Der Compliance-Spezialist Qualys hat mit BlindElephant eine Open-Source-Engine für Fingerprinting bei Webanwendungen veröffentlicht. Die Software ermittelt die jeweils verwendeten Versionen von Webanwendungen und Plugins mit Hilfe statischer Dateien.
Das Sicherheitsframework Apparmor wird in den offiziellen Linux-Kernel aufgenommen, das geht aus einer E-Mail von Linux-Entwickler James Morris hervor. Frühere Versuche, das System in den offiziellen Kernel zu integrieren, waren wiederholt gescheitert.
Das freie Help-Desk-System OTRS bekommt in der Version 3.0 ein komplett neues Userinterface, das mit der jetzt veröffentlichten Betaversion bereits ausprobiert werden kann.
Linus Torvalds hat den Linux-Kernel in der Version 2.6.35 freigegeben. Die neue Version erlaubt unter anderem, die Verarbeitung eingehender Netzwerkpakete auf mehreren CPUs zu verteilen, bietet direkte I/O-Unterstützung für das Dateisystem Btrfs sowie einen neuen experimentellen Journal-Modus für XFS und Videobeschleunigung von H.264 und VC1 auf Intels G45+-Grafikchips.
Die Projekte KDE und Gnome wollen ihre zweite gemeinsame Entwicklerkonferenz Desktop Summit im kommenden Jahr in Berlin veranstalten. Es soll die größte Veranstaltung zu freier Desktopsoftware werden, die es bislang gab.
Die Omni Group hat ihre Zeitmanagement-Software Omnifocus nun auch in einer speziellen Version für Apples iPad vorgestellt. Die App kann mit ihren Schwesteranwendungen auf dem iPhone und dem Desktop synchronisiert oder auch alleine verwendet werden, um tägliche Aufgaben und Projekte zu organisieren.
Cloudmark bietet mit DesktopOne einen kostenlosen Spamfilter für Windows-Systeme an, der auch Viren in E-Mails blockiert. Die Software greift direkt auf die E-Mail-Server zu und kann auch mit Webmailern verwendet werden.
Microsoft hat untersucht, wie schnell Drittanbieter von Software Sicherheitslücken schließen, nachdem sie darüber informiert wurden. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass nicht einmal die Hälfte aller Sicherheitslücken binnen Jahresfrist geschlossen wird.
In OpenVAS 3.1 werden Passwörter nicht mehr im Klartext gespeichert. Zudem kann die aktuelle Version des Netzwerkscanners auch virtuelle Webhosts abfragen. Gleichzeitig veröffentlichte das Projekt den OpenVAS-Manager 1.0.
Gnome-Entwickler fordern einen Umbruch für den Gnome-Desktop: Er solle künftig auf HTML und CSS setzen statt auf GTK+ und Python. Das sagte Luis Villa, Mitglied im Gnome-Beirat, auf der Entwicklerkonferenz GUADEC.
Microsoft hat Version 2.1 seiner Linux Integration Services veröffentlicht. Die Werkzeugsammlung zielt auf den Einsatz von Linux in virtuellen Maschinen mit Microsofts Hyper-V-Technologie ab. Mit neuen Treibern können Linux-Gastsysteme auf die Synthetic-Networks-Controller des Hypervisors zugreifen.
Die aktuelle Version 4.0 der Entwicklungsplattform Eclipse ist vor allem an Entwickler gerichtet, die ihre Plugins für Eclipse e4 rüsten wollen. SDK 4.0 bringt ein neues GUI-Framework mit und bietet eine flexiblere Fensteranordnung.
Google hat die derzeit stabile Version seines Browsers Chrome 5 aktualisiert. Sie bringt nun direkt Adobes Flash-Player mit, wie es früher die Betaversionen von Chrome 5 taten.
Mozilla hat Fehler in seiner Firefox-Erweiterung Firefox Sync sowie der iPhone-Applikation Firefox Home korrigiert und jeweils neue Versionen der Software veröffentlicht.
