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E-Commerce

Telekom-Austria-Tochter beteiligt sich an Paybox Austria

Minderheitsbeteiligung der Mobilkom Austria soll Expansion vorantreiben. Die Mobilkom Austria, eine Mobilfunktochter der Telekom Austria, übernimmt 49 Prozent der Paybox Austria AG. Die deutsche Paybox.net AG, das Mutterunternehmen von Paybox-Austria, behält mit 51 Prozent den größten Anteil und hofft durch die Mobilkom-Austria-Beteiligung eine schnellere Akzeptanz seiner mobilen Zahlungsmethode zu erreichen.

Trotz rauer Zeiten halten Unternehmen an E-Business fest

Computerwoche-Studie: Zweifel an Wirtschaftlichkeit und Integrationsprobleme. Ungeachtet der gedämpften Stimmung im IT-Markt setzen Unternehmen weiter auf E-Business: Für 59 Prozent hat das Thema höchste Priorität. So lautet das Ergebnis der aktuellen Studie "E-Business in Deutschland 2001 - Eine Bestandsaufnahme". Die Computerwoche befragte in Zusammenarbeit mit den Marktanalysten von Pierre Audoin Conseil (PAC) 240 deutsche Firmen via Internet nach der Bedeutung von E-Business für ihr Geschäft.

Studie: Enormes Wachstumspotenzial für deutschen TK-Markt

BMWi stellt Studie "Entwicklungstrends im TK-Sektor bis 2010" vor. Der Beitrag der Informationswirtschaft und insbesondere der Telekommunikation zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung wächst gegenüber den anderen Sektoren weiterhin überdurchschnittlich. Zu diesen Ergebnissen kommt das Wissenschaftliche Institut für Kommunikationsdienste (WIK) in der für das BMWi erarbeiteten Studie "Entwicklungstrends im Telekommunikationssektor bis 2010".

Amazon.de erweitert Elektronik-Angebot

Auf dem Weg zum umfassenden Onlinekaufhaus. Dass Amazon.de bereits seit längerem PDAs und Spielekonsolen anbietet, ist nichts Neues, nun hat der Onlineshop sein eigenes Angebot an Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik jedoch deutlich erweitert. Im "Elektronik & Foto"-Shopbereich gibt es nun auch Audio- und Videogeräte, DVD-Player, analoge und digitale Fotoapparate sowie Zubehör.

GfK: Wenig Kundenbindung im E-Commerce

Die Bereitschaft zum zukünftigen Mehrkauf im Internet sinkt. Den Ergebnissen einer Grundlagenstudie der GfK zufolge können sich nur wenige Onlinehändler sicher sein, dass ihre gegenwärtigen Kunden auch in Zukunft bei ihnen einkaufen werden. Auf Grund schwach ausgeprägter Kundenbindung im E-Commerce-Bereich würden Kunden schnell zur Konkurrenz im Netz oder sogar zurück zum stationären Einzelhandel wechseln.

Forrester: Breitband schafft attraktiven Werbemarkt

Analysten empfehlen Medienunternehmen einzusteigen. Laut der Forrester-Studie "Profitables Breitband" setzen Medienunternehmen und Internetportale in Deutschland auf Grund des zu erwartenden hohen Kundenpotenzials große Hoffnung auf Breitbandangebote. Wegen der enormen Erstellungs- und Übertragungskosten und der Unsicherheit über zukünftige Umsatzquellen belassen es viele Unternehmen jedoch vorerst nur bei vereinzelten Pilotprojekten.

MobilBank startet Test für mobilPayment

MobilCom und LBBW mit ersten Testläufen für mobiles Bezahlen. Ende Juni 2001 hat die MobilBank ihren Beta-Test für mobilPayment gestartet. Getestet werden der technische Ablauf des Bezahlens via Handy (mobilPayment) sowie die Abrechnung der gekauften Produkte. Zusätzlich soll die Stabilität des Systems durch umfangreiche Testläufe geprüft und gefestigt werden.

EU-Förderung von Netzen zwischen Industrie und Forschung

IST-Programm der europäischen Union. Der Aufbau transnationaler Forschungskooperationen und hochleistungsfähiger Netze zwischen der europäischen Industrie und Forschungseinrichtungen ist ein wesentlicher Bestandteil des Programms Information Society Technologies (IST). Durch dieses Programm werden von der Europäischen Union Projekte aus dem Bereich der Informationstechnologie gefördert.

