Golem-Wochenrückblick Apple hat diese Woche gleich drei neue Betriebssysteme vorgestellt. Googles Android M hat uns mit vielen Neuerungen überrascht. Und auf der Anga Com 2015 haben wir uns interessante Diskussionen zwischen Kabelnetzbetreibern angehört. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Die Sony Cybershot DSC-RX100 IV ist die nun vierte Version einer Kompaktkameraserie, die mit kleinem Gehäuse und großem Sensor begeistert. Das neue Modell besitzt einen 1-Zoll-Sensor mit 20,1 Megapixeln in Stacked-Bauweise, der ein eigenes DRAM-Modul hat und besonders schnell arbeitet.
Sony hat mit der A7R II eine Systemkamera vorgestellt, die hinsichtlich ihrer Auflösung alles Bisherige bei Spiegellosen in den Schatten stellt: 42,4 Megapixel kann der Vollformatsensor aufnehmen - mit bis zu ISO 102.400. Günstig wird die Kamera aber nicht.
Ultraschneller Autofokus, ein Vollformatsensor und ein Objektiv mit Festbrennweite: Mit dem neuen Q-Modell will Leica eine ungewöhnliche Nische besetzen. Langfristig könnte eine ganze Serie rund um die neue Kamera entstehen.
Die TTR-SB Seawolf von TTRobotix ist ein kleines U-Boot, das ferngesteuert Aufnahmen von der Unterwasserwelt machen kann und eine Gopro Hero 3 oder Hero 4 im Bug trägt. Das orangefarbene Gefährt kann sogar Live-Feeds senden.
Easyjet will seine Verkehrsflugzeuge mit Drohnen auf Beschädigungen kontrollieren - zum Beispiel nach Blitzeinschlägen. Bisher müssen Prüfingenieure die Flugzeuge visuell kontrollieren. Das dauert Easyjet zu lange.
Gopro hat mit der Hero+ LCD eine Actionkamera vorgestellt, die preislich zwischen dem Einsteiger- und dem Mittelklassemodell liegt. Erstmalig wurde ein Touchscreen eingebaut.
Google hat mit Jump eine Plattform für VR-Inhalte vorgestellt, die aus Hard- und Software besteht, mit denen Anwender und Unternehmen künftig Videos für Computerbrillen herstellen sollen. Herzstück sind Kamerahalterungen, mit denen zum Beispiel 16 Gopro-Actionkameras die Umgebung rundum abfilmen.
Gopro verkauft bisher nur Actionkameras und Zubehör, doch das ist dem Unternehmen nicht mehr genug. Statt auf eine einzelne Produktkategorie zu setzen, sollten bald auch Gopro-Drohnen angeboten werden, kündigte Firmenchef Nick Woodman an.
Die meisten Flugdrohnen für Privatnutzer sind Quadcopter und damit beim Transport recht unhandlich. Sprite erinnert mit ihrem stabförmigen Aussehen eher an eine Thermoskanne und verfügt über nur zwei übereinander liegende, einklappbare Rotoren.
Panasonic bringt mit der G70 eine neue Systemkamera mit 4K-Videoaufzeichnung auf den Markt. Sie füllt die Lücke zwischen der Bridge-Kamera FZ1000 und der GH4. Fotos kann sie mit bis zu 16 Megapixeln aufnehmen, doch schneller ist sie bei halbierter Auflösung.
Die Universität Washington und Google haben einen Algorithmus entwickelt, der aus Tausenden perspektivisch unterschiedlichen Fotos eine Zeitrafferaufnahme errechnet. Dank Stabilisierung und Perspektivkorrektur wirken die Aufnahmen wie von einem festen Standpunkt aufgenommen.
Fujifilm hat mit der X-T10 eine spiegellose Systemkamera im Stil der hochgelobten X-T1 veröffentlicht, die deutlich günstiger und kleiner ist. Wer mit geringen Abstrichen beim Gehäuse leben kann, muss dennoch nicht auf die gewohnte Bildqualität verzichten.
Das Selbstporträt beim Sport, aufgenommen aus der Luft: Die Lily Camera wird vom Nutzer in die Luft geworfen, sie folgt ihm und filmt ihn von oben. Dennoch sagen die Entwickler, Lily sei keine Drohne. Ist sie aber doch - irgendwie.
Wie gefährlich ist es, mit beschreibbaren USB-Sticks und SD-Karten Fotos und Dateien ausdrucken zu lassen? Golem.de hat zusammen mit dem Sicherheitsunternehmen Kaspersky getestet, ob auch Windows-XP-Terminals ohne Virenscanner sicher sind.
Forscher des MIT und von Google haben eine Möglichkeit entdeckt, Spiegelungen auf Fensterscheiben aus Fotografien zu entfernen. Dabei nutzen sie die Tatsache, dass Reflexionen auf Fenstern meist doppelt dargestellt werden.