Wer hat Ihnen eigentlich die schönen bunten Icons auf dem Desktop weggenommen? Richtig, der Sysadmin. Heute ist es Zeit, diese undankbare Aufgabe des Icon-Klaus zu würdigen, denn heute ist Sysadminday!
Microsoft will im September eine erste Betaversion des Internet Explorer 9 veröffentlichen. Das kündigte Microsofts COO (Chief Operating Officer) Kevin Turner auf der Aktionärsversammlung des Unternehmens an.
Die aktuelle Entwicklerversion von Googles Browser Chrome 6 unterstützt Web Timing. Die Schnittstelle gibt Entwicklern mehr Informationen darüber, wie schnell oder wie langsam ihre Website in einem Browser geladen wird. Die Informationen werden über ein Javascript-API zur Verfügung gestellt.
Unter dem Codenamen Rakudo Star ist eine benutzbare Version von Perl 6 erschienen. Die Version richtet sich an "Early Adopter" von Perl 6. Sie enthält noch einige bekannte Fehler und ist langsamer als sie sein sollte.
Crossover hat seine kommerzielle Version des Windows-API-Nachbaus Wine in Version 9.1 veröffentlicht. Crossover Office 9.1 und Crossover Games 9.1 verwenden den Code der jüngst veröffentlichten Wine 1.2.
Rund 20 Prozent präziser soll die neue Spracherkennungssoftware Dragon NaturallySpeaking 11 von Nuance sein. Sie soll gesprochene Sprache spürbar schneller in Text umwandeln.
Ab Herbst 2010 will sich Adobe am Microsoft Active Protections Program (MAPP) beteiligen. Damit sollen vor allem Hersteller von Sicherheitsprodukten vor der Allgemeinheit auf Sicherheitsrisiken in Produkten hingewiesen werden.
Der für die Schnittstelle Gallium3D entwickelte Treiber für Grafikkarten mit AMD/ATI-R600/R700-Chipsatz macht deutliche Fortschritte: Wenige Tage nachdem die rudimentäre Unterstützung für Hardware-Beschleunigung angekündigt wurde, haben die Entwickler bereits rudimentäres Texture-Mapping implementiert.
Die nicht-relationale verteilte Datenbank Hibari wird unter die freie Apache Lizenz 2.0 gestellt. Hibari ist aufgrund seiner Geschwindigkeit und Skalierbarkeit für das Speichern großer Datenmengen geeignet, beispielsweise telemetrische Daten oder Logfiles. Hibari wurde in der Programmiersprache Erlang implementiert und bringt zahlreiche APIs mit, darunter solche für Amazons S3.
Die Gnome-Entwickler haben beschlossen, Version 3.0 des Gnome-Desktops erst im Frühjahr 2011 zu veröffentlichen. Wesentliche Komponenten wie die Gnome-Shell und Programme zur Barrierefreiheit müssten noch verbessert werden. Ursprünglich hatte Gnome 3.0 im September 2010 erscheinen sollen.
Der Entwickler und Buchautor David Flanagan hat mit Canto.js eine Javascript-Bibliothek veröffentlicht, die den Umgang mit dem Canvas-Element aus HTML5 vereinfacht, wenn es um 2D-Zeichnungen geht.
US-Wissenschaftler haben eine Software entwickelt, die es einem Fotografen ermöglicht, ein Foto genauso aufzunehmen wie ein früheres Foto. Die Software leitet ihn dazu an, den gleichen Standpunkt einzunehmen und die Kamera im gleichen Winkel zu halten.
Apple hat seinen Browser Safari 5 aktualisiert. Mit der neuen Version 5.0.1 werden die bereits angekündigten Safari-Erweiterungen samt der dazugehörigen Safari Extensions Gallery freigeschaltet.
Einige Entwickler des freien Cluster-Dateisystems Lustre gründen mit Whamcloud eine Firma, um professionellen Support für und Weiterentwicklung des Systems anzubieten. Bislang haben sie für Sun beziehungsweise Oracle an Lustre gearbeitet.
