Adaptalux: Lichtschwanenhälse sollen winzige Fotodetails ausleuchten

Adaptalux wird über Kickstarter finanziert und besteht aus der Basiseinheit Control Pod, in die die Lichtquellen eingesteckt werden. Diese besitzen an ihrem vorderen Ende eine dimmbare LED mit 165 Lumen, die beim weißen Modell eine Farbtemperatur von 6.200 Kelvin aufweisen. Es gibt aber auch noch andersfarbige LED für Spezialeffekte. Der Farbwiedergabeindex CRI(öffnet im neuen Fenster) soll bei mindestens 80 Prozent liegen.

Über den Controlpod wird mit einem Akku die Stromversorgung realisiert, die bei halber Helligkeit bis zu 2,5 Stunden arbeiten soll. Das dürfte für die meisten Arbeiten unterwegs ausreichend sein. Wer will, kann die Einheit auch direkt über USB versorgen.











Für die Lichtquellen gibt es Diffuseraufsätze in Weiß und in Farbe, um die Lichtverteilung gleichmäßiger und großflächiger zu machen. Der Adaptalux Stage ist ein winziger Leuchttisch, der ebenfalls an die Lichtquelle gesteckt wird und eine gerade Oberfläche bietet, die zum Beispiel zur Ausleuchtung von Flüssigkeiten von unten gut geeignet ist.
In den Adaptalux Backdrop Setter, der eine besonders große Fläche bietet, lassen sich Rasterplatten und Farbfilter einsetzen. Diese Lichtquelle soll als einziges mit ins Bild kommen und Hintergrundbeleuchtungen ermöglichen. Als letztes Produkt in der langen Zubehörliste haben die Entwickler sich den Adaptalux Stabilizer ausgedacht. Er soll ein Gegengewicht zu den weit herausragenden Armen des Beleuchtungssystems bilden, damit diese mitsamt dem Control Pod auf dem Boden stehen können.
Das Paket mit Control Pod und vier Lichtarmen soll rund 300 Euro bei Kickstarter kosten. Jeder weitere Lichtarm wird für etwa 40 Euro angeboten. Die Diffusoren und Farbfilter zum Aufsetzen kosten knapp 20 Euro, für den Adaptalux Stabilizer werden 64 Euro verlangt.
Über Kickstarter(öffnet im neuen Fenster) sollen 100.000 britische Pfund (141.000 Euro) eingesammelt werden, ungefähr ein Drittel wurde bisher zugesagt. Die Kampagne läuft noch bis zum 2. Mai 2015.