Neuer Studiengang IT-Management in Minden

Studiengang ist modular aufgebaut. Das Euro-Business-College baut in Minden einen neuen Studiengang im Bereich internationales IT-Management auf. Ab Oktober können sich 26 Studentinnen und Studenten in drei Jahren zu IT-Consultants ausbilden lassen. Mit dem neuen Studiengang hat das Euro-Business-College in enger Zusammenarbeit mit dem Softwarehaus AMADEE einen Studiengang entwickelt, der den Anforderungen des hochspezialisierten Arbeitsmarktes gerecht wird.
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Libro sichert Überleben durch Vergleich

Bankenkonsortium übernimmt krisengeschüttelten Online-Buchhändler. Die Mehrheitseigentümer der Libro AG - Telekom Austria AG, Unternehmens Invest AG und Deutsche Beteiligungs AG-Gruppe - die insgesamt 50 Prozent und eine Aktie an Libro halten, haben ihre Anteile in der heutigen Aufsichtsratssitzung an den Vertreter des Bankenkonsortiums, Dr. Gottwald Kranebitter (KPMG), abgegeben. Dieser verfügt über eine Finanzierungszusage von sofort 300 Millionen österreichischen Schillingen der Gläubigerbanken von Libro, womit die Eröffnung eines gerichtlichen Ausgleichsverfahrens und die Weiterführung des Unternehmens ermöglicht werden soll.

Immer mehr Online-Einkäufer in Deutschland

Global E-Commerce Studie von TNS Emnid. Nicht nur die Zahl der E-Commerce-Studien wächst beständig, sondern - wenn es nach TNS Emnid geht - auch die Zahl der Online-Einkäufer in Deutschland. Laut Studie soll sie in den vergangenen zwölf Monaten um 11 Prozent auf 28 Prozent gestiegen sein.

Amazon.com verkauft Software-Lizenzen für Unternehmen

Zurzeit nur in den USA. Amazon, der ehemalige Buchhändler, der langsam zum Vollsortimentswarenhaus mutiert, hat jetzt ein so genanntes Software Licensing Center eröffnet, in dem die Kundschaft Mehrfachlizenzen beliebter Softwareprodukte zu den üblichen Vorzugspreisen erwerben kann. Das Unternehmen License Online steuert die Mehrnutzer-Lizenztechnologie bei.

FDP: Gesetzentwurf zu E-Commerce zu kompliziert

Ablehnung des bisherigen Gesetzentwurfes seitens der FDP. In der ersten Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über rechtliche Rahmenbedingungen für den elektronischen Geschäftsverkehr erklärt der rechtspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Funke, dass man den Gesetzentwurf der Bundesregierung zum elektronischen Geschäftsverkehr auch unter die Überschrift "warum einfach, wenn es auch kompliziert geht" setzen könne.

IMHO: Internet-Einkauf mit Hindernissen

Lange Lieferzeiten und überdimensionale Verpackungen trüben den Online-Kauf. Das Einkaufen im Internet beschert einem etliche Vorteile, weil man unabhängig von Ladenöffnungszeiten ist, keine langen Wege zurückzulegen braucht und seine kostbare Zeit nicht an endlosen Kassenschlangen verplempert. Doch bis man letztendlich die online bestellte Ware in den Händen hält, erwartet einen oft so manches Abenteuer...

Focus Digital startet "einzigartige Findmaschine" Netguide

Prestige-Projekt von Focus Digital vor der Feuertaufe. Mit Netguide geht heute um 12 Uhr das als "Qualitätsportal" betitelte und mehrfach verschobene Prestige-Projekt der FOCUS Digital AG online. Alles andere als bescheiden betitelt Focus Digital Netguide die "Findmaschine der Zukunft", die neben Katalog und Suchfunktion Inhalte von Kooperationspartnern enthält.

Microsoft kündigt Mobile Information 2001 und CMS-Server an

Microsoft auf der Jagd nach dem Businessanwender. Microsoft hat auf der Tech Ed 2001 die Verfügbarkeit des Microsoft Mobile Information 2001 Server angekündigt. Der Applicationserver soll mobilen Anwendern Informationen aus dem Exchange Server anbieten. Die Beta des Mobile Information Server wurde schon im September 2000 veröffentlicht.

