Film-Download-Portal in2movies ist am Ende

Beschränkung auf Warner-Brothers-Palette verhinderte Erfolg

Das Film-Download-Portal in2movies ist am Ende. Wie das gleichnamige Hamburger Unternehmen, ein Joint Venture zwischen Warner Brothers Entertainment und der Bertelsmann-Tochter Arvato Mobile, heute seinen registrierten Kunden mitteilte, werde die Plattform am 11. Juni 2008 den Betrieb einstellen.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach einer turbulenten Betaphase ging in2movies mit Kauf- und Mietvideos im WMV-Format im Jahr 2006 in den Regelbetrieb. Wie Golem.de bei dem Technikanbieter Arvato Mobile erfahren hat, sieht man dort mehrere Gründe für das Scheitern des Gemeinschaftsunternehmens. So hatte man mit Warner Brothers nur ein großes Filmstudio im Boot. Weitere Content-Hersteller wie Buena Vista Pictures, DreamWorks, Fox Film, Sony Pictures, Touchstone oder Universal Studios wurden so eher abgeschreckt. "Filmfans suchen aber in Download-Portalen nicht nach den Studios, sondern nach Titeln", hieß es. Weitere Probleme habe die technische Beschränkung der Kauffilme auf den PC gemacht. Der Filmgenuss im Wohnzimmer erfordert damit einen Windows-PC oder einen zum Windows-DRM kompatiblen Netzwerkplayer.

Zudem waren die Kaufdownload-Filme ("Download-to-Own") bei in2Movies fast genauso teuer wie die hübsch verpackten Kaufversionen auf DVD - und dennoch an den Windows-PC gekettet. Das Brennen als Spielfilm-DVD zwecks Abspielen auf herkömmlichen DVD-Playern bot in2Movies bisher nicht. Was mit den verkauften Filmlizenzen nun passiert, war noch nicht in Erfahrung zu bringen. Anders als bei DVDs, HD-DVDs oder Blu-ray-Discs droht DRM-geschützten Downloads oft noch das Aus, sobald die Lizenzierungsserver nicht mehr erreichbar sind und die Kunden stehen so im Regen. Das zeigte sich erst kürzlich für Kunden des von Microsoft eingestellten MSN Music.

Arvato Mobile wird die Download-Technologie für Filme weiter als herstellerneutrales White-Label-Produkt am Markt anbieten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


PowerPoster 29. Mai 2008

ich brauch keinen 100 millionen budget film ich brauch filme mit 100 millionen guten...

o.O .. O.o 29. Mai 2008

Naja, wohl eher nicht. Bzw. kauft man dann das Recht, den Film so lange schauen zu...

Smurf 29. Mai 2008

"Filmfans suchen aber in Download-Portalen nicht nach den Studios, sondern nach Titeln...

DasIstDasEnde! 29. Mai 2008

DAS IST DAS ENDE!!!!!!!!!!! WIRKLICH JUNGS !!!!!11



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /