Kameragespickte Autos: Ford schaut um die Ecke
Die Kamerainitiative von Ford(öffnet im neuen Fenster) soll der Fahrsicherheit dienen und dem Autofahrer ein umfassendes Bild des Verkehrsgeschehens bieten. Zunächst wird die zweite Generation des Ford S-Max, die ab Herbst 2015 in Deutschland erhältlich ist, mit einer Frontkamera bestückt, die mit der Funktion Split-View versehen ist. Die Kamera übermittelt ihr Bild auf das dreigeteilte Fahrerdisplay und erfasst einen 180-Grad-Blickwinkel. Durch die Dreiteilung soll der Nutzer besser erkennen, wo sich im Zweifelsfall ein Hindernis befindet. Der Aufpreis liegt bei rund 900 Euro, wobei parallel auch eine Rückfahrtkamera eingebaut wird, die sich beim Einlegen des Rückwärtsgangs einschaltet.
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Die Split-View-Kamera erlaubt es in engen Kreuzungen oder bei Ausfahrten, früh um die Ecke zu schauen. So muss der Fahrer nicht erst in den Gefahrenbereich hineinstoßen. Die Kamera ist auch beim Ford Galaxy als Zubehör bestellbar und wird mit einer Wasserdüse gereinigt, wenn die Scheibenwaschanlage aktiviert wird. Bei seinen SUVs, die Ford weltweit verkauft, sollen die Kameras ab 2020 angeboten werden.
Der neue Pickup(öffnet im neuen Fenster) soll gar sieben Kameras erhalten, um zum Beispiel auch das Geschehen rund um einen Anhänger beobachten zu können, was beim Rangieren sinnvoll sein kann.
Beim großen F-150(öffnet im neuen Fenster) des Modelljahres 2016 sind fünf Kameras verbaut, die in den Außenspiegeln sowie vorne und hinten angebracht sind. Sie erlauben zusammen eine 360-Grad-Sicht. Der Innenspiegel ist ebenfalls mit einer Kamera versehen worden, die nach vorne blickt und für die automatische Fernlichtregulierung und den Spurhalteassistenten verwendet wird. Dieses Bild sieht der Fahrer allerdings nicht in seinem Display.
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