Tagung: Kauf im Internet bleibt Vertrauenssache

Online-Shopping weder bequem noch billig. Das Sorgenkind E-Commerce kommt in Deutschland nicht so in Schwung, wie man ursprünglich prognostizierte. Fehlt es an flankierenden Absicherungen durch Gesetze oder sind die Deutschen einfach zu ängstlich? Weder noch, so lassen sich die Ergebnisse einer Tagung der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg (TA-Akademie) zusammenfassen, auf der Vertreter großer Firmen und Betreiber von Online-Marktplätzen mit Wissenschaftlern und Verbraucherschützern über Für und Wider staatlicher Regulation im World Wide Web diskutierten.

VATM warnt vor vollautomatischer Internet-Überwachung

Wirtschaftsminister sagt weitere Gespräche mit der Wirtschaft zu. In einem Spitzengespräch mit Vertretern von Wirtschaft und Verbänden zum Thema "Partnerschaft Sichere Internet-Wirtschaft" hat der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Werner Müller, auf die Probleme hingewiesen, die mit der neuen geplanten Internetüberwachung auf Unternehmen und Bürger zukommen könnten.

Normierung von Geschäftsprozessen für E-Government im Gange

Initiative zur Entwicklung von öffentlich verfügbaren Spezifikationen. Eines der größten Probleme auf dem Weg zum virtuellen Rathaus ist das Fehlen gemeinsamer Standards und damit die unzureichende Kompatibilität der vielen bereits eingesetzten oder noch in der Entwicklung befindlichen Lösungen. So wurde das Problem der fehlenden Standards für Geschäftsprozesse in der öffentlichen Verwaltung zum Kernthema des am 3. und 4. Mai 2001 im DIN Deutsches Institut für Normung e.V. durchgeführten Workshops unter dem Titel "Vereinheitlichung kommunaler Geschäftsprozesse - Erarbeitung gemeinsamer Lösungen durch MEDIA@Komm".

Kongress zu E-Government in deutschen Kommunen

Mosdorf: Mehr Demokratie durch Bürgerkommune im Netz. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Siegmar Mosdorf, eröffnete in Esslingen den zweitägigen Kongress "Bürgerkommune im Netz". Im Mittelpunkt stehen die Präsentation und Diskussion neuer Ergebnisse des Leitprojekts MEDIA@Komm, das das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) seit anderthalb Jahren fördert.

E-Commerce-Software: Maßgeschneiderte Lösungen bevorzugt

Studie: Integrationsfähigkeit ist wichtigstes Kriterium. Trotz der negativen Entwicklung an den Aktienmärkten bleibt E-Commerce auch weiterhin ein großer Wachstumsmarkt. Von den massiven Investitionen und dem ständig breiteren Angebot im Bereich B2B profitiert in besonderer Weise der europäische Markt für E-Commerce-Software, so die Einschätzung der Unternehmensberatung Frost & Sullivan in einer neuen Analyse "The European E-Commerce Software Market" des Endanwendermarktes. Der Umsatz soll von 533,8 Millionen US-Dollar im Jahre 2000 auf 2,5 Milliarden US-Dollar im Jahre 2007 ansteigen.

eBay startet Online-Shops (Update)

eBay-Nutzer können nun eigene Shops auf eBay einrichten. Das Online-Auktionshaus eBay bietet nun Anbietern erstmals die Möglichkeit, eigene Shops zu eröffnen. Das bisher auf die US-Seiten von eBay begrenzte Angebot ermöglicht es, die Verkäufe als Auktionen oder auch mit festem Preis abzuwickeln.

DASIT - Prototyp für datenschutzkonforme E-Commercelösungen

Anonym einkaufen und bezahlen. Das man Datenschutz auch beim Einkaufen und Bezahlen im Internet gewährleisten kann, ist ein wesentliches Ergebnis des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Aktionsprogramms "Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhundert" geförderten Forschungsprojektes "DASIT - Datenschutz in Telediensten". Ein aus DASIT entstandener Prototyp für den B2C-Geschäftsverkehr wurde in Berlin vorgestellt.

Millionen von Europäern besuchen Reise-Sites

Jupiter MMXI: Reise-Sites in Europa erfolgreich. Innerhalb der letzten sechs Monate ist die Anzahl der Europäer, die Reise-Sites im Netz besuchen, auf fast 4 Millionen angestiegen, das zeigen die neuesten Ergebnisse von Jupiter MMXI. Die Anzahl der Besucher von Reise-Sites sei in den letzten sechs Monaten in den drei großen Märkten Deutschland, Großbritannien und Frankreich jeweils um knapp eine Million Besucher gestiegen.

