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Elektromobilitätsgesetz: Parken Elektro- und Hybridautos bald kostenlos?

Die Bundesregierung will die Elektromobilität mit einem eigenen Gesetz fördern und den Nutzern dieser Autos Sonderrechte einräumen. Was demnach ein förderfähiges Elektroauto ist, dürfte die meisten jedoch überraschen.

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Elektroauto an der Steckdose
Elektroauto an der Steckdose (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Fahrer von Elektroautos sollen bald Sonderparkplätze benutzen und auf Busspuren fahren dürfen, wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, die Kriterien für förderfähige Elektroautos in einem Elektromobilitätsgesetz festlegen will. Nach einem Bericht des Handelsblatts haben sich Bundesverkehrs- und Bundesumweltministerium auf Eckpunkte für ein solches Gesetz verständigt. Den Entwurf des Elektromobilitätsgesetzes müssen die Minister noch abzeichnen.

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"Neben reinen Elektrofahrzeugen wollen wir auch die besonders alltagstauglichen Plugin-Hybride privilegieren - sofern sie einen echten Umweltvorteil aufweisen", bestätigte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) dem Handelsblatt.

"Voraussetzung dafür ist, dass ihre elektrische Reichweite groß genug ist, um Alltagsfahrten emissionsfrei zu bewältigen." Die Fahrzeuge sollen mit einer Plakette sichtbar gekennzeichnet werden, weil sie Sonderrechte genießen sollen. Wer geglaubt hat, dass ein Elektroauto zwingend nur mit Akkus ausgestattet sein muss, der irrt sich. Ein Elektroauto ist dem Entwurf nach entweder ein Fahrzeug, das maximal 50 Gramm Kohlendioxid je Kilometer ausstößt oder aber mindestens 30 Kilometer rein elektrisch fahren kann. Damit wird erstmals festgelegt, welche Art von Fahrzeugen künftig als Elektroautos gelten und deshalb Vorteile erhalten.

Nach Informationen des Handelsblatts wollen deutsche Autohersteller in diesem Jahr noch 16 Plugin-Modelle auf den Markt bringen. Ab 2018 sollen dann verschärfte Anforderungen gelten. Dann muss ein Fahrzeug 40 statt 30 Kilometer elektrisch fahren können. "Damit geben wir den Herstellern genügend Zeit, noch bessere Batterien zu entwickeln", sagte die Ministerin.

Fast alle Elektro- und Plugin-Fahrzeuge erreichen die Vorgaben schon jetzt

In der Praxis wird das zumindest bei den meisten Modellen kaum erforderlich sein, da die Hürde recht niedrig bemessen ist. Selbst einfache Elektroautos erreichen mit einer Akkuladung eine Reichweite deutlich über 100 km. Der Nissan Leaf kommt nach Herstellerangaben auf 190 km, der Tesla Model S gar auf rund 500 km. Der BMW i3 mit reinem Elektroantrieb soll auf 160 km kommen.

Hingegen sieht es bei den Plugin-Hybriden mit am Stromnetz aufladbarem Akku und Verbrennungsmotor deutlich schlechter aus. Der Opel Ampera fährt rein elektrisch zwischen 40 und 80 km, während der Volvo V60 D6 AWD Plug-in Hybrid auf diese Weise etwa 50 km weit kommt. Der Supersportler BMW i8 soll rein elektrisch 35 km fahren. Der Prius Plug-in Hybrid legt mit seinem kleinen Akku nur etwa 25 km zurück.

Das geplante Gesetz sieht eine Reihe von Alltagsvorteilen vor, die Elektrofahrzeuge mit Plakette nutzen dürfen. In einer ersten Stufe sollen die Fahrer Busspuren mitbenutzen und Sonderparkplätze nutzen können. In einem zweiten Schritt will der Bund Details wie Haftungsfragen oder Regeln zum Aufbau von Ladesäulen festlegen, berichtet das Handelsblatt.



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neocron 30. Apr 2014

das ist sehr richtig, allerdings wird es der Kontext wohl meist verraten ...

M.P. 28. Apr 2014

Nunja, vielleicht, wenn die Geschäftsführerin des Parkhausbetreibers keinen Parkplatz...

ChMu 28. Apr 2014

keine Ahnung,wir haben eine Filiale in England aber das Auto kam hier aus Spanien,mit...

darkseth 28. Apr 2014

Naja, aber ich glaube kaum dass der nur 50 Gramm Co2 je Km den Tag legt :D

Rom117 26. Apr 2014

der zieht das auto dann theoretisch 30km. Gefahren wird mit benzin nud hohen umdrehungen...


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