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Pentax K-3 II: DSLR soll durch Schiebesensor bessere Bilder machen

Ricoh hat mit der Pentax K-3II eine neue DSLR vorgestellt, die mit einem beweglichen 24-Megapixel-Bildsensor ausgerüstet ist, der nicht nur zur Stabilisierung genutzt wird, sondern auch für echte RGB-Aufnahmen.

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Pentax K-3 II
Pentax K-3 II (Bild: Ricoh)

Die Pentax K-3II ist eine neue Spiegelreflexkamera von Ricoh, die mit einem 24-MP-CMOS-Sensor mit Bildstabilisierung und ohne Tiefpassfilter ausgerüstet ist. Der Bildstabilisator ist mit drei Gyrosensoren ausgerüstet, um Verwacklungen in alle Richtungen zu erkennen und auszugleichen.

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Die Kamera beherrscht im Gegensatz zum Vorgängermodell eine sogenannte Pixel Shift Resolution, wobei der Sensor nach der ersten Aufnahme um einen Pixel nach rechts, nach einer erneuten Aufnahme nach unten und dann nach links verschoben wird. Dadurch sollen die Bildschärfe und Farbdynamik erhöht sowie nur ein geringes Rauschen erzeugt werden. Verwunderlich ist, dass Ricoh nicht wie Olympus bei der OM-D E-M5 Mark II den fein verschiebbaren Sensor verwendet, um aus mehreren Bildern ein Foto mit einer Auflösung zu erzeugen, die über der des Sensors liegt.

  • Pentax K-3 II (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-3 II (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-3 II (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-3 II (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-3 II (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-3 II (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-3 II (Bild: Ricoh)
  • Pentax K-3 II (Bild: Ricoh)
Pentax K-3 II (Bild: Ricoh)

Der Pixel-Shift-Modus kann wie bei Olympus bei der Pentax-Kamera nur bei unbeweglichen Motiven genutzt werden. Auch einen Tiefpassfilter spart Ricoh für eine höhere Bildschärfe ein. Sollte dennoch einmal ein Moiré-Muster entstehen, kann es durch den während der Aufnahme leicht vibrierenden Sensor bekämpft werden.

Die Kamera besitzt einen RGB-Belichtungsmesser mit 86.000 Pixel und kann maximal bei ISO 51.200 arbeiten. Neben Fotos lassen sich auch Filme in Full-HD in H.264 Codec aufnehmen. Der Autofokus arbeitet mit 27 Messfeldern, darunter 25 Kreuzsensoren. Die Kamera beherrscht Serienaufnahmen mit 8,3 Bildern pro Sekunde, wobei bis zu 60 JPEGs oder 23 Rohdatenbilder hintereinander gespeichert werden.

Die Kamera ist bei Verwendung passender Objektive wetterfest und verträgt auch starken Regenfall oder Schnee.

Auf der Rückseite befindet sich ein 3,2 Zoll großes Display mit 1,037 Millionen Bildpunkten, das kratzfest und mit einer Antireflexvergütung versehen sein soll.

Die Pentax K-3II bietet zwar zwei SD-Kartenschlitze und eingebautes GPS, doch ein kleiner Aufklappblitz ist nicht mehr vorhanden. Über eine eingesteckte SD-Karte mit WLAN lässt sich die Pentax K-3II fernsteuern. Dazu kommen ein USB-3.0- und ein HDMI-Anschluss.

Das Gehäuse wiegt 700 Gramm ohne Akku und misst 131,5 x 102,5 x 77,5 mm. Die Pentax K-3 II soll ab Ende Mai 2015 für rund 1.000 Euro erhältlich sein. In Kombination mit dem Objektiv DA 18-55mm WR kostet die Kamera rund 1.100 Euro und zusammen mit dem DA 16-85mm WR-Objektiv wird die K-3 II für rund 1.500 Euro verkauft.



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Der Spatz 24. Apr 2015

Ist halt ein Männer-Klappspiegel :-)


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