GFK: Europäische E-Commerce-Märkte wachsen

77,7 Millionen Europäer nutzen monatlich das World Wide Web. Mit der dynamischen Ausweitung des WWW-Publikums stieg auch deren Nachfrage nach Einkaufsangeboten und Nutzungsmöglichkeiten von Dienstleistungen. Das ist das zentrale Ergebnis des gfk-webgauge, einer Studie, die im April und Mai 2001 in sechs europäischen Ländern durchgeführt worden ist.

Siemens lädt Prepaid-Handys per WAP, SMS oder Internet auf

Geld aufs Handy übers Netz. Der Siemens-Bereich Information and Communication Mobile hat für Mobilfunknetze den MoneyBeamer entwickelt, eine Applikation, mit der Mobilfunkbetreiber ihren Kunden anbieten können, Prepaid-Handy-Kontos flexibel über das Netz aufzuladen. Bisher müssen diese Mobiltelefonbesitzer in der Regel einen Gutschein kaufen und den darauf vermerkten Code am Handy eingeben.

T-Online, C&N und Preussag gründen Online-Reisebüro

T-Online Travel AG soll im zweiten Halbjahr 2001 starten. T-Online will zusammen mit den Touristikkonzernen C&N Touristic AG und Preussag AG ins Reisegeschäft einsteigen. Dazu gründet T-Online unter Beteiligung der beiden Gesellschafter ein Unternehmen für die Entwicklung, den Aufbau und Betrieb eines Online-Reisebüros im Internet. Unter dem Namen T-Online Travel AG soll das neue Unternehmen im zweiten Halbjahr 2001 an den Start gehen. T-Online wird 75,1 Prozent an T-Online Travel halten, C&N und Preussag jeweils 12,45 Prozent. C&N und Preussag stellen ihre touristischen Inhalte zur Verfügung.

Paysafecard - Prepaid-Karte fürs Internet-Shopping

Start-up aus Österreich bietet Paysafecard nun auch in Deutschland an. Das österreichische Start-up paysafecard.com Wertkarten AG startet seine Internet-Prepaid-Karte jetzt auch in Deutschland. Mit der Karte kann bei angeschlossenen Online-Shops anonym und sicher bezahlt werden. Erhältlich sind die Karten zunächst bei einigen Commerzbank-Filialen, in naher Zukunft aber auch über den Bertelsmann-Club sowie nach und nach in Tankstellen, Tabakgeschäften, Lotto-Annahmestellen und Internetcafés.

CyberProfit - Kein Geld mehr fürs Surfen?

CyberProfit AG stellt Insolvenzantrag. Die CyberProfit AG hat Ende letzter Woche beim Amtsgericht München die Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit beantragt. Das Unternehmen bot mit der "Cash-Machine" einen Dienst an, der Surfer für den Konsum von Online-Werbung bezahlte.

freenet.de übernimmt vitrado

Partnerprogramme sollen freenet stärken. Die freenet.de AG will so durch die Nutzung dieser Technologie und des Prozess-Know-how von vitrado die Abwicklung ihrer E-Commerce-Prozesse optimieren und so ihre E-Commerce-Aktivitäten forcieren.

MicroMoney - Prepaid-Karte für den Online-Einkauf

Telekom plant Micro-Payment-System. Die Telekom-Tochter Deutsche Telekom CardService GmbH will mit der Prepaid-Karte MicroMoney eine Bezahlung kleiner Beträge im Internet ermöglichen. So soll der Nachfrage nach inhaltlich hochwertigen Angeboten im Internet begegnet werden.

Siemens zeigt seine Vorstellungen von mobilen Anwendungen

Auf der Suche nach den Killerapplikationen. Siemens hat eine Reihe von so genannten Mobile Solutions vorgestellt, die das Unternehmen anbietet. Dazu gehörten standortbezogene Dienste (Location Dependent Services), mobile Portale, mobile Events, Instant-Messaging-Lösungen, Zahlungssysteme und Personal-Information-Management-Werkzeuge.

