Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Fotosoftware: Adobe Lightroom bläht JPEGs unnötig auf

Das Adobe-Programm Lightroom besitzt eine JPEG-Exportfunktion, die 100 Stufen unterscheidet. Programmierer Jeffrey Friedl hat festgestellt, dass es in der Realität weit weniger Abstufungen sind, teilweise ohne erkennbare Unterschiede. Als Konsequenz würden unnötig große Dateien entstehen.
/ Andreas Donath
35 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Fotoarchivierungs- und Bearbeitungssoftware Adobe Lightroom hat nur 13 unterschiedliche JPEG-Kompressionsstufen, schreibt Jeffrey Friedl(öffnet im neuen Fenster) . Der Programmierer wurde durch einige Export-Plugins(öffnet im neuen Fenster) für die Software bekannt.

Friedl veröffentlichte in seinem Blog zahlreiche Bildbeispiele(öffnet im neuen Fenster) , die in unterschiedlichen Kompressionseinstellungen betrachtet werden können. Zwischen dem Wert 70 und 76 ist bei den meisten Motiven keine Qualitätseinschränkung erkennbar. Genauso verhält es sich bei Werten zwischen 0 und 7 oder 93 und 100. Bei Werten rund um 70 Prozent sind die JPEGs rund ein Drittel kleiner als im 90prozentigen Bereich.

Der Entwickler kritisiert außerdem, dass Adobe sich in seinen Anwendungen nicht einmal selbst treu bleibt. So hat die Photoshop-Exportfunktion "Für Web und Geräte speichern" zwar ebenfalls eine Skala von 0 bis 100. Dennoch ergeben gleiche Werte hier vollkommen andere Ergebnisse als bei Lightroom.

Friedl hat in seinen Plugins nun eine Funktion eingebaut, die den Anwender vor unnötig hohen Einstellungen warnt. Die Funktion ist im Plugin Flickr-Export(öffnet im neuen Fenster) und den Plugins für die Dienste Facebook(öffnet im neuen Fenster) , Kodak Gallery(öffnet im neuen Fenster) , Photobucket(öffnet im neuen Fenster) , Picasa(öffnet im neuen Fenster) , SmugMug(öffnet im neuen Fenster) und Zenfolio(öffnet im neuen Fenster) bereits enthalten und lässt sich auf Wunsch auch deaktivieren.


Relevante Themen