Mit der Retrokamera OM-D E-M5 Mark II will Olympus bis zu 40 Megapixel aufnehmen, obwohl der Sensor nur 16 Millionen Bildpunkte hat. Spitzenleistungen werden auch dem Bildstabilisator und dem Autofokus nachgesagt. Wir haben uns das Gerät im Langzeittest angesehen.
Im Dunkeln zu sehen ist ein Menschheitstraum, den moderne Technik auf zweierlei Weise erfüllen kann. Entweder wird das Restlicht verstärkt oder Wärmestrahlung sichtbar gemacht. Ein neues Nachtsichtgerät von BAE Systems kann beides, doch der militärische Einsatz hat seine Tücken.
Re:publica2015 Journalismus verschmilzt mit virtueller Realität: Die Emblematic Group versucht, den Zuschauer so nah an das Geschehen wie möglich zu führen - und schafft dafür eigens virtuelle Umgebungen.
Leica hat eine neue Schwarzweiß-Kamera in Form der M Monochrom (Typ 246) vorgestellt, die nun 24 Megapixel aufnehmen kann. Die Kamera soll durch den Wegfall des Tiefpassfilters besonders gute Bilder machen.
Der Telepräsenzroboter Dora arbeitet mit einem Oculus Rift zusammen und soll so dem Träger des VR-Headsets das Gefühl vermitteln, vor Ort zu sein. Mit seinen Sensoren überträgt der Roboter Seh- und Höreindrücke, Bewegungen des Anwenders soll er künftig fast ohne Latenz übermitteln.
Pixium Vision will mit einem Augenimplantat Menschen, die ihr Augenlicht verloren haben, eine geringe Sehleistung zurückgeben. Dabei wird ein Chip hinter der Retina implantiert, der als Bildsensor fungiert und den Sehnerv stimulieren soll. Seinen Betriebsstrom gewinnt er durch Licht.
Auf Ebay ist ein seltenes Objektiv versteigert worden, das eine Brennweite von 2.540 mm bei einer sehr hohen Lichtstärke von f/8 aufweist. Das Jonel 100 soll von der Nasa verwendet worden sein, um Raketenstarts mit einer Hochgeschwindigkeitskamera aufzunehmen.
Die Tomtom Bandit ist eine Actionkamera mit Bewegungssensoren und einem GPS-Modul. Außerdem verfügt sie über einen integrierten Medienserver und Videoschnittfunktionen. Wird ein damit verbundenes Smartphone geschüttelt, wird der geschnittene Film erstellt.
Das Startup Light arbeitet an einem Kamera-Konzept für Smartphones, das das Digitalzoom ablösen soll: Statt eines soll die Light-Kamera mehrere Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten verwenden. Jetzt steigt Foxconn bei dem Projekt ein.
Ricoh hat mit der Pentax K-3II eine neue DSLR vorgestellt, die mit einem beweglichen 24-Megapixel-Bildsensor ausgerüstet ist, der nicht nur zur Stabilisierung genutzt wird, sondern auch für echte RGB-Aufnahmen.
Zeiss hat zwei Objektive für Sonys Vollformat-Systemkameras vorgestellt, die unter der neuen Marke Batis fimieren. Wichtigste Neuerung der lichtstarken Festbrennweiten ist ein OLED-Display, das die Entfernung der Fokusebene sowie die Schärfentiefe anzeigt.
Sony hat jetzt auch in Deutschland den kleinen Camcorder FDR-AX33 vorgestellt. Er kann 4K-Videos mit einer Bitrate von 100 Mbit/s im XAVC-S Format aufnehmen und Videos schon in der Kamera schneiden, außerdem bietet er Bildstabilisierung.
Fujifilm hat ein neues Weitwinkelobjektiv mit einer Brennweite von 16 mm für seine spiegellosen Systemkameras vorgestellt. Besonders seine Lichtstärke von f/1,4 dürfte für viele Fotografen interessant sein.
Warum nimmt eine Digitalkamera mit viel Mühe Licht auf, nutzt jedoch nicht einmal einen kleinen Teil davon, um eine Solarzelle zu betreiben? US-Forscher haben sich dieser Frage angenommen und eine selbstversorgende Videokamera entwickelt.
Apple hat mit Linx ein Unternehmen mit einer speziellen Kameratechnik übernommen. Sie baut auf mehreren Sensoren auf und funktioniert ähnlich wie das Facettenauge eines Insekts. Damit lassen sich flachere Kameras bauen, die Tiefeninformationen aufzeichnen.
Panasonics Action-Kamera HX-A1 mit einem Gewicht von 45 Gramm erinnert an eine Taschenlampe. Das stabförmige Gehäuse kann an einem Stirnband getragen und durch einen Zusatzakku verlängert werden.
Olympus hat mit der Tough TG-4 eine widerstandsfähige Kompaktkamera vorgestellt, die mit einem - bei dieser Kategorie eher seltenen - lichtstarken Objektiv ausgerüstet ist. Ohne Zusatzgehäuse kann sie bis 15 Meter tief tauchen. Besonders interessant ist ihr Makromodus.
