Abo
  • Services:

Greendatanet: Autoakkus für Rechenzentren

Greendatanet ist ein europäisches Forschungsprojekt mit dem Ziel, Rechenzentren energieeffizienter zu machen. Dafür sollen sie mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt werden, und gebrauchte Akkus aus Elektroautos sollen als Zwischenspeicher dienen.

Artikel veröffentlicht am ,
Nissan Leaf: Akku aus dem Elektroauto ins Rechenzentrum
Nissan Leaf: Akku aus dem Elektroauto ins Rechenzentrum (Bild: Nissan)

Akkus von Elektroautos sollen künftig ein zweites Leben in Rechenzentren führen: Das ist eine der Maßnahmen, die das europäische Projekt Greendatanet plant, um Rechenzentren energieeffizienter zu machen.

Stellenmarkt
  1. Membrain GmbH, Hamburg, Stuttgart
  2. Clariant SE, Sulzbach (Taunus)

Akkus sind ein wichtiger - und teurer - Bestandteil von Elektroautos. Für den Einsatz im Auto sind sie irgendwann nicht mehr leistungsfähig genug. Dennoch verfügen sie dann noch über genug Speicherkapazität, um in anderen Bereichen Anwendung zu finden. Seit einigen Jahren gibt es deshalb Überlegungen, wie sich die Akkus weiter nutzen lassen - etwa als Zwischenspeicher für Strom aus Wind- oder Solarkraftwerken.

Diese Akkus sollen aber auch in Rechenzentren eingesetzt werden: Im Rahmen des Projektes Greendatanet werden Konzepte entwickelt, wie der Energiebedarf eines Rechenzentrums künftig zu 80 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wasser oder Wind gedeckt werden kann. Dazu gehören neben der Effizienzsteigerung auch die Entwicklung von Energiemanagementsystemen und Stromspeichern, um tageszeit- und witterungsbedingte Schwankungen in der Stromproduktion ausgleichen zu können.

Fördermittel von der Europäischen Kommission

An Greendatanet beteiligt sind die Eidgenössische Technische Hochschule in Lausanne (EPFL), die Universität von Trient, das französische Kommissariat für Atomenergie und alternative Energien (CEA), die Bank Credit Suisse, der Autohersteller Nissan und ICTroom, ein Unternehmen, das Rechenzentren baut. Die Leitung liegt beim Komponentenhersteller Eaton. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission über das siebte Forschungsrahmenprogramm mit 2,9 Millionen Euro gefördert.

Der japanische Autohersteller Nissan arbeitet bereits an Konzepten für die Weiterverwendung von gebrauchten Akkus aus dem Elektroauto Leaf: Diese sollen in Ladestationen für Elektroautos integriert werden, die mit Solarstrom betrieben werden. "Erschwingliche und zuverlässige Akkus könnten ab etwa 2020 ein zweites Leben in Rechenzentren und Haushalten führen", sagte Nissan-Mitarbeiter Redmer van der Meer dem Technologiemagazin Tech Week Europe.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€ (Release 14.11.)
  2. 45,99€ (Release 19.10.)
  3. 31,99€

Horsty 19. Mär 2014

Mich stört schon seit 10 Jahren, dass beim Thema elektro Autos, die Sauberkeit dei hoch...

Horsty 19. Mär 2014

Das hängt auch von einer guten Regelung/Schaltung ab. Sehr schön bei guten und...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia XZ3 - Hands on (Ifa 2018)

Das neue Xperia XZ3 von Sony kommt mit Oberklasse-Hardware und interessanten Funktionen, die dem Nutzer den Alltag erleichtern können. Außerdem hat das Gerät einen OLED-Bildschirm, eine Premiere bei einem Smartphone von Sony.

Sony Xperia XZ3 - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Yara Birkeland: Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
Yara Birkeland
Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem

Die Yara Birkeland wird das erste elektrisch angetriebene Schiff, das autonom fahren soll. Das ist aber nicht das einzige Ungewöhnliche daran. Diese Schiffe seien ein ganz neues Transportmittel, das nicht nur von den üblichen Akteuren eingesetzt werde, sagt ein Experte.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen
  2. Yara Birkeland Norwegische Werft baut den ersten autonomen E-Frachter
  3. SAVe Energy Rolls-Royce bringt Akku zur Elektrifizierung von Schiffen

Virtuelle Realität: Skin-Handel auf Basis von Blockchain
Virtuelle Realität
Skin-Handel auf Basis von Blockchain

Vlad Panchenko hat als Gaming-Unternehmer Millionen gemacht. Jetzt entwickelt er ein neues Blockchain-Protokoll. Heute kann man darüber In-Game Items sicher handeln, in der anrückenden VR-Zukunft aber alles, wie er glaubt.
Ein Interview von Sebastian Gluschak

  1. Digital Asset Google und Startup bieten Blockchain-Programmiersprache an
  2. Illegale Inhalte Die Blockchain enthält Missbrauchsdarstellungen

UHD-Blu-ray im Langzeit-Test: Die letzte Scheibe für Qualitäts-Junkies
UHD-Blu-ray im Langzeit-Test
Die letzte Scheibe für Qualitäts-Junkies

Die Menschen streamen Filme und Serien ... alle Menschen? Nein! Eine unbeugsame Redaktion hört nicht auf, auch Ultra-HD-Blu-rays zu kaufen und zu testen.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Oppo Digital Ein Blu-ray-Player-Hersteller weniger
  2. Cars 3 und Coco in HDR Die ersten Pixar-Filme kommen als Ultra-HD-Blu-ray
  3. 4K-UHD-Blu-ray Panasonic zeigt Abspielgerät mit Dolby Vision und HDR10+

    •  /