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Android Wear: Tesla Model S mit der Smartwatch bedienen

Mit einer Android-Wear -App können Nutzer Grundfunktionen ihres Tesla Model S mit einer Smartwatch steuern. Wie James Bond das Auto aus der Ferne zu lenken ist zwar noch nicht möglich, der Programmierer sieht aber Potential für mehr Möglichkeiten.
/ Tobias Költzsch
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Funktionen des Tesla Model S können mit einer Android-Wear-App bedient werden. (Bild: Tesla)
Funktionen des Tesla Model S können mit einer Android-Wear-App bedient werden. Bild: Tesla

Mit einem Blick auf seinen Nokia Communicator hat James Bond in " Der Morgen stirbt nie(öffnet im neuen Fenster) " seinen BMW gesteuert – ganz so weit ist Matthew Patience(öffnet im neuen Fenster) mit seiner Android-Wear-App noch nicht. Mit Tesla Command for Android Wear(öffnet im neuen Fenster) können Besitzer eines Tesla Model S jedoch bereits einige Funktionen ihres Elektroautos über ihre Smartwatch steuern.

Tesla Command for Android Wear
Tesla Command for Android Wear (01:49)

In einem Video zeigt Patience, wie er über seine Android-Wear-Uhr den Wagen auf- und abschließen, die Hupe auslösen und das Dachfenster öffnen kann. Dafür muss sich der Nutzer mit seinen Tesla-Login-Daten einloggen.

Steuerung per Touch-Display der Smartwatch

Die Tesla-Command-App wird auf der Uhr wie andere Android-Wear-Anwendungen per Sprachkommando gestartet. Die zu steuernden Funktionen selbst können nicht mit der Stimme gesteuert werden, nur über das Touchdisplay der Uhr.

Funktionen, die die Fahreigenschaften des Wagens betreffen, können noch nicht über die Smartwatch gesteuert werden. Patience plant nach eigenen Angaben weitere Funktionen, verrät allerdings nichts Genaues.

Günstigeres Tesla-Modell angekündigt

Der Tesla Model S kostet in der günstigsten Ausstattungsvariante mit 60-kWh-Akku, einer Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h und einer Reichweite 390 Kilometern aktuell knapp 66.000 Euro – viele Abnehmer dürfte Patience für seine App also noch nicht finden. Mit dem angekündigten günstigeren Modell III könnte die Anwendung allerdings für mehr Nutzer interessant werden, insbesondere, wenn der Funktionsumfang zunimmt. Erst kürzlich konnten chinesische Studenten einen Tesla Model S hacken und ebenfalls auf verschiedene Funktionen zugreifen.


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