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Einkauf bei Amazon: Nicht für jeden
Einkauf bei Amazon: Nicht für jeden (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Viele Rücksendungen: Amazon-Prime-Kunde erhält Kontensperrung

Einkauf bei Amazon: Nicht für jeden
Einkauf bei Amazon: Nicht für jeden (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Einem Amazon-Prime-Kunden aus Berlin, der viel Kinderkleidung zurückschickte, ist das Konto gesperrt worden. Auch seine Frau darf nicht mehr bei Amazon einkaufen. Ab welcher Anzahl an Rücksendungen ein Konto gesperrt wird, sagt der Konzern nicht.

Wegen einer "außergewöhnlich hohen Anzahl" zurückgesandter Artikel hat Amazon das Konto eines Berliner Kunden geschlossen. Das berichtet der Express. In einer E-Mail zur endgültigen Kontenschließung hieß es laut dem Bericht: "Nach eingehender Überprüfung haben wir festgestellt, dass Sie unberechtigt Artikel reklamiert haben. Wie angekündigt, können wir daher zukünftig leider keine weiteren Bestellungen entgegennehmen und schließen Ihr Amazon.de-Konto mit sofortiger Wirkung." Auch das Konto seiner Frau wurde gesperrt.

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Der gesperrte Prime-Kunde Uwe R. erläuterte dem Express: "Ich habe fünf Kinder. Wenn ich für sie Kleidung kaufte, habe ich natürlich in verschiedenen Größen bestellt, das zurückgeschickt, was nicht passte." Amazon lehnt es ab, Angaben dazu zu machen, ab welcher Anzahl an Rücksendungen ein Konto gesperrt wird. Unternehmenssprecher Daniel Kälicke sagte Golem.de auf Anfrage: "Zu einer Kontosperrung kommt es nur bei Übereinstimmung verschiedener elementarer Kriterien eines Kontos mit einem Kundenkonto, bei dem es berechtigte Gründe für eine Kontoschließung gibt. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir aus Datenschutzgründen den Grund der Sperrung einzelner Kundenkonten nicht nennen können."

Amazon darf das

Der IT-Anwalt Christian Solmecke hatte Golem.de zu ähnlichen Fällen im Jahr 2013 erklärt, dass auch beim Online-Shopping der Grundsatz der Privatautonomie gelte. Das bedeute, dass Amazon selbst entscheiden darf, mit welchen Kunden Verträge abgeschlossen werden sollen.

Andererseits dürfe Kunden, die von ihrem Rückgaberecht Gebrauch machen, nicht ohne weiteres das Konto gesperrt werden, selbst wenn sie übermäßig viele Artikel zurückschicken. "Dies hätte sonst eine Aushöhlung des gesetzlichen Widerrufsrechts zur Folge. So könnten Kunden aus Sorge vor Sperrung des Accounts von der Rücksendung von Artikeln abgehalten werden, obwohl ihnen dieses Recht gesetzlich zusteht. Eine solche Situation würde nicht dem Willen des Gesetzgebers entsprechen."

Zu berücksichtigen sei jedoch, dass Amazon über das gesetzliche Widerrufsrecht hinaus freiwillig ein weitergehendes Rückgaberecht einräumt. So dürften Artikel im Rahmen der sogenannten Rücksendegarantie innerhalb von 30 Tagen zurückgesandt werden.


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crazypsycho 08. Mai 2016

Ich hauptsächlich, weil ich nicht genau weiß, wie es an mir aussieht (so wie bei den...

crazypsycho 06. Mai 2016

Nur geht es ja bei dem Betroffenen hier, wohl um Kleidung. Da ist nichts falsches dabei...

crazypsycho 06. Mai 2016

Ja der Service bei Amazon ist schon gut. Aber Klamotten sollte man dort nicht bestellen...

crazypsycho 06. Mai 2016

Dies wäre für den Händler aber teurer. Denn so muss der Versandweg dreimal erfolgen...

crazypsycho 06. Mai 2016

Dann musst du aber auch in Textverständnis eine 6 akzeptieren :-) Ich habe geschrieben...



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