Dot-Com-Sterben: Studie über Marktaustritte und Insolvenzen

Nur sehr wenige Dotcoms werden übernommen. In einer Längsschnitt-Untersuchung hat das Projekt e-Startup.org an der European Business School (ebs) das Schicksal von 676 Venture-Capital-finanzierten Internet- und E-Commerce-Unternehmen über einen Zeitraum von zehn Monaten (1. Juli 2000 bis 1. Mai 2001) verfolgt. Die ermittelten Ausfallraten zeigen, dass die Konsolidierung im betrachteten Segment bisher stetig und mit vergleichsweise moderatem Tempo erfolgt ist. In den kommenden Monaten soll auf Grund der akuten Finanzierungsprobleme vieler Start-ups jedoch mit einer weiteren Zunahme der Zahl scheiternder Unternehmen zu rechnen sein, so die Studienautoren.

Deutsche sehen Entwicklung der Internetwirtschaft positiv

Forsastudie: Schnelle und günstige Web-Zugänge sind Voraussetzung für Wachstum. Allen Negativ-Meldungen zum Trotz schätzt die Mehrheit der Deutschen die Zukunft der Internet-Wirtschaft positiv ein und ist überzeugt davon, dass die Unternehmen innerhalb der nächsten zwei Jahre mit dem Web Geld verdienen können. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag von Online Today unter 1.001 Bundesbürgern.

Microsoft-Pläne für die 64-Bit-Windows-Plattform

Windows XP 64-Bit Edition kommt am 25. Oktober. Zusammen mit Intels Itanium soll die neue 64-Bit-Version von Windows erscheinen, das gab Microsoft jetzt bekannt. Die neue Betriebssystem-Version ist für Server und Workstations ausgelegt und richtet sich somit vor allem an Nutzer wissenschaftlicher und technischer Applikationen sowie die Bereiche E-Commerce und Unternehmensanwendungen.

Neues Signaturgesetz ab 22.05.2001 in Kraft

Wichtige Voraussetzungen für rechtsgültigen E-Commerce geschaffen. Ab dem 22.05.2001 tritt das "Gesetz über Rahmenbedingungen für elektronische Signaturen und zur Änderung weiterer Vorschriften" vom 16. Mai 2001 in Kraft. Das neue Gesetz ermöglicht ab sofort den europaweiten Einsatz elektronischer Signaturen.

MBA-Studiengang mit Schwerpunkt E-Commerce in Würzburg

Studiengebühren von 6.000 DM pro Semester. Am 1. Oktober 2001 startet an der Universität Würzburg der MBA-Studiengang "Business Integration". Er soll eine Kombination von Betriebswirtschaftslehre und Informationstechnologie für die Management-Weiterbildung bieten. Angesprochen sind Hochschulabsolventen mit mindestens dreijähriger Berufspraxis. Bewerbungen sind bis 16. Juli möglich.

RTL mit Internet-Sportwetten

Kooperation mit "Sportwetten Gera". Ab sofort können die User der RTL World im Internet auf Siege, Tore und Punkte echtes Geld setzen und, sofern das Glück ihnen hold ist, auch gewinnen. Zum Finale der UEFA Champions League zwischen dem FC Bayern München und dem FC Valencia in Mailand startet RTL Newmedia eine Kooperation mit Sportwetten Gera, einem privaten, staatlich konzessionierten Anbieter für Sportwetten. Über die RTL World können die User mit einem Mindesteinsatz von 3,- DM pro Wette auf ihre Lieblingsvereine setzen und bis zu 20.000 DM einstreichen.

Internet: ARD und ZDF mit 385 Millionen DM Investitionen?

Ministerpräsidenten beraten im Juni. Die öffentlich-rechtlichen Sender planen massive Investitionen im Online-Bereich. Die ARD veranschlagt 350 Millionen DM für 2001 bis 2004. Das ZDF plant 34,84 Millionen DM. Das geht aus internen Schreiben an die Ministerpräsidenten hervor, die dem Branchendienst "Der Kontakter" vorliegen.

Fujitsu-Siemens sponsert LinuxTag

Größte europäische Messe zum Thema Linux und Freie Software. In sechs Wochen öffnet der LinuxTag in Stuttgart seine Pforten. Zu der größten europäischen Messe zum Thema Linux und Freie Software werden rund 25.000 Besucher erwartet. Neuer Hauptsponsor des LinuxTages ist Fujitsu-Siemens.

Travel24.com kooperiert mit PrimusOnline

Travel24.com verkauft Reisen bei PrimusOnline. Das Online-Reisebüro Travel24.com und die Metro-Tochter PrimusOnline kooperieren. Ab sofort stellt Travel24.com unter dem Dach von PrimusOnline den kompletten Reiseservice zur Verfügung. In dem neuen Reiseshop auf www.PrimusReisen.de werden Buchungsmodule eingestellt, die Pauschal-, Charter- und Lastminute-Reisen vermitteln.

