• IT-Karriere:
  • Services:

Mücke - Elektrobike aus Stahl und Holz

Elektrorad aus Halle für den Stadtverkehr

Mit seiner Federgabel und den Fahrradreifen sieht es aus wie ein Fahrrad. Aber Mücke ist ein echtes Elektrobike. Das schicke Zweirad soll im Stadtverkehr eingesetzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Mücke - Elektrobike aus Stahl und Holz

Mücke haben die Hallenser Designer Tom Mudra und Hans-Tobias Schicktanz ihr Elektrobike genannt. Doch mit einem Insekt hat das schicke Rad, das die beiden auf der Hannover Messe präsentieren, wenig zu tun: Das Rad besteht aus einem Stahlrahmen mit Holzelementen und sei, sagt Mudra im Gespräch mit Golem.de, eher für elegantes als sportliches Fahren in der Stadt gedacht.

Elektrobike mit Fahrradteilen

Stellenmarkt
  1. Protagen Protein Services GmbH, Heilbronn, Dortmund
  2. BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin

Mücke sieht auf den ersten Blick aus wie eine Mischung aus Elektromotorrad und Fahrrad. Eine Reihe von Elementen stammt vom Fahrrad, beispielsweise Räder, Lenker und Federgabel. Dennoch hat es keinen Pedalantrieb. Elektrofahrräder, sogenannte Pedelecs, gebe es schon sehr viele auf dem Markt, so Mudra. Deshalb hätten sie sich für ein reines Elektrorad entschieden. Dass es verschiedene Fahrradteile hat, soll es den Fahrer ermöglichen, kleinere Reparaturen selbst zu übernehmen und beispielsweise einen platten Reifen zu flicken.

  • E-Bike Mücke (Foto: wp)
  • Rahmen aus Stahl und Holz (Foto: wp)
E-Bike Mücke (Foto: wp)

Die Eigenentwicklung von Mudra und Schicktanz ist der Rahmen. Er besteht aus Chrom-Molybdän-Stahl, der gefaltet und dann geschweißt wird. Im unteren Teil des Rahmens, zwischen Unter- und Sitzrohr, befindet sich ein Kasten aus Mahagoni-Holz. Darin sitzt der Akku. Allerdings wurden dafür keine Bäume gefällt, beruhigt Mudra. Das Holz stamme von ausgemusterten Motorbooten.

Abnehmbares Oberrohr

Aus demselben Edelholz ist das Oberrohr des Rahmens. Das Besondere daran ist, dass es abnehmbar ist. Das erleichtert das Aufsteigen. Wem das Holz nicht gefällt, kann Oberohr und Akkukasten auch aus einem anderen Material bekommen, etwa aus Kunststoff oder Kohlefaser.

Wie beim britischen Elektroroller Yogo ist der Lithium-Polymer-Akku abnehmbar. Der Fahrer kann ihn am Ziel einfach an der Steckdose aufladen. Mit einer Akkuladung soll das Rad etwa 60 km weit kommen. Eine Ladung des Stromspeichers soll nach Angaben der Designer etwa 60 Cent kosten.

Helm und Kennzeichen

Der Motor sitzt in der Nabe des Hinterrades. Der Prototyp verfügt über einen Motor mit einer Leistung von 0,8 kW. Später soll das etwa 35 kg schwere Elektrobike jedoch von einem doppelt so leistungsfähigen Motor angetrieben werden. Die Höchstgeschwindigkeit wird dann bei 45 km/h liegen. Dann wird das Rad ein Versicherungszeichen brauchen, der Fahrer muss unterwegs einen Helm tragen und einen Führerschein haben.

Bei der Fertigung des Prototypen bekamen beide Designer Hilfe von drei Unternehmen aus Sachsen. Sie sollen das Rad auch fertigen. Geplant sei eine Kleinserie, erzählt Mudra. Ganz günstig wird das Rad jedoch nicht: Gut 5.000 Euro soll das Elektrobike Mücke kosten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (Bis zu 40 Prozent auf ausgewählte Notebooks, Monitore, PCs, Smartphones, Zubehör und mehr bei...
  2. ab 1.499€ (bei Nvidia.com)
  3. (u. a. ZOTAC GeForce Gaming 24 GB RTX 3090 Trinity für 1.714,22€, GIGABYTE Nvidia Ampere GV...

Muhfrosch 29. Apr 2010

Wieso für Arme? Ein Moped kostet keine 5k EUR...

Jochen_0x90h 26. Apr 2010

;-)

Graypi 26. Apr 2010

Stimmt. Mein Favorit ist da Gocycle aus UK: http://www.gocycle.com/

Siciliano 26. Apr 2010

Hässlich! Würde ich mir nicht in 1000 Jahren kaufen. Todgeburt.

TuffTuff 26. Apr 2010

So ein Käse! Als würden die Luxus-Bötchen nicht trotzdem gebaut werden. Die...


Folgen Sie uns
       


    •  /