€, Frostpunk für 9,99€, Beat...
  3. 33,99€

winnovation 17. Nov 2010

Wie sollen denn diese Haltepunkte aussehen? Wie funktioniert das in einer Großstadt? Ich...

Princess of... 09. Aug 2010

Haben die Leute mit Herzschrittmacher Stromabnehmer in den Schuhen? Oder wieso soll das...

Moby 03. Aug 2010

SmartGrid ganz gut und fein, doch wo kommt der Strom her, welche Netze transportieren...

DAS IST DER... 31. Jul 2010

Ich muss leider dem Typen Recht geben: Die Technologie ist sicherlich "innovativ", aber...

tilmank 31. Jul 2010

Aber wir ham's ja...


Folgen Sie uns
       


    •  /