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Elektroauto: 82-Jähriger geht mit Elektro-Dragster auf Rekordjagd

82 und kein bisschen langsam - Dragster-Pionier Don Garlits plant am 30. April einen neuen Rekord: Er will als Erster auf einer Viertelmeile die Geschwindigkeitsmarke von 200 Meilen pro Stunde (etwa 320 km/h) durchbrechen - mit einem Elektro-Dragster.

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Don Garlits, Swamp Rat SR-37: sechs Motoren
Don Garlits, Swamp Rat SR-37: sechs Motoren (Bild: Lisa Crigar)

Mit einem elektrisch betriebenen Dragster will Don Garlits am 30. April über 200 Meilen pro Stunde (mph) schnell fahren, etwa 320 Kilometer pro Stunde (km/h). In puncto Klang und Spektakel wird Swamp Rat SR-37 mit anderen Dragstern nicht mithalten: Kein dröhnender Motor, keine Flammen, die aus dem Auspuff schlagen. Zumindest im Antritt dürfte es aber schwer sein, den SR-37 zu schlagen.

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Als Antrieb hat der Elektro-Dragster sechs Gleichstrom-Motoren aus der Serienfertigung des US-Unternehmens General Electric. Zusammen haben sie eine Spitzenleistung von 1.500 Kilowatt, etwa 2.011 PS. Als Stromspeicher dienen vier Lithium-Polymer-Akkus mit insgesamt 1.200 Zellen, zwei auf jeder Seite des Fahrzeugs. Sie liefern eine Spannung von 420 Volt und eine Stromstärke von 3.600 Ampere.

Antritt wie ein Top-Fuel-Dragster

Der Antritt dieses Antriebs werde fast so schnell sein wie der eines Top-Fuel-Dragsters, der mit Nitromethan betrieben wird, erklären die Konstrukteure. Ziel von Fahrer Don Garlits ist, auf der typischen Drag-Racing-Distanz von 0,25 Meilen (402 Meter) die 200-mph-Marke zu knacken. Das hat mit einem elektrischen Dragster noch niemand geschafft.

Garlits - Spitzname: Big Daddy - ist einer der Pioniere der Beschleunigungsrenner und hat in der Vergangenheit schon diverse Rekorde mit Dragstern mit Verbrennungsmotoren aufgestellt: Er schaffte unter anderem als erster 270 mph auf einer Viertelmeile und 200 mph auf einer Achtelmeile (201,1 m). Garlits war 17-mal Weltmeister und will es im Alter von 82 Jahren noch einmal wissen.

205 mph auf eine Meile

2013 schaffte das britische Rennteam Drayson Racing mit dem elektrisch betriebenen Le-Mans-Prototyp Lola Drayson B12/69 EV 330,1 km/h, allerdings auf eine Meile. Big Daddy Garlits steht nur ein Viertel der Stecke zur Verfügung. Über einen Kilometer mit fliegendem Start schaffte Drayson 333,2 km/h.

Den elektrischen Geschwindigkeitsrekord hält das in Monaco ansässige Unternehmen Venturi Automobiles. Dessen Venturi VBB-2.5 erreichte 2010 auf einem Salzsee im US-Bundesstaat Ohio 495 km/h. Drayson wie Venturi werden in der Elektrorennserie Formel E antreten - Venturi hat ein Team zusammen mit dem Filmschauspieler Leonardo DiCaprio gegründet.

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ichbinsmalwieder 05. Mai 2014

Äh nein. Was zählt, ist das Drehmoment am Rad, nicht am Motor. Bei Verbrennern kommt das...

markus.badberg 30. Apr 2014

Also bis jetzt sind mir eher Regler und Motoren abgeraucht als meine Lipos... Ich kenne...

Kasabian 30. Apr 2014

kann nur vorteilhaft sein und wenn nicht für sich selbst dann für die Rentenkasse ;D


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