Das Scribus-Team hat mit Scribus 1.3.8 eine weitere Entwicklerversion auf dem Weg hin zur nächsten stabilen Version 1.4 veröffentlicht. Scribus 1.3.8 enthält rund 60 Korrekturen.
Adobe übernimmt mit Day Software einen Anbieter vom Web-Content-Management-Software. Darauf haben sich die Unternehmen geeinigt, so dass Adobe ein öffentliches Kaufangebot die Aktien von Day Software unterbreiten wird.
Mozilla hat eine zweite Beta von Firefox 4 veröffentlicht, die große Neuerungen bereithält. An der neuen Optik wurde gefeilt, sogenannte App Tabs werden unterstützt und die Integration von Retained Layers beschleunigt das Scrollen.
In Apples Quicktime ist ein Sicherheitsloch gefunden worden, über das Angreifer beliebigen Schadcode einschleusen und ausführen können. Ein befallenes Windows-System kann von Unbefugten kontrolliert werden.
Das Adobe-Programm Lightroom besitzt eine JPEG-Exportfunktion, die 100 Stufen unterscheidet. Programmierer Jeffrey Friedl hat festgestellt, dass es in der Realität weit weniger Abstufungen sind, teilweise ohne erkennbare Unterschiede. Als Konsequenz würden unnötig große Dateien entstehen.
VMware bietet seine Virtualisierungslösungen ab sofort auch im Rahmen eines Volumenlizenzprogramms an. Das VMware Volume Purchasing Program (VPP) verspricht zweistellige Rabatte - bezogen auf den empfohlenen Verkaufspreis.
Googles erweiterte Sicherheitsinitiative für Chrome zeigt Erfolg: Die Entdecker zweier Sicherheitslücken in Googles Browser erhielten die vom Anbieter ausgelobten 1.337 US-Dollar. Vier weitere Sicherheitslecks in Chrome wurden mit jeweils 500 US-Dollar prämiert.
Opensuse 11.0 wird nicht mehr mit Patches und Updates versorgt. Ein letzter Patch, der eine Sicherheitslücke im Paket RPM schloss, wurde am 23. Juli 2010 veröffentlicht.
Das KDE-Team hat einen weiteren Release Candidate seiner Software Compilation veröffentlicht. Die Testversion bringt keine neuen Funktionen mit. Die finale Version wollen die Entwickler in der nächsten Woche freigeben.
Mit dem Catalyst 10.7 können nun auch Besitzer von Radeon-Grafikkarten von der GPU-Beschleunigung des freien Media-Players VLC profitieren. Die neue Hardwarebeschleunigung funktioniert allerdings nicht mit allen Grafikkarten von AMD.
Manhattan OS ist in einer ersten Betaversion erschienen. Die Linux-Distribution verwendet verschiedene Bauteile aus KDE SC, Gnome, Ubuntu und Linux Mint sowie einer speziellen Programm-Sammlung. Das Frankenstein-Linux soll den Umstieg für Windows-Benutzer erleichtern.
Apples Softwarepaket iLife ist seit Anfang 2009 auf dem Markt und dürfte bald überholt werden. Die neue Version soll Gerüchten zufolge eine starke Änderung erfahren. Das DVD-Authoringprogramm iDVD soll aus dem Multimediapaket für Foto- und Videobearbeitung entfernt und durch ein neues Produkt ersetzt werden.
Die Khronos Group hat ihr plattformunabhängiges Grafik-API OpenGL in der Version 4.1 veröffentlicht. Die neue Version verbessert vor allem das Zusammenspiel mit OpenCL und ist kompatibel zu OpenGL ES 2.0.
Google hat eine einfache Erweiterung für den Browser Chrome vorgestellt, mit der Bildschirmfotos der aktuellen Website als Grafik gespeichert und mit Anmerkungen versehen werden können. Eine Zusatzsoftware ist dafür nicht erforderlich.
Ein neuer Algorithmus verbindet mit vielen einfachen Videokameras aufgenommene Szenen zu einer interaktiven Videocollage. Zwischen unterschiedlichen Betrachtungswinkeln kann nahtlos gewechselt werden, versprechen die Wissenschaftler aus London und Zürich.