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Opensuse: Version 11.0 wird nicht mehr gepflegt

Opensuse 11.0 wird nicht mehr mit Patches und Updates versorgt. Ein letzter Patch, der eine Sicherheitslücke im Paket RPM schloss, wurde am 23. Juli 2010 veröffentlicht.
/ Jörg Thoma
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Marcus Meissner vom Opensuse-Team hat in einer E-Mail(öffnet im neuen Fenster) das Ende der Unterstützung für Opensuse 11.0 bestätigt. Ein letzter Patch war am 23. Juli 2010 erschienen. Die Version 11.0 war vor etwas mehr als zwei Jahren veröffentlicht worden, am 17. Juni 2008.

Gleichzeitig veröffentlichte Meissner auch eine Statistik der Reparaturen, die in der Version 11.0 eingepflegt wurden. Insgesamt reduzierten sich die benötigten Fehlerkorrekturen gegenüber Version 10.3 um 7 Prozent. Die Anzahl der reparierten Sicherheitslücken (CVE, Common Vulnerability Enumeration) stieg hingegen um 13 Prozent.

Die meisten Sicherheitspatches aufgrund von CVE-Meldungen wurden in Firefox und Java eingepflegt – gefolgt von Adobes Acrobat Reader. Nach Seamonkey aus dem Hause Mozilla rangiert der Linux-Kernel auf Platz fünf. Die nächsten Plätze teilen sich wieder Java, Adobe und Mozilla.

Zu den am meisten reparierten Anwendungen zählen Mozillas Firefox (18 Reparaturen) gefolgt von Operas Browser (12 Reparaturen). Platz drei und vier teilen sich der Virenscanner ClamAV und der Acrobat Reader von Adobe mit jeweils zehn Fehlerkorrekturen. Der Linux-Kernel steht mit neun Patches an fünfter Stelle.


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