• IT-Karriere:
  • Services:

Explorer: Ballkamera für Polizei und Feuerwehr kommt im Juli

Bounce Imaging will im Juli 2015 seine ersten Ballkameras für Einsatzkräfte auf den Markt bringen. Die Wurfkamera erstellt mit sechs Kameras ein Panoramabild von unzugänglichen oder gefährlichen Gebieten, das sofort an einem Smartphone oder Tablet angesehen werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Ballkamera Explorer erscheint diesen Sommer.
Die Ballkamera Explorer erscheint diesen Sommer. (Bild: Bounce Imaging/Screenshot: Golem.de)

Das US-Unternehmen Bounce Imaging wird im Juli 2015 seine Wurfkamera Explorer auf den Markt bringen, wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT) mitteilt. Die Kamera ist in etwa so groß wie ein Softball und lässt sich dank militärischem Schutzstandard bis zu einem gewissen Grad unbeschadet in unzugängliche oder gefährliche Bereiche werfen.

Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
  2. GK Software SE, Schöneck/Vogtland, Hamburg, St. Ingbert, Pilsen (Tschechien)

Mit Hilfe von insgesamt sechs monochromen Kameras, die Bilder im RAW-Format an einen einzelnen Bildsensor schicken, werden mehrere Bilder in der Sekunde geschossen, die anschließend zu einem Panoramabild zusammengesetzt werden. Dieses kann über ein Android-Smartphone oder -Tablet sofort angeschaut werden. Die Übertragung erfolgt dabei über ein eingebautes WLAN-Modul und soll 20 Meter weit reichen.

  • Die Ballkamera Explorer von Bounce Imaging (Bild: Bounce Imaging)
  • Ausschnitt eines Panorama-Bildes der Explorer auf einem Smartphone (Bild: Bounce Imaging)
  • Die Explorer im Einsatz (Bild: Bounce Imaging)
  • Auf Nachfrage gibt es die Kamera auch in Neonorange. (Bild: Bounce Imaging)
Die Ballkamera Explorer von Bounce Imaging (Bild: Bounce Imaging)

Die Ballkamera wird seit 2012 entwickelt und richtet sich an Einsatzkräfte im Polizei- oder Rettungsdienst. Mit der Explorer können beispielsweise Polizisten einen Einblick in unübersichtliche Räume bekommen, um potentielle Gefahren auszukundschaften. Dank der eingebauten LEDs soll der Explorer auch in dunkleren Umgebungen Bilder machen können. Die Akkulaufzeit soll bei aktiviertem Blitz 30 Minuten betragen, der Akku kann gewechselt werden.

Auch mit Infrarotlicht erhältlich

Die Ballkamera gibt es auch in einer "Tactical Edition", in der die weißen LED-Lichter durch Infrarotlampen ersetzt werden. Damit macht der Explorer auch in komplett dunklen Umgebungen Fotos. Eingesetzt werden soll dies wiederum von Polizisten, aber auch von Rettungskräften, die etwa verletzte Personen in Häusern ohne Licht suchen.

100 Explorer sollen dem MIT zufolge an Polizeikräfte in den USA ausgeliefert werden. Die Standardversion der Wurfkamera kostet 1.500 US-Dollar, für die taktische Variante mit Infrarotlicht müssen Käufer 2.500 US-Dollar bezahlen. Zu diesem Preis kommt üblicherweise noch die Mehrwertsteuer, die in den einzelnen US-Staaten unterschiedlich ist.

Die Stitching-Technologie, mit der aus den Einzelbildern in Sekundenbruchteilen ein Panorama zusammensetzt wird, will Bounce-Imaging-CEO Francisco Aguilar auch abseits seines Projektes vermarkten. Er könne sich die Verwendung bei Drohnen, Smartphones oder im Spielebereich vorstellen, sagte er dazu.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 11,99€
  2. (u. a. Sniper Ghost Warrior 3 - Season Pass Edition für 4,99€, Sherlock Holmes: The Devil's...
  3. 17,99€

non_sense 29. Jun 2015

Sieht man beim SEK wohl anders: 109 Schüsse aus Notwehr?

Zyrox 29. Jun 2015

Das Teil bringt dir aber nicht lange was, außer du möchtest die Bilder wirklich nur in...


Folgen Sie uns
       


Mini-PCs von Asus, Apple und Zotac im Test - Fazit

Wir haben uns den Mac Mini und zwei Alternativen von Asus und Zotac angesehen. Es ist interessant, wie leistungsfähig die Kontrahenten sind.

Mini-PCs von Asus, Apple und Zotac im Test - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /