Quadcopter: Gopro will Drohnen verkaufen

Auf eine einzelne Produktkategorie zu setzen, kann für ein Unternehmen gefährlich werden, wenn Wettbewerber auftauchen, die günstiger oder besser sind, oder das Kundeninteresse abflacht. Das will Gopro mit seinen Actioncams nicht und setzt auf Diversifizierung.
Unternehmenschef Nick Woodman kündigte auf der Code Conference an, dass das börsennotierte Unternehmen in der ersten Jahreshälfte 2016 einen Quadcopter auf den Markt bringen wolle – natürlich mit einer Actionkamera an Bord. Entsprechende Gerüchte hatte es schon Ende 2014 gegeben, doch eine offizielle Ankündigung stand noch aus.
Die Drohne sei das ultimative Gopro-Accessoire, sagte Woodman laut einem Bericht von The Verge(öffnet im neuen Fenster) . Durch die Nachfrage nach Drohnen würden auch beträchtliche Mengen Gopros verkauft – es sei also logisch, auch die Drohnen selbst anzubieten, argumentiert der Manager.
Technische Daten wurden noch nicht genannt. Betont wurde allerdings, dass es sich um Consumer-Geräte handeln werde, was den Preisrahmen abstecken dürfte. Teurer als die Konkurrenzmodelle von DJI und Parrot dürfte die Drohne kaum werden. Die einfache Parrot Bebop kostet rund 500 Euro.
Zudem will Gopro eine ballförmige Halterung für sechs seiner Actionkameras(öffnet im neuen Fenster) anbieten, die dann eine Rundumaufnahme erlauben. Das Unternehmen hatte zur Auswertung dieser Aufnahmen das Unternehmen Kolor übernommen, das sich auf Software für Panoramafilme spezialisiert hat.



