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Great Tang: BYDs Luxus-7-Sitzer mit großer Reichweite soll nach Europa kommen

Der Great Tang von BYD hat bis zu sieben Sitze, reichlich Platz und Komfort, eine große Reichweite und eine hohe Ladeleistung.
/ Tobias Költzsch
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Der BYD Great Tang (Bild: BYD)
Der BYD Great Tang Bild: BYD

BYDs neuer Luxus-SUV Great Tang (Datang) soll Ende 2026 oder Anfang 2027 nach Europa kommen. Das hat BYDs Executive Vice President Stella Li in einem Interview mit Bloomberg mitgeteilt. Das Elektroauto mit drei Sitzreihen und insgesamt sieben Sitzen kann in China vorbestellt werden; dem Hersteller zufolge sollen bereits über 150.000 Vorbestellungen eingetroffen sein.

Der Great Tang ist 5.263 mm lang und bietet zahlreiche technische Spielereien und Komfortfunktionen. In der ersten und der zweiten Sitzreihe hat BYD sogenannte Kapitänssitze verbaut, also einzelne Sessel mit Armlehnen. Deren Rücklehnen lassen sich weit nach hinten neigen. Die Sitze der ersten und zweiten Reihe können auch so weit zurückgeklappt werden, dass die Fläche als Liege oder gar als Bett genutzt werden kann. Die Sitze haben Sitzheizungen und -lüftungen sowie eine Massagefunktion.

Für die Passagiere in der zweiten Sitzreihe stehen große Klapptische zur Verfügung. Außerdem ist in der breiten Mittelkonsole der ersten Reihe ein Kühlschrank eingebaut, der sich zur zweiten Reihe hin öffnen lässt. In die Decke ist ein 17,3 Zoll großer Bildschirm integriert, der ausgefahren werden kann. Auf diesem können Passagiere im Fond während der Fahrt etwa Filme schauen.

Reichweite nach chinesischem Messverfahren bis 950 km

Der Great Tang ist in vier Versionen mit Motorleistungen von 300 oder 370 kW erhältlich. Die Batterie ist je nach Version 105,7 und 130,1 kWh groß. Die Reichweite gibt BYD mit 800 bis 950 km nach dem chinesischen Messstandard CLTC an. Erfahrungsgemäß liegen die CLTC-Werte zwischen 15 und 25 Prozent höher als Werte, die im WLTP-Verfahren ermittelt werden.

Der Great Tang nutzt BYDs neue Ladetechnologie. Diese verwendet Ladegeschwindigkeiten von bis zu 1.000 kW und soll in fünf Minuten von 10 auf 70 Prozent und in neun Minuten von 10 auf 97 laden. Bei Temperaturen von -30 Grad soll in zwölf Minuten von 20 auf 97 Prozent geladen werden können.

Der SUV ist länger als Hyundais Ioniq 9, soll sich dank Hinterradlenkung aber dennoch gut steuern lassen. Der Wendekreis liegt bei 10,4 Metern. Wie viel der Wagen in Europa kosten wird, ist noch nicht bekannt. In China kostet die Einstiegsversion umgerechnet knapp 31.000 Euro, die stärkste Variante knapp 40.000 Euro.


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