Akkuprobleme: Panasonic ruft Laptop-Akkus zurück

Der Elektronikkonzern Panasonic ruft die Akkus von mehr als 43.000 Laptops zurück. In drei Geräten hatten sich die Akkus überhitzt und Feuer gefangen.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Panasonic hat erneut Akku-Probleme.
Panasonic hat erneut Akku-Probleme. (Bild: Robyn Beck/AFP/Getty Images)

Weil sich in drei Geräten die Akkus überhitzt und Feuer gefangen hatten, ruft der japanische Hersteller Panasonic mehr als 43.000 Laptop-Akkus zurück. Aufgrund eines Herstellungsfehlers könnten die Akkus überhitzen und in seltenen Fällen Feuer fangen, hieß es in einer Mitteilung des Konzerns.

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Zwei der Fälle hatten sich nach Angaben des Konzerns in diesem Jahr in Japan ereignet. In einem dritten Fall hatte sich bereits 2013 in Thailand ein Akku überhitzt. Betroffen waren Modelle der Reihen CF-S10 und CF-N10, die zwischen April und Oktober 2011 verkauft worden waren.

Das Problem ist vermutlich von leitfähigen Materialien ausgelöst worden, die in der Ummantelung der Akkus gefangen waren und nach mehrmaligem Laden zu Rauchentwicklung und Funken geführt haben. Aus Sicherheitsgründen ruft der Konzern zusätzlich Akkus in Europa zurück, die zwischen Juni 2011 und Mai 2012 mit dem Tablet Toughbook CF-H2 verkauft wurden. Bislang soll es hier jedoch zu keinen Zwischenfällen gekommen sein.

Tesla-Akkus sind nicht betroffen

Erst vor sechs Wochen hatte auch Sony Laptops der Reihe Vaio Fit 11A zurückgerufen, weil die Akkus der Geräte in seltenen Fällen Feuer fangen könnten. Die Akkus der Sony-Geräte kamen ebenfalls von Panasonic.

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Der Konzern liefert auch die Akkus für die Elektrofahrzeuge von Tesla. Von Panasonic hieß es aber gegenüber der BBC, bei den Akkus handele es sich um andere Modelle. Panasonic hatte zuletzt von der wachsenden Nachfrage nach Akkus für Elektrofahrzeuge profitiert und im April 2014 zum ersten Mal seit drei Jahren einen Jahresgewinn vorgelegt.

Im März 2014 hatte auch Konkurrent Lenovo rund 117.000 Akkus seiner ThinkPad-Reihe zurückgerufen. Babyfon-Hersteller Summer Infant rief erst vor wenigen Wochen 800.000 Akkus wegen Überhitzungsgefahr zurück.

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