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Prisma mit drei Bildsensoren
Prisma mit drei Bildsensoren (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Apple-Patent: Smartphone-Kamera mit drei Sensoren

Prisma mit drei Bildsensoren
Prisma mit drei Bildsensoren (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Apple hat in den USA ein Patent erhalten, das eine Smartphone-Kamera beschreibt, bei der nicht ein Bildsensor verbaut ist, sondern gleich drei. Zentrales Element ist ein Prisma, mit dem das Licht in seine Grundfarben aufgeteilt und auf die einzelnen Sensoren gelenkt wird.

Bei Apples Erfindung gibt es gleich drei Sensoren, bei denen jeder für sich nur das Licht einer Grundfarbe aufnimmt. Dieses wird über ein Prisma im Lichtgang zu ihnen gelenkt. Die Technik existiert schon seit langer Zeit bei Videokameras, doch sie wurde bisher nicht bei Smartphones eingesetzt.

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  • Patent 8,988,564 (Bild: USPTO)
  • Patent 8,988,564 (Bild: USPTO)
  • Patent 8,988,564 (Bild: USPTO)
  • Patent 8,988,564 (Bild: USPTO)
Patent 8,988,564 (Bild: USPTO)

Sensoren in Smartphones und in den meisten digitalen Kameras sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Ihre schachbrettartige Bayer-Matrix besteht aus roten, grünen und blauen Filtern. Die Filter sind erforderlich, weil Bildsensoren eigentlich nur Graustufenbilder erkennen können. Um auf günstige Weise Farbinformationen zu gewinnen, wurde die Farbmatrix erfunden, die sich am menschlichen Sehen orientiert. Das Muster besteht aus 25 Prozent roten, 50 Prozent grünen und 25 Prozent blauen Feldern. So können die darunterliegenden, lichtempfindlichen Sensorbereiche nur das Licht auswerten, das durch den Filter gelangt. Jedes Pixel kann also nur eine Farbe erkennen. Andere Farbinformationen, die an dieser Stelle auf den Chip auftreffen, müssen interpoliert werden, was zu Unschärfen führt. Apple will mit der 3-Sensor-Kamera ein hochwertigeres Bild erzeugen.

Apple hat zudem im Patentantrag aufgezeigt, wie die Technik mit einem Zoom-Objektiv verbunden werden kann. Dabei wird ein Periskop hinter der Objektivöffnung eingebaut, mit dem das Licht erst um 90 Grad abgelenkt wird. Im Inneren des Gehäuses liegt die Zoom-Optik und dahinter das Prisma mit den Sensoren. Die Periskoptechnik verwendet zum Beispiel auch Panasonic bei seinen Outdoor-Kameras, um den empfindlichen Zoom-Mechanismus zu schützen und das Gehäuse abdichten zu können.

Der Antrag auf das Patent 8,988,564 wurde schon 2011 eingereicht, erst jetzt wurde Apple das Patent zugesprochen. Ob Apple plant, eine derartige Technik beim kommenden iPhone 6S oder dem 6S Plus einzusetzen, ist nicht bekannt. Oftmals werden Patente beantragt und gewährt, ohne dass jemals ein konkretes Produkt daraus entsteht.


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ploedman 30. Mär 2015

die Akte " Patente " ist dick genug.

mhoennig 30. Mär 2015

Dier Erklärung ist trivial: Das US-Patentgesetz kennt keine Erfindungshöhe, anders als...

Jasmin26 30. Mär 2015

das steht ja außer Frage !

Replay 30. Mär 2015

Anstelle den dafür benötigten Platz für ein vernünftiges optisches Zoom zu verwenden...

klosterhase 30. Mär 2015

Natürlich mit Erfassung des Auftreffpunkts und -Winkels des Tischtennisballs und...



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