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Touchscreen statt Tasten: Tesla S soll Fahrer massiv ablenken

Das Elektroauto Tesla S steht in der Kritik. Sein riesiger Bildschirm lenke den Fahrer zu stark ab und zahlreiche Funktionen seien nur über verschachtelte Menüs erreichbar. Ein Schweizer Staatsanwalt will dessen Zulassung klären lassen. Doch auch in anderen Fahrzeugen ist die Ablenkungsgefahr groß.

Artikel veröffentlicht am ,
Der 17 Zoll große Touchscreen des Tesla S
Der 17 Zoll große Touchscreen des Tesla S (Bild: Tesla)

Um die Nebelschlussleuchte des Tesla S einzuschalten, muss der Fahrer erst einmal im Menü des Elektroautos suchen. Das gilt auch für das manuelle Einschalten von Fahr- oder Standlicht. Auf Knöpfe verzichtet der US-Hersteller weitgehend und das ist einer der Kritikpunkte, die aus der Schweiz kommen. Die Handelszeitung berichtet, dass sich der Chef des Mediendienstes der Stadtpolizei Zürich und ein Staatsanwalt negativ zum Bedienkonzept des Tesla S geäußert hätten - der Fahrer würde dadurch in seiner Konzentration beeinträchtigt.

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Der Tesla S ist mit einem 17 Zoll großen Touchscreen im Armaturenbrett beziehungsweise der Mittelkonsole ausgerüstet, über den praktisch alle Funktionen des Fahrzeugs gesteuert werden. Zwar seien die Regler für Heizungs- und Klimaanlage dauerhaft eingeblendet, doch selbst sie seien nicht im unmittelbaren Blickfeld des Fahrers, schreibt der ADAC in einem Testbericht (PDF).

Die teilweise tief verschachtelten Funktionen reichen bis hin zu einem Internetzugang samt Internetradio. Das Display wird nicht wie bei anderen Fahrzeugherstellern während der Fahrt gesperrt oder für den Fahrer unsichtbar geschaltet. Laut dem ADAC-Testbericht spiegelt das Display bei direkter Sonneneinstrahlung zudem stark.

Staatsanwalt Jürg Boll habe beim Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich eine Prüfung eingeleitet, ob der Bildschirm zulässig ist, schreibt die Handelszeitung.

Nicht nur bei Tesla besteht das Problem, dass der Fahrer potenziell von der Technik im Fahrzeug abgelenkt wird. Der ADAC hatte im ersten Quartal 2013 mit Hilfe mehrerer Kameras zur Blickverfolgung getestet, wie stark die Technik im Auto die Fahrer ablenkt. Die Versuchspersonen mussten bei sechs Mittelklassefahrzeugen eine Radiofrequenz suchen und speichern sowie mittels Bordrechner Daten prüfen. Besonders lang dauerte die Suche nach einer Radiofrequenz, gefolgt von der Überprüfung des Bordrechners auf zwei Parameter.



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Neuro-Chef 11. Feb 2014

Navi nicht, aber was bringt denn ein Auto ohne während der Fahrt bedienbares Radio?! Auf...

Neuro-Chef 11. Feb 2014

Sind doch die meisten Gesetze :D Ne, andersherum. Wenn man auf freier Strecke nicht...

Neuro-Chef 11. Feb 2014

Der Touch-Trend geht zumindest in Autos bestimmt auch wieder weg, insofern hast du...

KritikerKritiker 10. Feb 2014

Ich finde den Beitrag übrigens auch Cool ;)

nf1n1ty 09. Feb 2014

Blinken beim Reinfahren und so? :D Aber generell sind doch viel zu viele Autofahrer...


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