Garmin baut nicht nur Fitnessuhren und Navigationsgeräte, sondern hat auch eine Actionkamera im Sortiment. Die erhält nun gleich zwei Nachfolger in Form der Virb X und der Virb XE. Besonders interessant ist die Datenintegration von internen und externen Sensoren.
Die Canon XC10 besitzt ein fest eingebautes 10-fach-Zoom, filmt in 4K und macht mit ihrem 1 Zoll großen Sensor auch Fotos mit 12 Megapixeln. Bis hierhin liest sich die technische Beschreibung wie die einer normalen Bridgekamera. Doch Canon will 2.000 Euro für ein Gerät, das nicht einmal einen richtigen Sucher besitzt.
Einen 3D-Scanner im Miniaturformat haben Forscher in den USA entwickelt. Der Sensor erfasst nicht nur das Aussehen, sondern auch die räumlichen Daten eines Objekts. Er könnte künftig sogar in Smartphones integriert werden.
Nikon hat mit der 1 J5 eine neue Systemkamera mit einem 20,8-Megapixel-Sensor vorgestellt, die nicht nur Fotos, sondern auch Videos in 4K aufnehmen kann, allerdings nicht mit einer flüssigen Bildrate. Serienaufnahmen können mit bis zu 20 Bildern pro Sekunde geschossen werden.
Phase One Industrial hat mit der iXU 180 eine vergleichsweise kleine Kamera für Drohnen vorgestellt, die mit einem Mittelformatsensor ausgerüstet ist und Fotos mit 80 Megapixeln aufnehmen kann. Mit kleinen Hobbydrohnen wird sie - einmal abgesehen vom Preis - allerdings nicht abheben.
Adaptalux ist ein Beleuchtungssystem für die Makrofotografie, das mit mehreren flexiblen Leuchten ausgerüstet ist, die punktgenau das Licht platzieren können. Diverse Aufsätze ermöglichen die Erweiterung des Einsatzspektrums. Wer will, kann das Projekt unterstützen.
Apple hat in den USA ein Patent erhalten, das eine Smartphone-Kamera beschreibt, bei der nicht ein Bildsensor verbaut ist, sondern gleich drei. Zentrales Element ist ein Prisma, mit dem das Licht in seine Grundfarben aufgeteilt und auf die einzelnen Sensoren gelenkt wird.
Manfrotto hat drei unterschiedlich helle LED-Lampen vorgestellt, die über einen eingebauten Lithium-Ionen-Akku ungefähr eine Stunde betrieben werden. Sie werden über USB aufgeladen und sollen beim Filmen und Fotografieren die Umgebung erhellen.
Cptech hat mit dem Uno ein Holster für kleine Kameras entwickelt, das direkt am Gürtel befestigt wird. Die Systemkamera lässt sich mit Hilfe eines Adapters einstecken und arretiert sich selbst. Dadurch soll ein Herunterfallen ausgeschlossen werden.
Auf Kickstarter macht eine winzige Kamera Furore, die gerade einmal 5 x 5 x 2,5 cm groß ist und mit einem Saugnapf befestigt wird. Die Bild- und Videoaufnahme der Podo wird über ein iPhone oder Android-Gerät gesteuert.
Atomos hat ein großes Software-Update für seinen externen 4K-Rekorder Shogun vorgestellt, durch das 3D-Lookup-Tables sowie die Formate Avi DNxHR und DNxH unterstützt werden. Für Filmemacher, die alte Ausrüstung weiternutzen wollen, wurde eine 4K-Downscaling-Funktion auf Full-HD integriert.
Der Filterhersteller Novo will eine Reihe von Objektivvorsätzen aus Materialien vorstellen, die bislang vornehmlich in der Smartphone- und Uhrenindustrie eingesetzt wurden. Sie sollen extrem dünn, aber dennoch widerstandsfähig sein.
Cebit 2015 Einen 3D-Scanner zum Selbstbauen stellen zwei Wissenschaftler aus Kaiserslautern vor: Sie haben eine Software entwickelt, die zwei Kameras und einen Beamer steuert, um 3D-Scans zu erstellen.
Youtube kann nun Panorama-Videos abspielen, in denen sich der Anwender umsehen kann. Solche Videos können nur mit speziellen Kameras aufgenommen werden, von denen einige demnächst auf den Markt kommen.
Auf den ersten Blick sieht die neue Olympus Stylus SH-2 aus wie Opas Kamera: silber-metallenes Gehäuse, schwarzes Leder, eine Umhängetasche und ein breiter Trageriemen. Doch im Inneren steckt neue Technik und ein weitreichendes Objektiv.
Sony hat eine Reihe neuer Objektive für 35-mm-Digitalkameras sowie vier Konverter vorgestellt, mit denen aus einem Weitwinkelmodell ein Fisheye oder ein Ultraweitwinkel gemacht wird.