T-Online und Victoria Versicherung kooperieren

Private Altersvorsorge via Internet. T-Online und Victoria wollen gemeinsam im Bereich Finanzdienstleistungen für die private Altersvorsorge kooperieren. Unter foerderrente.de wurde dazu ein Angebot rund um das Thema private Altersvorsorge aufgebaut, in dem die Victoria Lebensversicherung ein speziell für die Rentenreform entwickeltes Produkt zur Rentenversicherung anbietet.

Bertelsmann legt BOL.com und Buchclubs zusammen

Zusammenlegung von Online- und Offlinevertriebskanälen. Die DirectGroup Bertelsmann, der Unternehmensbereich für die Endkundengeschäfte der Bertelsmann AG, führt in Europa und Asien ihre Endkundengeschäfte zusammen. Mit der Neuordnung der Unternehmen BOL.com und der Bertelsmann Buchclubs sollen Online- und Offline-Vertriebskanäle verbunden werden. Die BOL-Standorte Dänemark und Norwegen werden geschlossen. Über BOL Frankreich und Japan laufen noch Gespräche mit den jeweiligen Partnern.

T-Online-Chef will mehr kostenpflichtige Internet-Inhalte

w&v: T-Online erleidet massiven Einbruch der Werbeumsätze. Die Werbeumsätze des Internet-Serviceanbieters T-Online sind im ersten Quartal 2001 massiv eingebrochen, schreibt das Branchenblatt Werben und Verkaufen. Hauptgrund für die Entwicklung sei der reduzierte Werbeumsatz, den T-Online bislang mit seiner Konzernmutter Deutsche Telekom gemacht hatte, die etwa die Hälfte aller Banner bei T-Online schaltet.

Tower24: Drive-in-Stationen für E-Commerce-Bestellungen

Einkaufstürme für E-Commerce-Logistik. Nicht nur auf Grund der schnellen Bestellmöglichkeiten im E-Commerce erwartet der Kunde eine fast ebenso schnelle Auslieferung der bestellten Ware. Eine Herausforderung, bei der noch viele Versandhändler scheitern. Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund präsentiert auf der Messe "transport logistic" (15. bis 19. Mai) eine Lösung für die Schwachstelle "Auslieferung": den Tower24. Das System soll eine effektive Alternative zu teuren Lieferungen bis an die Haustür darstellen. Rund um die Uhr können Verbraucher dort die bestellten Waren abholen.

Bayern warnt vor Internetversandhandel von Arzneimitteln

Sozialministerin Stewens sieht derzeit unkalkulierbare Risiken. Derzeit unkalkulierbare Risiken sieht Bayerns Sozialministerin Christa Stewens im Internethandel von Arzneimitteln. Das Hauptrisiko online bestellter Arzneimittel läge in der unbekannten Herkunft und Zusammensetzung. Nach Mitteilung der WHO seien 10 Prozent der Arzneimittel im Versandhandel gefälscht, so die Ministerin. Schenke man Angaben in der Fachpresse Glauben, sind in Ländern wie Indien sogar 30 bis 50 Prozent der Arzneimittel Fälschungen, so Stewens weiter.

Markenartikelindustrie im Internet: der schlafende Riese

Markenartikelunternehmen nutzen das Internet kaum für den E-Commerce. Während die meisten Unternehmen nach Möglichkeiten der Vermarktung ihrer Produkte im World Wide Web suchen, hält sich die deutsche Markenartikelindustrie hier merklich zurück. Im Fokus der Markenartikelhersteller steht die größere Reichweite, die es mittels Präsenz im Netz zu erreichen gilt. Auch bei der eigenständigen Marke für die elektronische Welt agieren die Unternehmen verhalten. Die wenigsten nutzen die Möglichkeit, neben der Offline- auch eine Online-Marke für das Internet aufzubauen. Lediglich 17 Prozent der befragten Unternehmen haben darüber hinaus spezielle Preismodelle für den Online-Auftritt. Dies ergab eine Studie der Management- und IT-Beratung Cap Gemini Ernst & Young (CGE&Y) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Marketing-Management und -Forschung der European Business School. Befragt wurden mehr als 70 marktführende Konsumgüterhersteller in Deutschland.