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Sicherheitsframework: Apparmor auf dem Weg in den Linux-Kernel

Das Sicherheitsframework Apparmor wird in den offiziellen Linux-Kernel aufgenommen, das geht aus einer E-Mail von Linux-Entwickler James Morris hervor. Frühere Versuche, das System in den offiziellen Kernel zu integrieren, waren wiederholt gescheitert.
/ Jens Ihlenfeld
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Im Februar 2010 reichte Canonical das Sicherheitsframework Apparmor bei den Entwicklern des Linux-Kernels ein, nachdem Novell mit früheren Versuchen gescheitert war. Novell hatte sich letztendlich von Apparmor abgewandt und 2007 die Apparmor-Entwickler entlassen. 2008 kündigte das Projekt Opensuse den Umstieg auf SELinux an, das seit längerem Bestandteil des Linux-Kernels ist.

Gegenwärtig betreut Canonical den Code für Apparmor, der auf Canonicals Launchpad und auf Kernel.org gehostet wird. Bisheriger Hauptkritikpunkt der Kernel-Entwickler war die mangelnde Anpassung an die bestehende Sicherheitsinfrastruktur LSM des Linux-Kernels durch Apparmor. Doch die aktuelle Version verwendet in einigen Teilen die Linux Security Modules (LSM), so dass Canonical Anfang 2010 einen neuen Versuch unternahm, Apparmor in den Kernel zu integrieren. Mit Erfolg, wie es jetzt aussieht.

In einer E-Mail(öffnet im neuen Fenster) fasst Linux-Entwickler James Morris die geplanten Änderungen für die kommende Version Linux 2.6.36 zusammen. Darin finden sich derzeit 14 Änderungen, die die Apparmor betreffen.


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