Aus dem Smart wird ein E-Smart

Umrüstsatz macht aus Kleinwagen ein Elektroauto

Ein Bochumer hat einen Bausatz entwickelt, mit dessen Hilfe sich ein Smart innerhalb von wenigen Tagen zum Elektroauto umbauen lässt. Auf der Hannover Messe führt er vor, wie das geht.

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Aus dem Smart wird ein E-Smart

Elektromobilität ist ein Trendthema, mancher möchte am liebsten sofort auf den neuen Antrieb umsteigen. Doch die meisten Autohersteller versprechen Modelle erst für die kommenden Jahre. Dem Bochumer Daniel Sperling, Mitglied bei der Initiative Ruhrmobil-E, dauert das offensichtlich zu lange: Er zeigt auf der Hannover Messe, wie es möglich ist, einen Smart in kurzer Zeit zum Elektroauto umzurüsten.

Raus mit dem Benzinmotor

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Der Umbau beginnt mit der Entfernung des Verbrennungsmotors samt der dazugehörigen Komponenten, etwa dem Auspuff. Bevor der neue Antrieb eingebaut wird, müssen Türen und Teile der Karosserie abgebaut werden - sie werden auch auf Schäden geprüft und neu lackiert.

  • Sperling beim Umbau des Smart (Foto: Kai Rüsberg)
  • Weg mit dem Auspuff! (Foto: Kai Rüsberg)
  • Den E-Smart gibt es auch zum Nachmachen. (Foto: Kai Rüsberg)
Sperling beim Umbau des Smart (Foto: Kai Rüsberg)

Dann kommt der neue Motor unter die Haube: ein Wechselstrominduktionsmotor mit einer Leistung von 30 kW. Als Energiespeicher dient ein Lithium-Ionen-Akku, der aus 2.160 Zellen besteht. Insgesamt bietet er eine Leistung von 18 kW. Die Reichweite des umgebauten Smart gibt Sperling mit rund 180 km an.

Vier Tage soll laut Sperling der Umbau dauern. Besucher der Hannover Messe können dem Umbau des Smart in ein Elektroauto auf dem Stand des Bundesverbands Solare Mobilität (Halle 27, Stand D76 ) beiwohnen.

Smart selbst umrüsten

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Wer nicht nur zuschauen will, sondern selbst einen E-Smart besitzen möchte, kann auf einen Bausatz zurückgreifen, den Sperling mit seinem Partner Martin Behrs entwickelt hat. Rund 33.000 Euro verlangt ein Partnerunternehmen für den konventionellen Smart und den Bausatz. Wer schon einen Smart hat, kann auch den Umrüstsatz allein erwerben. Einen Preis dafür gab Sperling nicht an.

Der Verein Ruhrmobil-E hat das Ziel, Bochum zur Modellstadt für Elektromobilität auszubauen. Im Sommer 2009 hat Ruhrmobil-E die ersten Ladesäulen für Elektroautos in Bochum aufgestellt. Ende März hat die Initiative eine Leihstation für Elektrofahrräder am Hauptbahnhof eröffnet. An Ruhrmobil-E sind Unternehmen aus der Autoindustrie, Energieversorger, Hochschulen sowie politische Institutionen aus der Region beteiligt.

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Benziner 23. Apr 2010

Wenn der Akku mehrere Stunden zum laden braucht ist der Wagen (und sämtliche andere E...

Climero 22. Apr 2010

Es ist überall das gleiche wenn es um Fortbewegungsmittel geht, ein gutes elektro Fahrrad...

e_Bert 22. Apr 2010

dann solltest Du bitte dazu einen separaten Thread eröffnen, denn hier gehts um E-*Autos*

egaaal 22. Apr 2010

Der Vorteil des Twikes ist, daß es jeder andere Verkehrsteilnehmer als Nicht-Auto erkennt...



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