Guggenheim-Museum steigt in Digitalbilderhandel ein
Neben seinen bisherigen Allianzen mit der Eremitage in Sankt Petersburg und dem Kunsthistorischen Museum in Wien will er dazu auch neue Partnerschaften schließen, so der Spiegel. Verhandelt wird etwa mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe und der Graphischen Sammlung Albertina in Wien. Zum Kreis der Investoren gehört unter anderem die japanische Internet-Holding Softbank.
Bei dem Online-Projekt, sagt Krens, handele es sich auf keinen Fall um ein kurzfristiges Experiment. Vielmehr wolle er sein Haus mit "besonders starken Partnern" und einem "anspruchsvollen Angebot" auf die Zukunft vorbereiten. Er sei sich sicher, so Krens, "dass sich das Internet weiter rasant entwickeln wird".
In der Vergangenheit wurde der Museumschef für seinen Expansionsdrang und seine wirtschaftsnahe Museumspolitik regelmäßig gerügt. Das Museum hat in den vergangenen Jahren Filialen in New York, Bilbao und Berlin eröffnet. Im September folgt ein Ableger in Las Vegas, und vor wenigen Monaten wurde ein weiteres Neubauprojekt für New York vorgestellt.
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