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Microsoft: Linux Integration Services 2.1 prüft Herzschlag

Microsoft hat Version 2.1 seiner Linux Integration Services veröffentlicht. Die Werkzeugsammlung zielt auf den Einsatz von Linux in virtuellen Maschinen mit Microsofts Hyper-V-Technologie ab. Mit neuen Treibern können Linux-Gastsysteme auf die Synthetic-Networks-Controller des Hypervisors zugreifen.
/ Jörg Thoma
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Mit Version 2.1 will Microsoft die Integration von Linux in seine Hyper-V-Technologie verbessern. Über neue Treiber für virtuelle Gastsysteme können Linux-Distributionen auf die sogenannten synthetischen Netzwerk- und Speicher-Controller-Schnittstellen zugreifen, die in Hyper-V eine höhere Leistung versprechen als die gängige emulierte Hardware. Virtuelle Maschinen können auch bis zu vier virtuelle Prozessoren verwenden.

Mit Heartbeat werden Linux-basierte virtuelle Maschinen überwacht. Fällt ein Gastsystem aus, gibt die Anwendung eine entsprechende Warnung aus. Zusätzlich werden die Zeiteinstellungen zwischen Gast- und Wirtsystem synchronisiert. Mit dem Modul Pluggable-Time-Source wird zudem die Zeitmessung in der virtuellen Maschine genauer.

Die Startzeit der Linux-Gäste soll ebenfalls beschleunigt worden sein. Der Fastpath-Boot-Support verwendet den Virtualization Service Client (VSC), um Systeme schneller zu starten. Zusätzlich können Linux-Systeme über die Verwaltungsschnittstellen Hyper-V Manager oder System Center Virtual Machine Manager ausgeschaltet werden.

Microsoft stellt die neue Version der Werkzeugsammlung für die Linux-Systeme Novell Suse Linux Enterprise Server 10 SP3, Suse Linux Enterprise Server 11, und Red Hat Enterprise Linux 5.2 bis 5.5 bereit. Die virtuellen Maschinen müssen auf Microsofts Hyper-V Server 2008, Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 laufen. Linux Integrations Services stehen auf der Microsoft-Webseite zum kostenlosen Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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